<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Marina</id>
		<title>F-Praktikum SOWAS Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
		<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Marina"/>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Marina"/>
		<updated>2026-04-12T09:55:20Z</updated>
		<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
		<generator>MediaWiki 1.30.0</generator>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Fortgeschrittenen-Praktikum:Portal&amp;diff=686</id>
		<title>Fortgeschrittenen-Praktikum:Portal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Fortgeschrittenen-Praktikum:Portal&amp;diff=686"/>
				<updated>2010-03-27T18:13:28Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: /* SOWAS - Praktika */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teilnahmebedingungen, Kreditpunkte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorlesungsnummer: 160 420 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Credits:  1 je Versuch''' &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wichtig: Vorbedingung zur Teilnahme am FP ist das abgeschlossene Vordiplom in der Experimentalphysik oder das 4. Fachsemester in der Bachelorphase mit abgeschlossenem A-Praktikum!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anmeldung zu den Versuchen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach erfolgreicher Anmeldung können Sie sich im [http://fpraktikum.ep1.rub.de/fpraktikum/login.php Buchungssystem Kleinstein]  einloggen und Versuche buchen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Anmeldeschluss: 14.02.10''' für SS2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss sich für jedes Semester neu angemeldet werden! [http://f-praktikum.ep1.rub.de/Anmeldung/FPAnmeldung.html FP-Anmeldung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seminar === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwesenheitspflicht für FP1 Teilnehmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorlesungsnummer:  160 421 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Credits:  3 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ort: NB 2/158&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zeit:  Mi 09:00 s.t. - 10:00&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Semesterübersicht: [http://f-praktikum.ep1.ruhr-uni-bochum.de/seminar.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwarzes Brett ===&lt;br /&gt;
* Praktikumspartner für 5 Versuche im SS2010 gesucht. Weitere Infos beim FPL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Basisversuche des F-Praktikums ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der folgenden Liste müssen 5 Versuche gewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Lock-In-Verstärker]]&lt;br /&gt;
* [[Mikrowellen]]&lt;br /&gt;
* [[Hologramm]]&lt;br /&gt;
* [[Experimentsimulation]]&lt;br /&gt;
* [[Zeeman-Effekt]]&lt;br /&gt;
* [[Nd YAG Laser]]&lt;br /&gt;
* [[NMR]]&lt;br /&gt;
* [[Plasmaerzeugung]]&lt;br /&gt;
* [[Fourier-Optik]]&lt;br /&gt;
* [[Kristallstruktur durch Röntgenbeugung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vertiefende Versuche des F-Praktikums ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vertiefungsbereich des F-Praktikums soll aus jedem Bereich mindestens 1 Versuch gewählt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernphysik ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Gamma-Spektroskopie]]&lt;br /&gt;
*[[Rutherford-Streuung]]&lt;br /&gt;
*[[Mößbauereffekt an 57Fe]]&lt;br /&gt;
*[[Relativ. Massenzuwachs]]&lt;br /&gt;
*[[Lebensdauer von Myonen]]&lt;br /&gt;
*[[Hyperfeinstruktur in der ESR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Plasmaphysik ===&lt;br /&gt;
*[[Anwendungsorientierte Plasmaphysik]]&lt;br /&gt;
*[[Bestimmung von Anregungstemperaturen]]&lt;br /&gt;
*[[Massenspektrometrie in reaktiven Plasmen]]&lt;br /&gt;
*[[Optical Plasma Diagnostics]]&lt;br /&gt;
*[[Magnetfeldsonden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Festkörperphysik===&lt;br /&gt;
*[[Photoluminiszenz an HL-Heterostrukturen]]&lt;br /&gt;
*[[Quanten Chaos]]&lt;br /&gt;
*[[Eindimensionale Leitfähigkeitsquantisierung]]&lt;br /&gt;
*[[Quanten-Hall-Effekt]]&lt;br /&gt;
*[[Rasterelektronenmikroskopie]]&lt;br /&gt;
*[[Rastertunnelmikroskopie]]&lt;br /&gt;
*[[Widerstand bei tiefen Temperaturen]]&lt;br /&gt;
*[[Magneto-optischer Kerreffekt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Astronomie ===&lt;br /&gt;
*[[Fourier-Optik]]&lt;br /&gt;
*[[Beobachtungen mit einem Radioteleskop]]&lt;br /&gt;
*[[Sonnengranulation]]&lt;br /&gt;
*[[Spektroskopie der Supernova SN 1987A]]&lt;br /&gt;
*[[Beobachtung]]&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Middelberg|Middelberg]] 12:18, 29. Mai 2009 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Biophysik ===&lt;br /&gt;
[[SOWAS:Biophysik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Zeitaufgelöste FT-IR – Spektroskopie]]&lt;br /&gt;
*[[Molekulardynamik-Simulation]]&lt;br /&gt;
*[[Proteinmodellierung]]&lt;br /&gt;
*[[UV/VIS-Spektroskopie]]&lt;br /&gt;
*[[Röntgenstrukturanalyse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Theorie ===&lt;br /&gt;
*[[Simulation einer Pierce-Diode]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SOWAS - Praktika ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[SOWAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praktika außerhalb des FP's ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 11 CP können bis zu 5 CP's durch andere Praktika ersetzt werden:&lt;br /&gt;
*[[Analog- oder Digitalelektrnonik]]&lt;br /&gt;
*[[Halbleiterpraktikum]]&lt;br /&gt;
*[[Astronomisches Beobachtungspraktikum, Hoher List]]&lt;br /&gt;
*[[Beschleuniger Praktikum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswertesoftware ==&lt;br /&gt;
*[[Campuslizenz Qtiplot]]&lt;br /&gt;
*Empfehlenswerte Literatur: Statistik für's Physik-Praktikum [http://f-praktikum.ep1.ruhr-uni-bochum.de/anleitung/statistik_waldi.pdf]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Massenspektrometrie&amp;diff=685</id>
		<title>Massenspektrometrie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Massenspektrometrie&amp;diff=685"/>
				<updated>2010-03-27T18:10:50Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: /* Messprinzip */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mit Hilfe der Massenspektrometrie kann die Teilchendichte einer Spezies im Plasma bestimmt werden.&lt;br /&gt;
=Messprinzip=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Massenspektrometrie kann das Masse/Ladungs-Verhältnis (m/q) eines Teilchens bestimmt werden. Das Messprinzip beruht auf Ionisation von Neutralteilchen, wodurch Ionen entstehen, die durch ein elektrisches Feld nach dem Masse/Ladungs-Verhältnis gefiltert werden. Da die Teilchen im Spektrometer nicht mit Hintergrundmolekülen zusammenstoßen dürfen, benötigt man einen geringen Druck innerhalb des Spektrometers, um eine große freie Weglänge der Teilchen zu gewährleisten. Eine Vakuumtrennung zwischen Plasma und Massenspektrometer ist nötig, da das Plasma in der Regel bei vergleichsweise hohen Drücken betrieben wird. Hinter zwei Pumpstufen zur Vakuumtrennung befindet sich der Ionisator. In diesem Versuch wird ein Crossbeam-Ionizer verwendet, der die Neutralteilchen senkrecht zur ihrer Flugrichtung mit Elektronen beschießt und dadurch ionisiert. Der Ionisationswirkungsquerschnitt ist von der verwendeten Elektronenenergie und den zu ionisierenden Teilchen abhängig. Ein Maximum für die meisten Teilchen befindet sich bei 70eV. Mit Hilfe eines Quadrupolfeldes werden die Ionen nach ihrem Masse/Ladungs-Verhältnis sortiert und auf einen Detektor gelenkt. Aus den Signalstärken der einzelnen Masse/Ladungs- Verhältnisse, kann die Teilchendichte der jeweiligen Spezies bestimmt werden. Vor dem Massenspektrometer befindet sich ein Chopper, mit dem es möglich ist Beiträge des Hintergrundgases zu messen.&lt;br /&gt;
Die unterschiedlichen Möglichkeiten Spezien in Spektren zu identifizieren werden im Folgenden erläutert.&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Massenspektrometer.png|Schematischer Aufbau eines Massenspektrometer|thumb|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fragmentierungsmuster==&lt;br /&gt;
Werden Messungen mit einer Elektronenenergie von 70 eV im Ionisator durchgeführt, können Neutralteilchen mehrfach ionisiert werden, sowie Bruchstück-Ionen mit unterschiedlicher Häufigkeit erzeugt werden. Daraus ergibt sich ein, für die jeweilige Spezies charakteristisches Fragmentierungsmuster.&lt;br /&gt;
Um zum Beispiel ein &amp;lt;math&amp;gt;NH_3&amp;lt;/math&amp;gt;-Molekül zu ionisieren ist eine Elektronenenergie von 10,05 eV nötig. Das ionisierte Teilchen wird bei 17 amu detektiert. Bei hohen Elektronenenergien kann das Bruchstück-Ion NH&amp;lt;math&amp;gt;_2^+&amp;lt;/math&amp;gt; erzeugt werden, welches bei 16 amu nachgewiesen wird. Ebenso kann eine Dissoziation in die Ionen &amp;lt;math&amp;gt;NH^+&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;N^+&amp;lt;/math&amp;gt; mit 15 amu bzw. 14 amu erfolgen.&lt;br /&gt;
Die Signalstärke sinkt, je größer die Ionisationsenergie ist. Das Verhältnis der Peaks zueinander ist für eine Spezies konstant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schwellenspektroskopie==&lt;br /&gt;
Bei einer Gasmischungen können mehrere Teilchen Signale bei gleichem Masse/Ladungs-Verhältnis erzeugen. Um den Signalanteil eines einzelnen Radikals nachzuweisen, wird die Schwellenspektroskopie durchgeführt. Es wird ausgenutzt, dass die Moleküle unterschiedliche Ionisationsenergien besitzen.\\&lt;br /&gt;
Wiederum wird anhand des Beispiels Ammoniak das Prinzip der Schwellenspektroskopie erklärt. Es treten folgende Reaktionen auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt; N + e^{-}   \rightarrow N^+  + 2e^-  (IE:  14,53eV)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt; N_2 + e^{-} \rightarrow N^+ + N +2e^-(IE:  24,34eV)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt; NH_3 + e^{-} \rightarrow N^+  + 3H + 2e^- (IE:  22,60eV)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Reaktionen haben die Bildung von &amp;lt;math&amp;gt;N^+&amp;lt;/math&amp;gt; (14 amu) zur Folge. Wird die Energie der Elektronen im Ionisator knapp unter 22,60 eV reduziert, kann ausschließlich die erste der dargestellten Reaktionen stattfinden, da die Energie zur Bildung von &amp;lt;math&amp;gt;N^+&amp;lt;/math&amp;gt; aus &amp;lt;math&amp;gt;N_2&amp;lt;/math&amp;gt; bzw. &amp;lt;math&amp;gt;NH_3&amp;lt;/math&amp;gt; nicht ausreicht. Das gemessene Signal stammt dann aus der Ionisation von molekularem Stickstoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bestimmung der Teilchendichte aus einem gemessenen Spektrum==&lt;br /&gt;
Die Bestimmung der Teilchendichte im Plasmareaktor kann über das gemessene Signal erfolgen:&lt;br /&gt;
		&lt;br /&gt;
		&amp;lt;math&amp;gt;S_i^m=n_i^{Reaktor}\cdot \sigma_i (IE) \cdot F(M_i,Geometrie)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&lt;br /&gt;
Das Signal S&amp;lt;math&amp;gt;_i^m&amp;lt;/math&amp;gt; setzt sich aus der Teilchendichte des Moleküls im Reaktor, sowie dessen Wirkungsquerschnitt &amp;lt;math&amp;gt;\sigma_i&amp;lt;/math&amp;gt; bei der entsprechenden Ionisationsenergie im Ionisator zusammen. Der Faktor F ist von der jeweiligen Reaktorgeometrie und der detektierten Masse abhängig.&lt;br /&gt;
Die Betrachtung zweier Signale unterschiedlicher Moleküle liefert:&lt;br /&gt;
		&lt;br /&gt;
		&amp;lt;math&amp;gt;\frac{S_i^{m_1}}{S_j^{m_2}}=\frac{n_i^{Reaktor}\cdot \sigma_i (IE) \cdot F(M_i)}{n_j^{Reaktor}\cdot \sigma_j (IE) \cdot F(M_j)}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&lt;br /&gt;
Liegen die Massen der untersuchten Moleküle nahe beieinander, kürzt sich der Faktor &amp;lt;math&amp;gt;F(M_{j})&amp;lt;/math&amp;gt; mit &amp;lt;math&amp;gt;F(M_{i})&amp;lt;/math&amp;gt; zu eins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Marina|Gina Oberbossel+Marina Prenzel]] 17:56, 27. Mär. 2010 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Massenspektrometrie&amp;diff=684</id>
		<title>Massenspektrometrie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Massenspektrometrie&amp;diff=684"/>
				<updated>2010-03-27T18:10:28Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: /* Messprinzip */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mit Hilfe der Massenspektrometrie kann die Teilchendichte einer Spezies im Plasma bestimmt werden.&lt;br /&gt;
=Messprinzip=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Massenspektrometrie kann das Masse/Ladungs-Verhältnis (m/q) eines Teilchens bestimmt werden. Das Messprinzip beruht auf Ionisation von Neutralteilchen, wodurch Ionen entstehen, die durch ein elektrisches Feld nach dem Masse/Ladungs-Verhältnis gefiltert werden. Da die Teilchen im Spektrometer nicht mit Hintergrundmolekülen zusammenstoßen dürfen, benötigt man einen geringen Druck innerhalb des Spektrometers, um eine große freie Weglänge der Teilchen zu gewährleisten. Eine Vakuumtrennung zwischen Plasma und Massenspektrometer ist nötig, da das Plasma in der Regel bei vergleichsweise hohen Drücken betrieben wird. Hinter zwei Pumpstufen zur Vakuumtrennung befindet sich der Ionisator. In diesem Versuch wird ein Crossbeam-Ionizer verwendet, der die Neutralteilchen senkrecht zur ihrer Flugrichtung mit Elektronen beschießt und dadurch ionisiert. Der Ionisationswirkungsquerschnitt ist von der verwendeten Elektronenenergie und den zu ionisierenden Teilchen abhängig. Ein Maximum für die meisten Teilchen befindet sich bei 70eV. Mit Hilfe eines Quadrupolfeldes werden die Ionen nach ihrem Masse/Ladungs-Verhältnis sortiert und auf einen Detektor gelenkt. Aus den Signalstärken der einzelnen Masse/Ladungs- Verhältnisse, kann die Teilchendichte der jeweiligen Spezies bestimmt werden. Vor dem Massenspektrometer befindet sich ein Chopper, mit dem es möglich ist Beiträge des Hintergrundgases zu messen.&lt;br /&gt;
Die unterschiedlichen Möglichkeiten Spezien in Spektren zu identifizieren werden im Folgenden erläutert.&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Massenspektrometer|Schematischer Aufbau eines Massenspektrometer|thumb|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fragmentierungsmuster==&lt;br /&gt;
Werden Messungen mit einer Elektronenenergie von 70 eV im Ionisator durchgeführt, können Neutralteilchen mehrfach ionisiert werden, sowie Bruchstück-Ionen mit unterschiedlicher Häufigkeit erzeugt werden. Daraus ergibt sich ein, für die jeweilige Spezies charakteristisches Fragmentierungsmuster.&lt;br /&gt;
Um zum Beispiel ein &amp;lt;math&amp;gt;NH_3&amp;lt;/math&amp;gt;-Molekül zu ionisieren ist eine Elektronenenergie von 10,05 eV nötig. Das ionisierte Teilchen wird bei 17 amu detektiert. Bei hohen Elektronenenergien kann das Bruchstück-Ion NH&amp;lt;math&amp;gt;_2^+&amp;lt;/math&amp;gt; erzeugt werden, welches bei 16 amu nachgewiesen wird. Ebenso kann eine Dissoziation in die Ionen &amp;lt;math&amp;gt;NH^+&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;N^+&amp;lt;/math&amp;gt; mit 15 amu bzw. 14 amu erfolgen.&lt;br /&gt;
Die Signalstärke sinkt, je größer die Ionisationsenergie ist. Das Verhältnis der Peaks zueinander ist für eine Spezies konstant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schwellenspektroskopie==&lt;br /&gt;
Bei einer Gasmischungen können mehrere Teilchen Signale bei gleichem Masse/Ladungs-Verhältnis erzeugen. Um den Signalanteil eines einzelnen Radikals nachzuweisen, wird die Schwellenspektroskopie durchgeführt. Es wird ausgenutzt, dass die Moleküle unterschiedliche Ionisationsenergien besitzen.\\&lt;br /&gt;
Wiederum wird anhand des Beispiels Ammoniak das Prinzip der Schwellenspektroskopie erklärt. Es treten folgende Reaktionen auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt; N + e^{-}   \rightarrow N^+  + 2e^-  (IE:  14,53eV)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt; N_2 + e^{-} \rightarrow N^+ + N +2e^-(IE:  24,34eV)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt; NH_3 + e^{-} \rightarrow N^+  + 3H + 2e^- (IE:  22,60eV)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Reaktionen haben die Bildung von &amp;lt;math&amp;gt;N^+&amp;lt;/math&amp;gt; (14 amu) zur Folge. Wird die Energie der Elektronen im Ionisator knapp unter 22,60 eV reduziert, kann ausschließlich die erste der dargestellten Reaktionen stattfinden, da die Energie zur Bildung von &amp;lt;math&amp;gt;N^+&amp;lt;/math&amp;gt; aus &amp;lt;math&amp;gt;N_2&amp;lt;/math&amp;gt; bzw. &amp;lt;math&amp;gt;NH_3&amp;lt;/math&amp;gt; nicht ausreicht. Das gemessene Signal stammt dann aus der Ionisation von molekularem Stickstoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bestimmung der Teilchendichte aus einem gemessenen Spektrum==&lt;br /&gt;
Die Bestimmung der Teilchendichte im Plasmareaktor kann über das gemessene Signal erfolgen:&lt;br /&gt;
		&lt;br /&gt;
		&amp;lt;math&amp;gt;S_i^m=n_i^{Reaktor}\cdot \sigma_i (IE) \cdot F(M_i,Geometrie)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&lt;br /&gt;
Das Signal S&amp;lt;math&amp;gt;_i^m&amp;lt;/math&amp;gt; setzt sich aus der Teilchendichte des Moleküls im Reaktor, sowie dessen Wirkungsquerschnitt &amp;lt;math&amp;gt;\sigma_i&amp;lt;/math&amp;gt; bei der entsprechenden Ionisationsenergie im Ionisator zusammen. Der Faktor F ist von der jeweiligen Reaktorgeometrie und der detektierten Masse abhängig.&lt;br /&gt;
Die Betrachtung zweier Signale unterschiedlicher Moleküle liefert:&lt;br /&gt;
		&lt;br /&gt;
		&amp;lt;math&amp;gt;\frac{S_i^{m_1}}{S_j^{m_2}}=\frac{n_i^{Reaktor}\cdot \sigma_i (IE) \cdot F(M_i)}{n_j^{Reaktor}\cdot \sigma_j (IE) \cdot F(M_j)}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&lt;br /&gt;
Liegen die Massen der untersuchten Moleküle nahe beieinander, kürzt sich der Faktor &amp;lt;math&amp;gt;F(M_{j})&amp;lt;/math&amp;gt; mit &amp;lt;math&amp;gt;F(M_{i})&amp;lt;/math&amp;gt; zu eins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Marina|Gina Oberbossel+Marina Prenzel]] 17:56, 27. Mär. 2010 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Datei:SOWAS_Massenspektrometer.png&amp;diff=683</id>
		<title>Datei:SOWAS Massenspektrometer.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Datei:SOWAS_Massenspektrometer.png&amp;diff=683"/>
				<updated>2010-03-27T18:08:44Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: Schematischer Aufbau eines Massenspektrometers&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schematischer Aufbau eines Massenspektrometers&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Datei:SOWAS_Massenspektrometer.pdf&amp;diff=682</id>
		<title>Datei:SOWAS Massenspektrometer.pdf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Datei:SOWAS_Massenspektrometer.pdf&amp;diff=682"/>
				<updated>2010-03-27T18:05:59Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: Schematischer Aufbau eines Massenspektrometers&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schematischer Aufbau eines Massenspektrometers&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Massenspektrometrie&amp;diff=681</id>
		<title>Massenspektrometrie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Massenspektrometrie&amp;diff=681"/>
				<updated>2010-03-27T18:02:02Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: /* Messprinzip */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mit Hilfe der Massenspektrometrie kann die Teilchendichte einer Spezies im Plasma bestimmt werden.&lt;br /&gt;
=Messprinzip=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Massenspektrometrie kann das Masse/Ladungs-Verhältnis (m/q) eines Teilchens bestimmt werden. Das Messprinzip beruht auf Ionisation von Neutralteilchen, wodurch Ionen entstehen, die durch ein elektrisches Feld nach dem Masse/Ladungs-Verhältnis gefiltert werden. Da die Teilchen im Spektrometer nicht mit Hintergrundmolekülen zusammenstoßen dürfen, benötigt man einen geringen Druck innerhalb des Spektrometers, um eine große freie Weglänge der Teilchen zu gewährleisten. Eine Vakuumtrennung zwischen Plasma und Massenspektrometer ist nötig, da das Plasma in der Regel bei vergleichsweise hohen Drücken betrieben wird. Hinter zwei Pumpstufen zur Vakuumtrennung befindet sich der Ionisator. In diesem Versuch wird ein Crossbeam-Ionizer verwendet, der die Neutralteilchen senkrecht zur ihrer Flugrichtung mit Elektronen beschießt und dadurch ionisiert. Der Ionisationswirkungsquerschnitt ist von der verwendeten Elektronenenergie und den zu ionisierenden Teilchen abhängig. Ein Maximum für die meisten Teilchen befindet sich bei 70eV. Mit Hilfe eines Quadrupolfeldes werden die Ionen nach ihrem Masse/Ladungs-Verhältnis sortiert und auf einen Detektor gelenkt. Aus den Signalstärken der einzelnen Masse/Ladungs- Verhältnisse, kann die Teilchendichte der jeweiligen Spezies bestimmt werden. Vor dem Massenspektrometer befindet sich ein Chopper, mit dem es möglich ist Beiträge des Hintergrundgases zu messen.&lt;br /&gt;
Die unterschiedlichen Möglichkeiten Spezien in Spektren zu identifizieren werden im Folgenden erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fragmentierungsmuster==&lt;br /&gt;
Werden Messungen mit einer Elektronenenergie von 70 eV im Ionisator durchgeführt, können Neutralteilchen mehrfach ionisiert werden, sowie Bruchstück-Ionen mit unterschiedlicher Häufigkeit erzeugt werden. Daraus ergibt sich ein, für die jeweilige Spezies charakteristisches Fragmentierungsmuster.&lt;br /&gt;
Um zum Beispiel ein &amp;lt;math&amp;gt;NH_3&amp;lt;/math&amp;gt;-Molekül zu ionisieren ist eine Elektronenenergie von 10,05 eV nötig. Das ionisierte Teilchen wird bei 17 amu detektiert. Bei hohen Elektronenenergien kann das Bruchstück-Ion NH&amp;lt;math&amp;gt;_2^+&amp;lt;/math&amp;gt; erzeugt werden, welches bei 16 amu nachgewiesen wird. Ebenso kann eine Dissoziation in die Ionen &amp;lt;math&amp;gt;NH^+&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;N^+&amp;lt;/math&amp;gt; mit 15 amu bzw. 14 amu erfolgen.&lt;br /&gt;
Die Signalstärke sinkt, je größer die Ionisationsenergie ist. Das Verhältnis der Peaks zueinander ist für eine Spezies konstant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schwellenspektroskopie==&lt;br /&gt;
Bei einer Gasmischungen können mehrere Teilchen Signale bei gleichem Masse/Ladungs-Verhältnis erzeugen. Um den Signalanteil eines einzelnen Radikals nachzuweisen, wird die Schwellenspektroskopie durchgeführt. Es wird ausgenutzt, dass die Moleküle unterschiedliche Ionisationsenergien besitzen.\\&lt;br /&gt;
Wiederum wird anhand des Beispiels Ammoniak das Prinzip der Schwellenspektroskopie erklärt. Es treten folgende Reaktionen auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt; N + e^{-}   \rightarrow N^+  + 2e^-  (IE:  14,53eV)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt; N_2 + e^{-} \rightarrow N^+ + N +2e^-(IE:  24,34eV)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt; NH_3 + e^{-} \rightarrow N^+  + 3H + 2e^- (IE:  22,60eV)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Reaktionen haben die Bildung von &amp;lt;math&amp;gt;N^+&amp;lt;/math&amp;gt; (14 amu) zur Folge. Wird die Energie der Elektronen im Ionisator knapp unter 22,60 eV reduziert, kann ausschließlich die erste der dargestellten Reaktionen stattfinden, da die Energie zur Bildung von &amp;lt;math&amp;gt;N^+&amp;lt;/math&amp;gt; aus &amp;lt;math&amp;gt;N_2&amp;lt;/math&amp;gt; bzw. &amp;lt;math&amp;gt;NH_3&amp;lt;/math&amp;gt; nicht ausreicht. Das gemessene Signal stammt dann aus der Ionisation von molekularem Stickstoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bestimmung der Teilchendichte aus einem gemessenen Spektrum==&lt;br /&gt;
Die Bestimmung der Teilchendichte im Plasmareaktor kann über das gemessene Signal erfolgen:&lt;br /&gt;
		&lt;br /&gt;
		&amp;lt;math&amp;gt;S_i^m=n_i^{Reaktor}\cdot \sigma_i (IE) \cdot F(M_i,Geometrie)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&lt;br /&gt;
Das Signal S&amp;lt;math&amp;gt;_i^m&amp;lt;/math&amp;gt; setzt sich aus der Teilchendichte des Moleküls im Reaktor, sowie dessen Wirkungsquerschnitt &amp;lt;math&amp;gt;\sigma_i&amp;lt;/math&amp;gt; bei der entsprechenden Ionisationsenergie im Ionisator zusammen. Der Faktor F ist von der jeweiligen Reaktorgeometrie und der detektierten Masse abhängig.&lt;br /&gt;
Die Betrachtung zweier Signale unterschiedlicher Moleküle liefert:&lt;br /&gt;
		&lt;br /&gt;
		&amp;lt;math&amp;gt;\frac{S_i^{m_1}}{S_j^{m_2}}=\frac{n_i^{Reaktor}\cdot \sigma_i (IE) \cdot F(M_i)}{n_j^{Reaktor}\cdot \sigma_j (IE) \cdot F(M_j)}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&lt;br /&gt;
Liegen die Massen der untersuchten Moleküle nahe beieinander, kürzt sich der Faktor &amp;lt;math&amp;gt;F(M_{j})&amp;lt;/math&amp;gt; mit &amp;lt;math&amp;gt;F(M_{i})&amp;lt;/math&amp;gt; zu eins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Marina|Gina Oberbossel+Marina Prenzel]] 17:56, 27. Mär. 2010 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Massenspektrometrie&amp;diff=680</id>
		<title>Massenspektrometrie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Massenspektrometrie&amp;diff=680"/>
				<updated>2010-03-27T17:56:55Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: /* Schwellenspektroskopie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mit Hilfe der Massenspektrometrie kann die Teilchendichte einer Spezies im Plasma bestimmt werden.&lt;br /&gt;
=Messprinzip=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Massenspektrometrie kann das Masse/Ladungs-Verhältnis (m/q) eines Teilchens bestimmt werden. Das Messprinzip beruht auf Ionisation von Neutralteilchen, wodurch Ionen entstehen, die durch ein elektrisches Feld nach dem Masse/Ladungs-Verhältnis gefiltert werden. Da die Teilchen im Spektrometer nicht mit Hintergrundmolekülen zusammenstoßen dürfen, benötigt man einen geringen Druck innerhalb des Spektrometers, um eine große freie Weglänge der Teilchen zu gewährleisten. Eine Vakuumtrennung zwischen Plasma und Massenspektrometer ist nötig, da das Plasma in der Regel bei vergleichsweise hohen Drücken betrieben wird. Hinter zwei Pumpstufen zur Vakuumtrennung befindet sich der Ionisator. In diesem Versuch wird ein Crossbeam-Ionizer verwendet, der die Neutralteilchen senkrecht zur ihrer Flugrichtung mit Elektronen beschießt und dadurch ionisiert. Der Ionisationswirkungsquerschnitt ist von der verwendeten Elektronenenergie und den zu ionisierenden Teilchen abhängig. Ein Maximum für die meisten Teilchen befindet sich bei 70eV. Mit Hilfe eines Quadrupolfeldes werden die Ionen nach ihrem Masse/Ladungs-Verhältnis sortiert und auf einen Detektor gelenkt. Aus den Signalstärken der einzelnen Masse/Ladungs- Verhältnisse, kann die Teilchendichte der jeweiligen Spezies bestimmt werden. Vor dem Massenspektrometer befindet sich ein Chopper, mit dem es möglich ist Beiträge des Hintergrundgases zu messen.&lt;br /&gt;
Die unterschiedlichen Möglichkeiten Spezien in Spektren zu identifizieren werden im Folgenden erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fragmentierungsmuster==&lt;br /&gt;
Werden Messungen mit einer Elektronenenergie von 70 eV im Ionisator durchgeführt, können Neutralteilchen mehrfach ionisiert werden, sowie Bruchstück-Ionen mit unterschiedlicher Häufigkeit erzeugt werden. Daraus ergibt sich ein, für die jeweilige Spezies charakteristisches Fragmentierungsmuster.&lt;br /&gt;
Um zum Beispiel ein &amp;lt;math&amp;gt;NH_3&amp;lt;/math&amp;gt;-Molekül zu ionisieren ist eine Elektronenenergie von 10,05 eV nötig. Das ionisierte Teilchen wird bei 17 amu detektiert. Bei hohen Elektronenenergien kann das Bruchstück-Ion NH&amp;lt;math&amp;gt;_2^+&amp;lt;/math&amp;gt; erzeugt werden, welches bei 16 amu nachgewiesen wird. Ebenso kann eine Dissoziation in die Ionen &amp;lt;math&amp;gt;NH^+&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;N^+&amp;lt;/math&amp;gt; mit 15 amu bzw. 14 amu erfolgen.&lt;br /&gt;
Die Signalstärke sinkt, je größer die Ionisationsenergie ist. Das Verhältnis der Peaks zueinander ist für eine Spezies konstant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schwellenspektroskopie==&lt;br /&gt;
Bei einer Gasmischungen können mehrere Teilchen Signale bei gleichem Masse/Ladungs-Verhältnis erzeugen. Um den Signalanteil eines einzelnen Radikals nachzuweisen, wird die Schwellenspektroskopie durchgeführt. Es wird ausgenutzt, dass die Moleküle unterschiedliche Ionisationsenergien besitzen.\\&lt;br /&gt;
Wiederum wird anhand des Beispiels Ammoniak das Prinzip der Schwellenspektroskopie erklärt. Es treten folgende Reaktionen auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt; N + e^{-}   \rightarrow N^+  + 2e^-  (IE:  14,53eV)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt; N_2 + e^{-} \rightarrow N^+ + N +2e^-(IE:  24,34eV)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt; NH_3 + e^{-} \rightarrow N^+  + 3H + 2e^- (IE:  22,60eV)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Reaktionen haben die Bildung von &amp;lt;math&amp;gt;N^+&amp;lt;/math&amp;gt; (14 amu) zur Folge. Wird die Energie der Elektronen im Ionisator knapp unter 22,60 eV reduziert, kann ausschließlich die erste der dargestellten Reaktionen stattfinden, da die Energie zur Bildung von &amp;lt;math&amp;gt;N^+&amp;lt;/math&amp;gt; aus &amp;lt;math&amp;gt;N_2&amp;lt;/math&amp;gt; bzw. &amp;lt;math&amp;gt;NH_3&amp;lt;/math&amp;gt; nicht ausreicht. Das gemessene Signal stammt dann aus der Ionisation von molekularem Stickstoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Marina|Gina Oberbossel+Marina Prenzel]] 17:56, 27. Mär. 2010 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Massenspektrometrie&amp;diff=679</id>
		<title>Massenspektrometrie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Massenspektrometrie&amp;diff=679"/>
				<updated>2010-03-27T17:56:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: /* Messprinzip */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mit Hilfe der Massenspektrometrie kann die Teilchendichte einer Spezies im Plasma bestimmt werden.&lt;br /&gt;
=Messprinzip=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Massenspektrometrie kann das Masse/Ladungs-Verhältnis (m/q) eines Teilchens bestimmt werden. Das Messprinzip beruht auf Ionisation von Neutralteilchen, wodurch Ionen entstehen, die durch ein elektrisches Feld nach dem Masse/Ladungs-Verhältnis gefiltert werden. Da die Teilchen im Spektrometer nicht mit Hintergrundmolekülen zusammenstoßen dürfen, benötigt man einen geringen Druck innerhalb des Spektrometers, um eine große freie Weglänge der Teilchen zu gewährleisten. Eine Vakuumtrennung zwischen Plasma und Massenspektrometer ist nötig, da das Plasma in der Regel bei vergleichsweise hohen Drücken betrieben wird. Hinter zwei Pumpstufen zur Vakuumtrennung befindet sich der Ionisator. In diesem Versuch wird ein Crossbeam-Ionizer verwendet, der die Neutralteilchen senkrecht zur ihrer Flugrichtung mit Elektronen beschießt und dadurch ionisiert. Der Ionisationswirkungsquerschnitt ist von der verwendeten Elektronenenergie und den zu ionisierenden Teilchen abhängig. Ein Maximum für die meisten Teilchen befindet sich bei 70eV. Mit Hilfe eines Quadrupolfeldes werden die Ionen nach ihrem Masse/Ladungs-Verhältnis sortiert und auf einen Detektor gelenkt. Aus den Signalstärken der einzelnen Masse/Ladungs- Verhältnisse, kann die Teilchendichte der jeweiligen Spezies bestimmt werden. Vor dem Massenspektrometer befindet sich ein Chopper, mit dem es möglich ist Beiträge des Hintergrundgases zu messen.&lt;br /&gt;
Die unterschiedlichen Möglichkeiten Spezien in Spektren zu identifizieren werden im Folgenden erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fragmentierungsmuster==&lt;br /&gt;
Werden Messungen mit einer Elektronenenergie von 70 eV im Ionisator durchgeführt, können Neutralteilchen mehrfach ionisiert werden, sowie Bruchstück-Ionen mit unterschiedlicher Häufigkeit erzeugt werden. Daraus ergibt sich ein, für die jeweilige Spezies charakteristisches Fragmentierungsmuster.&lt;br /&gt;
Um zum Beispiel ein &amp;lt;math&amp;gt;NH_3&amp;lt;/math&amp;gt;-Molekül zu ionisieren ist eine Elektronenenergie von 10,05 eV nötig. Das ionisierte Teilchen wird bei 17 amu detektiert. Bei hohen Elektronenenergien kann das Bruchstück-Ion NH&amp;lt;math&amp;gt;_2^+&amp;lt;/math&amp;gt; erzeugt werden, welches bei 16 amu nachgewiesen wird. Ebenso kann eine Dissoziation in die Ionen &amp;lt;math&amp;gt;NH^+&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;N^+&amp;lt;/math&amp;gt; mit 15 amu bzw. 14 amu erfolgen.&lt;br /&gt;
Die Signalstärke sinkt, je größer die Ionisationsenergie ist. Das Verhältnis der Peaks zueinander ist für eine Spezies konstant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schwellenspektroskopie==&lt;br /&gt;
Bei einer Gasmischungen können mehrere Teilchen Signale bei gleichem Masse/Ladungs-Verhältnis erzeugen. Um den Signalanteil eines einzelnen Radikals nachzuweisen, wird die Schwellenspektroskopie durchgeführt. Es wird ausgenutzt, dass die Moleküle unterschiedliche Ionisationsenergien besitzen.\\&lt;br /&gt;
Wiederum wird anhand des Beispiels Ammoniak das Prinzip der Schwellenspektroskopie erklärt. Es treten folgende Reaktionen auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt; N + e^{-}   \rightarrow N^+  + 2e^-  (IE:  14,53eV)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt; N_2 + e^{-} \rightarrow N^+ + N +2e^-(IE:  24,34eV)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt; NH_3 + e^{-} \rightarrow N^+  + 3H + 2e^- (IE:  22,60eV)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Reaktionen haben die Bildung von &amp;lt;math&amp;gt;N^+&amp;lt;/math&amp;gt; (14 amu) zur Folge. Wird die Energie der Elektronen im Ionisator knapp unter 22,60 eV reduziert, kann ausschließlich die erste der dargestellten Reaktionen stattfinden, da die Energie zur Bildung von &amp;lt;math&amp;gt;N^+&amp;lt;/math&amp;gt; aus &amp;lt;math&amp;gt;N_2&amp;lt;/math&amp;gt; bzw. &amp;lt;math&amp;gt;NH_3&amp;lt;/math&amp;gt; nicht ausreicht. Das gemessene Signal stammt dann aus der Ionisation von molekularem Stickstoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Marina|Marina Prenzel]] 17:56, 27. Mär. 2010 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Massenspektrometrie&amp;diff=678</id>
		<title>Massenspektrometrie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Massenspektrometrie&amp;diff=678"/>
				<updated>2010-03-27T17:56:03Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: /* Messprinzip */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mit Hilfe der Massenspektrometrie kann die Teilchendichte einer Spezies im Plasma bestimmt werden.&lt;br /&gt;
=Messprinzip=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Massenspektrometrie kann das Masse/Ladungs-Verhältnis (m/q) eines Teilchens bestimmt werden. Das Messprinzip beruht auf Ionisation von Neutralteilchen, wodurch Ionen entstehen, die durch ein elektrisches Feld nach dem Masse/Ladungs-Verhältnis gefiltert werden. Da die Teilchen im Spektrometer nicht mit Hintergrundmolekülen zusammenstoßen dürfen, benötigt man einen geringen Druck innerhalb des Spektrometers, um eine große freie Weglänge der Teilchen zu gewährleisten. Eine Vakuumtrennung zwischen Plasma und Massenspektrometer ist nötig, da das Plasma in der Regel bei vergleichsweise hohen Drücken betrieben wird. Hinter zwei Pumpstufen zur Vakuumtrennung befindet sich der Ionisator. In diesem Versuch wird ein Crossbeam-Ionizer verwendet, der die Neutralteilchen senkrecht zur ihrer Flugrichtung mit Elektronen beschießt und dadurch ionisiert. Der Ionisationswirkungsquerschnitt ist von der verwendeten Elektronenenergie und den zu ionisierenden Teilchen abhängig. Ein Maximum für die meisten Teilchen befindet sich bei 70eV. Mit Hilfe eines Quadrupolfeldes werden die Ionen nach ihrem Masse/Ladungs-Verhältnis sortiert und auf einen Detektor gelenkt. Aus den Signalstärken der einzelnen Masse/Ladungs- Verhältnisse, kann die Teilchendichte der jeweiligen Spezies bestimmt werden. Vor dem Massenspektrometer befindet sich ein Chopper, mit dem es möglich ist Beiträge des Hintergrundgases zu messen.&lt;br /&gt;
Die unterschiedlichen Möglichkeiten Spezien in Spektren zu identifizieren werden im Folgenden erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fragmentierungsmuster==&lt;br /&gt;
Werden Messungen mit einer Elektronenenergie von 70 eV im Ionisator durchgeführt, können Neutralteilchen mehrfach ionisiert werden, sowie Bruchstück-Ionen mit unterschiedlicher Häufigkeit erzeugt werden. Daraus ergibt sich ein, für die jeweilige Spezies charakteristisches Fragmentierungsmuster.&lt;br /&gt;
Um zum Beispiel ein &amp;lt;math&amp;gt;NH_3&amp;lt;/math&amp;gt;-Molekül zu ionisieren ist eine Elektronenenergie von 10,05 eV nötig. Das ionisierte Teilchen wird bei 17 amu detektiert. Bei hohen Elektronenenergien kann das Bruchstück-Ion NH&amp;lt;math&amp;gt;_2^+&amp;lt;/math&amp;gt; erzeugt werden, welches bei 16 amu nachgewiesen wird. Ebenso kann eine Dissoziation in die Ionen &amp;lt;math&amp;gt;NH^+&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;N^+&amp;lt;/math&amp;gt; mit 15 amu bzw. 14 amu erfolgen.&lt;br /&gt;
Die Signalstärke sinkt, je größer die Ionisationsenergie ist. Das Verhältnis der Peaks zueinander ist für eine Spezies konstant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schwellenspektroskopie==&lt;br /&gt;
Bei einer Gasmischungen können mehrere Teilchen Signale bei gleichem Masse/Ladungs-Verhältnis erzeugen. Um den Signalanteil eines einzelnen Radikals nachzuweisen, wird die Schwellenspektroskopie durchgeführt. Es wird ausgenutzt, dass die Moleküle unterschiedliche Ionisationsenergien besitzen.\\&lt;br /&gt;
Wiederum wird anhand des Beispiels Ammoniak das Prinzip der Schwellenspektroskopie erklärt. Es treten folgende Reaktionen auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt; N + e^{-}   \rightarrow N^+  + 2e^-  (IE:  14,53eV)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt; N_2 + e^{-} \rightarrow N^+ + N +2e^-(IE:  24,34eV)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt; NH_3 + e^{-} \rightarrow N^+  + 3H + 2e^- (IE:  22,60eV)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Reaktionen haben die Bildung von &amp;lt;math&amp;gt;N^+&amp;lt;/math&amp;gt; (14 amu) zur Folge. Wird die Energie der Elektronen im Ionisator knapp unter 22,60 eV reduziert, kann ausschließlich die erste der dargestellten Reaktionen stattfinden, da die Energie zur Bildung von &amp;lt;math&amp;gt;N^+&amp;lt;/math&amp;gt; aus &amp;lt;math&amp;gt;N_2&amp;lt;/math&amp;gt; bzw. &amp;lt;math&amp;gt;NH_3&amp;lt;/math&amp;gt; nicht ausreicht. Das gemessene Signal stammt dann aus der Ionisation von molekularem Stickstoff.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Massenspektrometrie&amp;diff=677</id>
		<title>Massenspektrometrie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Massenspektrometrie&amp;diff=677"/>
				<updated>2010-03-27T17:45:18Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: /* Fragmentierungsmuster */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mit Hilfe der Massenspektrometrie kann die Teilchendichte einer Spezies im Plasma bestimmt werden.&lt;br /&gt;
=Messprinzip=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Massenspektrometrie kann das Masse/Ladungs-Verhältnis (m/q) eines Teilchens bestimmt werden. Das Messprinzip beruht auf Ionisation von Neutralteilchen, wodurch Ionen entstehen, die durch ein elektrisches Feld nach dem Masse/Ladungs-Verhältnis gefiltert werden. Da die Teilchen im Spektrometer nicht mit Hintergrundmolekülen zusammenstoßen dürfen, benötigt man einen geringen Druck innerhalb des Spektrometers, um eine große freie Weglänge der Teilchen zu gewährleisten. Eine Vakuumtrennung zwischen Plasma und Massenspektrometer ist nötig, da das Plasma in der Regel bei vergleichsweise hohen Drücken betrieben wird. Hinter zwei Pumpstufen zur Vakuumtrennung befindet sich der Ionisator. In diesem Versuch wird ein Crossbeam-Ionizer verwendet, der die Neutralteilchen senkrecht zur ihrer Flugrichtung mit Elektronen beschießt und dadurch ionisiert. Der Ionisationswirkungsquerschnitt ist von der verwendeten Elektronenenergie und den zu ionisierenden Teilchen abhängig. Ein Maximum für die meisten Teilchen befindet sich bei 70eV. Mit Hilfe eines Quadrupolfeldes werden die Ionen nach ihrem Masse/Ladungs-Verhältnis sortiert und auf einen Detektor gelenkt. Aus den Signalstärken der einzelnen Masse/Ladungs- Verhältnisse, kann die Teilchendichte der jeweiligen Spezies bestimmt werden. Vor dem Massenspektrometer befindet sich ein Chopper, mit dem es möglich ist Beiträge des Hintergrundgases zu messen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fragmentierungsmuster==&lt;br /&gt;
Werden Messungen mit einer Elektronenenergie von 70 eV im Ionisator durchgeführt, können Neutralteilchen mehrfach ionisiert werden, sowie Bruchstück-Ionen mit unterschiedlicher Häufigkeit erzeugt werden. Daraus ergibt sich ein, für die jeweilige Spezies charakteristisches Fragmentierungsmuster.&lt;br /&gt;
Um zum Beispiel ein &amp;lt;math&amp;gt;NH_3&amp;lt;/math&amp;gt;-Molekül zu ionisieren ist eine Elektronenenergie von 10,05 eV nötig. Das ionisierte Teilchen wird bei 17 amu detektiert. Bei hohen Elektronenenergien kann das Bruchstück-Ion NH&amp;lt;math&amp;gt;_2^+&amp;lt;/math&amp;gt; erzeugt werden, welches bei 16 amu nachgewiesen wird. Ebenso kann eine Dissoziation in die Ionen &amp;lt;math&amp;gt;NH^+&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;N^+&amp;lt;/math&amp;gt; mit 15 amu bzw. 14 amu erfolgen.&lt;br /&gt;
Die Signalstärke sinkt, je größer die Ionisationsenergie ist. Das Verhältnis der Peaks zueinander ist für eine Spezies konstant.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Massenspektrometrie&amp;diff=676</id>
		<title>Massenspektrometrie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Massenspektrometrie&amp;diff=676"/>
				<updated>2010-03-27T17:44:21Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: /* Messprinzip */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mit Hilfe der Massenspektrometrie kann die Teilchendichte einer Spezies im Plasma bestimmt werden.&lt;br /&gt;
=Messprinzip=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Massenspektrometrie kann das Masse/Ladungs-Verhältnis (m/q) eines Teilchens bestimmt werden. Das Messprinzip beruht auf Ionisation von Neutralteilchen, wodurch Ionen entstehen, die durch ein elektrisches Feld nach dem Masse/Ladungs-Verhältnis gefiltert werden. Da die Teilchen im Spektrometer nicht mit Hintergrundmolekülen zusammenstoßen dürfen, benötigt man einen geringen Druck innerhalb des Spektrometers, um eine große freie Weglänge der Teilchen zu gewährleisten. Eine Vakuumtrennung zwischen Plasma und Massenspektrometer ist nötig, da das Plasma in der Regel bei vergleichsweise hohen Drücken betrieben wird. Hinter zwei Pumpstufen zur Vakuumtrennung befindet sich der Ionisator. In diesem Versuch wird ein Crossbeam-Ionizer verwendet, der die Neutralteilchen senkrecht zur ihrer Flugrichtung mit Elektronen beschießt und dadurch ionisiert. Der Ionisationswirkungsquerschnitt ist von der verwendeten Elektronenenergie und den zu ionisierenden Teilchen abhängig. Ein Maximum für die meisten Teilchen befindet sich bei 70eV. Mit Hilfe eines Quadrupolfeldes werden die Ionen nach ihrem Masse/Ladungs-Verhältnis sortiert und auf einen Detektor gelenkt. Aus den Signalstärken der einzelnen Masse/Ladungs- Verhältnisse, kann die Teilchendichte der jeweiligen Spezies bestimmt werden. Vor dem Massenspektrometer befindet sich ein Chopper, mit dem es möglich ist Beiträge des Hintergrundgases zu messen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fragmentierungsmuster==&lt;br /&gt;
Werden Messungen mit einer Elektronenenergie von 70 eV im Ionisator durchgeführt, können Neutralteilchen mehrfach ionisiert werden, sowie Bruchstück-Ionen mit unterschiedlicher Häufigkeit erzeugt werden. Daraus ergibt sich ein, für die jeweilige Spezies charakteristisches Fragmentierungsmuster.&lt;br /&gt;
Um zum Beispiel ein &amp;lt;math&amp;gt;NH_3&amp;lt;/math&amp;gt;-Molekül zu ionisieren ist eine Elektronenenergie von 10,05 eV nötig. Das ionisierte Teilchen wird bei 17 amu detektiert. Bei hohen Elektronenenergien kann das Bruchstück-Ion &amp;lt;math&amp;gt;NH_2^+&amp;lt;/math&amp;gt; erzeugt werden, welches bei 16 amu nachgewiesen wird. Ebenso kann eine Dissoziation in die Ionen &amp;lt;math&amp;gt;NH^+&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;N^+&amp;lt;/math&amp;gt; mit 15 amu bzw. 14 amu erfolgen.&lt;br /&gt;
Die Signalstärke sinkt, je größer die Ionisationsenergie ist. Das Verhältnis der Peaks zueinander ist für eine Spezies konstant.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Ellipsometer&amp;diff=675</id>
		<title>Ellipsometer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Ellipsometer&amp;diff=675"/>
				<updated>2010-03-27T17:35:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: Die Seite wurde neu angelegt: „Bei der Ellipsometrie wird das Reflexionsvermögen sowie der Polarisationsgrad des reflektierten Lichts an einer Probe gemessen. Zirkular polarisiertes Licht wird...“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Bei der Ellipsometrie wird das Reflexionsvermögen sowie der Polarisationsgrad des reflektierten Lichts an einer Probe gemessen. Zirkular polarisiertes Licht wird auf eine Probe gestrahlt. Die Änderung des Polarisationsgrades kann durch folgende Größe beschrieben werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\rho = \frac{R_p}{R_s} = \tan\Psi \exp(i\Delta)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist &amp;lt;math&amp;gt;R_p&amp;lt;/math&amp;gt; der Reflexionskoeffizient parallel zur Einfallsebene des Lichtes und &amp;lt;math&amp;gt;R_s&amp;lt;/math&amp;gt; senkrecht zur Einfallsebene. Wird das einfallende Licht mit einem E-Feld beschrieben, das sich räumlich und zeitlich wie folgt fortbewegt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\vec{E}\left(\vec{r},t\right)=\vec{E}_0\cdot \cos{\left(\omega t-\vec{k}\cdot\vec{r}+\delta\right)}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so können die ellipsometrischen Winkel über die E-Feld-Komponenten ausgedrückt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\tan{\Psi}=\frac{\left|E_{0p}^{Refl}\right|/\left|E_{0p}^{Einfall}\right|}{\left|E_{0s}^{Refl}\right|/\left|E_{0s}^{Einfall}\right|}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\Delta=\left(\delta_p^{Refl}-\delta_s^{Refl}\right)-\left(\delta_p^{Einfall}-\delta_s^{Einfall}\right)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sind die Phasendifferenz (&amp;lt;math&amp;gt;\Delta&amp;lt;/math&amp;gt;) und das Amplitudenverhältnis (&amp;lt;math&amp;gt;\tan{\Psi}&amp;lt;/math&amp;gt;) der reflektierten Welle bestimmt. Es lassen sich nun die Größen Absorptionskoeffizient &amp;lt;math&amp;gt;\alpha&amp;lt;/math&amp;gt;, der Extinktionskoeffizient k und der Brechungsindex n berechnen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Phase_Resolved_Optical_Emission_Spectroscopy_(PROES)&amp;diff=674</id>
		<title>Phase Resolved Optical Emission Spectroscopy (PROES)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Phase_Resolved_Optical_Emission_Spectroscopy_(PROES)&amp;diff=674"/>
				<updated>2010-03-27T17:32:19Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: /* Durchführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Grundlagen=&lt;br /&gt;
Die phasenaufgelöste optische Emissionsspektroskopie (PROES für Phase Resolved Opticial&lt;br /&gt;
Emission Spectroscopy) wird die Anregung von Elektronen in Abhängigkeit von der Phase der angelegten Spannung an Elektrode oder Spule untersucht. Ebenfalls können Elektronengeschwindigkeit und&lt;br /&gt;
Randschichtausdehnung bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_CCP-Welle.PNG|thumb|right|200px|Heizung im CCP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_ICP-Welle.PNG‎|thumb|right|200px|Heizung im ICP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einer das Plasma begrenzenden Wand verlassen Elektronen und Ionen das Plasma, es bildet sich eine Randschicht aus, in der die Quasineutralität verletzt ist. Während einer rf-Periode verlassen an der Elektrode gleich viele Elektronen und Ionen das Plasma. Nun werden die einzelnen Phasen des eingekoppelten Signals näher erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die gesamte Periode erfahren die Ionen eine geringe örtliche Verschiebung, da sie wenig beweglich sind. Dahingegen werden die leichten Elektronen stärker von der rf-Spannung beeinflusst. Eine steigende positive Spannung an der getriebenen Elektrode, führt zu einer Anziehung der Elektronen, welche dann über die Elektrode abfließen. Dadurch bildet sich eine Schicht aus Ionen, in welcher ein negatives Potential vorherrscht. Überschreitet die angelegte Spannung ihr positives Maximum, so findet ein Schichtkollaps statt. Die Elektronen werden weniger stark angezogen, bis sie schließlich bei dem negativen Spannungsminimum maximal abgestoßen werden und die Ausdehnung der Randschicht maximal wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer kapazitiven Einkopplung findet einmal pro Phase eine Reflexion der Elektronen statt, wodurch das Plasma geheizt wird. Das induktive Plasma wird mit Hilfe einer Spule betrieben. Eine angelegte sinusförmige Spannung führt zu zweimaligem Heizen pro Phase. Bei maximalem oder minimalem Strom in der Spule ist die Änderung des induzierten Magnetfeldes sowie der ins Plasma eingekoppelte Strom maximal. Da zweimal pro Phase geheizt wird ist die induktive Einkopplung effektiver als die kapazitive. Eine an der Elektrode angelegte Frequenz von 13,56 MHz entspricht einer Periodendauer von 74 ns.&lt;br /&gt;
Die Ausdehnung der Randschicht kann mit Hilfe der Poisson-Gleichung bestimmt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\vec{\nabla}\cdot\ \vec{E}=\frac{\rho}{\epsilon_0}=\frac{e}{\epsilon_0}\cdot(n_i-n_e)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_e&amp;lt;/math&amp;gt;  : Elektronendichte&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_i&amp;lt;/math&amp;gt;  : Ionendichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die weitere Berechnung wird angenommen, dass in der Randschicht die Anzahl der Ionen konstant ist und keine Elektronen vorhanden sind. Dies ist eine Vereinfachung, insbesondere bei niedrigen Drücken gelten die Annahmen nicht mehr. Für das Potential (gegen Null), bei einer Randschichtdicke s, ergibt sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\phi=\frac{1}{2}\cdot \frac{e}{\epsilon_0}\cdot n_i\cdot s^2&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus folgt ein Zusammenhang zwischen angelegtem Potential und Randschichtdicke bzw. Teilchendichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anregung von Atomen==&lt;br /&gt;
Einem Plasma muss Energie zugeführt werden, um Energieverluste zu kompensieren. Diese werden durch inelastische Stößen, die in Vibrationen umgesetzt werden, durch elektrische Anregung, Dissoziation und Ionisation des Hintergrundgases verursacht.&lt;br /&gt;
An- und Abregung von Elektronen im Atom stehen im Gleichgewicht, was durch folgende Ratengleichung beschrieben werden kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\frac{d n_i(t)}{dt}=n_0 \cdot E_{i}(t) - A_i\cdot n_i(t)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_0&amp;lt;/math&amp;gt;: Dichte der Elektronen im Grundzustand&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_i&amp;lt;/math&amp;gt;: Dichte der Elektronen im betrachteten Zustand i&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;A_{ik}&amp;lt;/math&amp;gt;: Wahrscheinlichkeit der Emission&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;E_i&amp;lt;/math&amp;gt;: Anregungsfunktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Effekte sind Quenching (Energieabgabe an neutrale Stoßpartner), Reabsorption, Anregung aus metastabilen Zuständen und Kaskaden (stufenweise Anregung). Reabsorption und Quenching ergeben in den untersuchten Fällen nur kleine Beiträge, daher werden sie in der weiteren Betrachtung nicht berücksichtigt. Es existieren Linien, die nicht aus metastabilen Zuständen angeregt werden, wodurch eine Abregung über Kaskaden nicht möglich ist. Für den Versuch müssen passende Emissionslinien gefunden werden, für die diese Annahmen gelten.&lt;br /&gt;
Die Anregungsfunktion hat folgende Gestalt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;E_i(t)=\frac{1}{A_{ik}\;n_0}\left(\frac{d\dot{n}_{Ph,i}}{dt}+A_i\dot{n}_{Ph,i}(t)\right)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Formel sind die zeitliche Entwicklung der Anzahl der Photonen pro Zeiteinheit &amp;lt;math&amp;gt;\dot{n}_{Ph,i}&amp;lt;/math&amp;gt;, &amp;lt;math&amp;gt;A_i=1/\tau&amp;lt;/math&amp;gt; und die Übergangswahrscheinlichkeit &amp;lt;math&amp;gt;A_{ik}&amp;lt;/math&amp;gt; enthalten. Die Anregung kann aus den bekannten Parametern der Anzahl der Photonen pro Zeiteinheit, der Lebensdauer der Niveaus, der Übergangswahrscheinlichkeit sowie aus der Messung der Emission im Plasma bestimmt werden. Eine genaue Beschreibung kann der Versuchsanleitung [[Optical Plasma Diagnostics]] entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Durchführung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer ICCD-Kamera (eine CCD-Kamera mit hoher Intensitätsauflösung) können Signale im Wellenlängenbereich von 400 nm bis 700 nm aufgenommen werden. Als Voraussetzung für die Aufnahme einer Emissionslinie ist eine maximale Lebensdauer 30 ns und eine genügend hohe Intensität (die relative Intensität wird durch verschiedene Autoren unterschiedlich angegeben und bezieht sich ausschließlich auf Linien im gleichen Spektrum. Daher ist die &amp;quot;hohe&amp;quot; Intensität kein konkret definierter Wert oder Begriff) notwendig. Benachbarte Linien müssen einen minimalen Abstand von 5 nm aufweisen, da sonst Überlagerungseffekte auftreten. Die Lebensdauer darf 10 ns nicht übersteigen, damit Prozesse innerhalb weniger ns aufgelöst werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zeit- und phasenaufgelöste Emissionsspektroskopie zu betreiben, muss die Kamera mit einem Signal vom RF-Generator synchronisiert werden. Die Kamera bekommt bei einer bestimmten Phase der Sinuskurve ein Triggersignal, mit dem die Aufnahme von 5 ns Dauer beginnt. Um nun die weiteren 69 ns eines kompletten Zyklus der angelegten Spannung aufzunehmen, wird ein Delay von 5 ns auf das Triggersignal gelegt. Die Kamera beginnt mit der nächsten Aufnahme um 5 ns versetzt. Die einzelnen Messungen werden aufaddiert, sodass am Ende das Bild eines kompletten Zyklus vorhanden ist.&lt;br /&gt;
Die einzelnen Messungen werden an den PC weitergeleitet und als Matrix dargestellt. Dort können sie durch Bearbeitung mit Origin und Excel auf einen Vektor geshrinkt werden. Die Vektoren der einzelnen Bilder zusammen ergeben die Matrix der Emission. Unter Verwendung von Gleichung \ref{Emission} ergibt sich aus der Emissionsmatrix die Matrix der Anregung. Über einen Filter kann die gewählte Wellenlänge mit der ICCD-Kamera beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis erhält man bei einer induktiven Einkopplung zum Beispiel folgende PROES-Aufnahme, wie in Abbildung der [[:Datei:SOWAS induktiveEinkopplungH250W.png|Anregung im induktiv gekoppelten Wasserstoffplasma]] dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Darstellung sind Intensitäten durch Falschfarben gegeben. Rote Bereiche kennzeichnen hohe Intensitäten, blaue Bereiche niedrige. An den Stellen, an denen die Intensität hoch ist, ist auch die Anregung hoch. In dieser Abbildung sind die Charakteristika einer induktiven Entladung zu erkennen. Es sind zwei Bereiche hoher Anregung im Plasma sichtbar. Dies stimmt mit Darstellung im vorherigen Abschnitt überein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS induktiveEinkopplungH250W.png|thumb|300px|Anregungsbereiche einer induktiv gekoppelten Entladung bei 250 W H-Plasma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Marina|Marina Prenzel+Gina Oberbossel]] 17:10, 27. Mär. 2010 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Phase_Resolved_Optical_Emission_Spectroscopy_(PROES)&amp;diff=673</id>
		<title>Phase Resolved Optical Emission Spectroscopy (PROES)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Phase_Resolved_Optical_Emission_Spectroscopy_(PROES)&amp;diff=673"/>
				<updated>2010-03-27T17:32:11Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: /* Durchführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Grundlagen=&lt;br /&gt;
Die phasenaufgelöste optische Emissionsspektroskopie (PROES für Phase Resolved Opticial&lt;br /&gt;
Emission Spectroscopy) wird die Anregung von Elektronen in Abhängigkeit von der Phase der angelegten Spannung an Elektrode oder Spule untersucht. Ebenfalls können Elektronengeschwindigkeit und&lt;br /&gt;
Randschichtausdehnung bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_CCP-Welle.PNG|thumb|right|200px|Heizung im CCP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_ICP-Welle.PNG‎|thumb|right|200px|Heizung im ICP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einer das Plasma begrenzenden Wand verlassen Elektronen und Ionen das Plasma, es bildet sich eine Randschicht aus, in der die Quasineutralität verletzt ist. Während einer rf-Periode verlassen an der Elektrode gleich viele Elektronen und Ionen das Plasma. Nun werden die einzelnen Phasen des eingekoppelten Signals näher erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die gesamte Periode erfahren die Ionen eine geringe örtliche Verschiebung, da sie wenig beweglich sind. Dahingegen werden die leichten Elektronen stärker von der rf-Spannung beeinflusst. Eine steigende positive Spannung an der getriebenen Elektrode, führt zu einer Anziehung der Elektronen, welche dann über die Elektrode abfließen. Dadurch bildet sich eine Schicht aus Ionen, in welcher ein negatives Potential vorherrscht. Überschreitet die angelegte Spannung ihr positives Maximum, so findet ein Schichtkollaps statt. Die Elektronen werden weniger stark angezogen, bis sie schließlich bei dem negativen Spannungsminimum maximal abgestoßen werden und die Ausdehnung der Randschicht maximal wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer kapazitiven Einkopplung findet einmal pro Phase eine Reflexion der Elektronen statt, wodurch das Plasma geheizt wird. Das induktive Plasma wird mit Hilfe einer Spule betrieben. Eine angelegte sinusförmige Spannung führt zu zweimaligem Heizen pro Phase. Bei maximalem oder minimalem Strom in der Spule ist die Änderung des induzierten Magnetfeldes sowie der ins Plasma eingekoppelte Strom maximal. Da zweimal pro Phase geheizt wird ist die induktive Einkopplung effektiver als die kapazitive. Eine an der Elektrode angelegte Frequenz von 13,56 MHz entspricht einer Periodendauer von 74 ns.&lt;br /&gt;
Die Ausdehnung der Randschicht kann mit Hilfe der Poisson-Gleichung bestimmt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\vec{\nabla}\cdot\ \vec{E}=\frac{\rho}{\epsilon_0}=\frac{e}{\epsilon_0}\cdot(n_i-n_e)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_e&amp;lt;/math&amp;gt;  : Elektronendichte&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_i&amp;lt;/math&amp;gt;  : Ionendichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die weitere Berechnung wird angenommen, dass in der Randschicht die Anzahl der Ionen konstant ist und keine Elektronen vorhanden sind. Dies ist eine Vereinfachung, insbesondere bei niedrigen Drücken gelten die Annahmen nicht mehr. Für das Potential (gegen Null), bei einer Randschichtdicke s, ergibt sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\phi=\frac{1}{2}\cdot \frac{e}{\epsilon_0}\cdot n_i\cdot s^2&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus folgt ein Zusammenhang zwischen angelegtem Potential und Randschichtdicke bzw. Teilchendichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anregung von Atomen==&lt;br /&gt;
Einem Plasma muss Energie zugeführt werden, um Energieverluste zu kompensieren. Diese werden durch inelastische Stößen, die in Vibrationen umgesetzt werden, durch elektrische Anregung, Dissoziation und Ionisation des Hintergrundgases verursacht.&lt;br /&gt;
An- und Abregung von Elektronen im Atom stehen im Gleichgewicht, was durch folgende Ratengleichung beschrieben werden kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\frac{d n_i(t)}{dt}=n_0 \cdot E_{i}(t) - A_i\cdot n_i(t)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_0&amp;lt;/math&amp;gt;: Dichte der Elektronen im Grundzustand&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_i&amp;lt;/math&amp;gt;: Dichte der Elektronen im betrachteten Zustand i&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;A_{ik}&amp;lt;/math&amp;gt;: Wahrscheinlichkeit der Emission&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;E_i&amp;lt;/math&amp;gt;: Anregungsfunktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Effekte sind Quenching (Energieabgabe an neutrale Stoßpartner), Reabsorption, Anregung aus metastabilen Zuständen und Kaskaden (stufenweise Anregung). Reabsorption und Quenching ergeben in den untersuchten Fällen nur kleine Beiträge, daher werden sie in der weiteren Betrachtung nicht berücksichtigt. Es existieren Linien, die nicht aus metastabilen Zuständen angeregt werden, wodurch eine Abregung über Kaskaden nicht möglich ist. Für den Versuch müssen passende Emissionslinien gefunden werden, für die diese Annahmen gelten.&lt;br /&gt;
Die Anregungsfunktion hat folgende Gestalt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;E_i(t)=\frac{1}{A_{ik}\;n_0}\left(\frac{d\dot{n}_{Ph,i}}{dt}+A_i\dot{n}_{Ph,i}(t)\right)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Formel sind die zeitliche Entwicklung der Anzahl der Photonen pro Zeiteinheit &amp;lt;math&amp;gt;\dot{n}_{Ph,i}&amp;lt;/math&amp;gt;, &amp;lt;math&amp;gt;A_i=1/\tau&amp;lt;/math&amp;gt; und die Übergangswahrscheinlichkeit &amp;lt;math&amp;gt;A_{ik}&amp;lt;/math&amp;gt; enthalten. Die Anregung kann aus den bekannten Parametern der Anzahl der Photonen pro Zeiteinheit, der Lebensdauer der Niveaus, der Übergangswahrscheinlichkeit sowie aus der Messung der Emission im Plasma bestimmt werden. Eine genaue Beschreibung kann der Versuchsanleitung [[Optical Plasma Diagnostics]] entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Durchführung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer ICCD-Kamera (eine CCD-Kamera mit hoher Intensitätsauflösung) können Signale im Wellenlängenbereich von 400 nm bis 700 nm aufgenommen werden. Als Voraussetzung für die Aufnahme einer Emissionslinie ist eine maximale Lebensdauer 30 ns und eine genügend hohe Intensität (die relative Intensität wird durch verschiedene Autoren unterschiedlich angegeben und bezieht sich ausschließlich auf Linien im gleichen Spektrum. Daher ist die &amp;quot;hohe&amp;quot; Intensität kein konkret definierter Wert oder Begriff) notwendig. Benachbarte Linien müssen einen minimalen Abstand von 5 nm aufweisen, da sonst Überlagerungseffekte auftreten. Die Lebensdauer darf 10 ns nicht übersteigen, damit Prozesse innerhalb weniger ns aufgelöst werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zeit- und phasenaufgelöste Emissionsspektroskopie zu betreiben, muss die Kamera mit einem Signal vom RF-Generator synchronisiert werden. Die Kamera bekommt bei einer bestimmten Phase der Sinuskurve ein Triggersignal, mit dem die Aufnahme von 5 ns Dauer beginnt. Um nun die weiteren 69 ns eines kompletten Zyklus der angelegten Spannung aufzunehmen, wird ein Delay von 5 ns auf das Triggersignal gelegt. Die Kamera beginnt mit der nächsten Aufnahme um 5 ns versetzt. Die einzelnen Messungen werden aufaddiert, sodass am Ende das Bild eines kompletten Zyklus vorhanden ist.&lt;br /&gt;
Die einzelnen Messungen werden an den PC weitergeleitet und als Matrix dargestellt. Dort können sie durch Bearbeitung mit Origin und Excel auf einen Vektor geshrinkt werden. Die Vektoren der einzelnen Bilder zusammen ergeben die Matrix der Emission. Unter Verwendung von Gleichung \ref{Emission} ergibt sich aus der Emissionsmatrix die Matrix der Anregung. Über einen Filter kann die gewählte Wellenlänge mit der ICCD-Kamera beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis erhält man bei einer induktiven Einkopplung zum Beispiel folgende PROES-Aufnahme, wie in Abbildung der [[:Datei:SOWAS induktiveEinkopplungH250W.png|Anregung im induktiv gekoppelten Wasserstoffplasma]] dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Darstellung sind Intensitäten durch Falschfarben gegeben. Rote Bereiche kennzeichnen hohe Intensitäten, blaue Bereiche niedrige. An den Stellen, an denen die Intensität hoch ist, ist auch die Anregung hoch. In dieser Abbildung sind die Charakteristika einer induktiven Entladung zu erkennen. Es sind zwei Bereiche hoher Anregung im Plasma sichtbar. Dies stimmt mit Darstellung im vorherigen Abschnitt überein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS induktiveEinkopplungH250W.png|thumb|300px|Anregungsbereiche einer induktiv gekoppelten Entladung bei 250 W H-Plasma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Marina|Marina Prenzel+Gina Oberbossel]] 17:10, 27. Mär. 2010 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Phase_Resolved_Optical_Emission_Spectroscopy_(PROES)&amp;diff=672</id>
		<title>Phase Resolved Optical Emission Spectroscopy (PROES)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Phase_Resolved_Optical_Emission_Spectroscopy_(PROES)&amp;diff=672"/>
				<updated>2010-03-27T17:32:04Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: /* Durchführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Grundlagen=&lt;br /&gt;
Die phasenaufgelöste optische Emissionsspektroskopie (PROES für Phase Resolved Opticial&lt;br /&gt;
Emission Spectroscopy) wird die Anregung von Elektronen in Abhängigkeit von der Phase der angelegten Spannung an Elektrode oder Spule untersucht. Ebenfalls können Elektronengeschwindigkeit und&lt;br /&gt;
Randschichtausdehnung bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_CCP-Welle.PNG|thumb|right|200px|Heizung im CCP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_ICP-Welle.PNG‎|thumb|right|200px|Heizung im ICP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einer das Plasma begrenzenden Wand verlassen Elektronen und Ionen das Plasma, es bildet sich eine Randschicht aus, in der die Quasineutralität verletzt ist. Während einer rf-Periode verlassen an der Elektrode gleich viele Elektronen und Ionen das Plasma. Nun werden die einzelnen Phasen des eingekoppelten Signals näher erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die gesamte Periode erfahren die Ionen eine geringe örtliche Verschiebung, da sie wenig beweglich sind. Dahingegen werden die leichten Elektronen stärker von der rf-Spannung beeinflusst. Eine steigende positive Spannung an der getriebenen Elektrode, führt zu einer Anziehung der Elektronen, welche dann über die Elektrode abfließen. Dadurch bildet sich eine Schicht aus Ionen, in welcher ein negatives Potential vorherrscht. Überschreitet die angelegte Spannung ihr positives Maximum, so findet ein Schichtkollaps statt. Die Elektronen werden weniger stark angezogen, bis sie schließlich bei dem negativen Spannungsminimum maximal abgestoßen werden und die Ausdehnung der Randschicht maximal wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer kapazitiven Einkopplung findet einmal pro Phase eine Reflexion der Elektronen statt, wodurch das Plasma geheizt wird. Das induktive Plasma wird mit Hilfe einer Spule betrieben. Eine angelegte sinusförmige Spannung führt zu zweimaligem Heizen pro Phase. Bei maximalem oder minimalem Strom in der Spule ist die Änderung des induzierten Magnetfeldes sowie der ins Plasma eingekoppelte Strom maximal. Da zweimal pro Phase geheizt wird ist die induktive Einkopplung effektiver als die kapazitive. Eine an der Elektrode angelegte Frequenz von 13,56 MHz entspricht einer Periodendauer von 74 ns.&lt;br /&gt;
Die Ausdehnung der Randschicht kann mit Hilfe der Poisson-Gleichung bestimmt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\vec{\nabla}\cdot\ \vec{E}=\frac{\rho}{\epsilon_0}=\frac{e}{\epsilon_0}\cdot(n_i-n_e)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_e&amp;lt;/math&amp;gt;  : Elektronendichte&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_i&amp;lt;/math&amp;gt;  : Ionendichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die weitere Berechnung wird angenommen, dass in der Randschicht die Anzahl der Ionen konstant ist und keine Elektronen vorhanden sind. Dies ist eine Vereinfachung, insbesondere bei niedrigen Drücken gelten die Annahmen nicht mehr. Für das Potential (gegen Null), bei einer Randschichtdicke s, ergibt sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\phi=\frac{1}{2}\cdot \frac{e}{\epsilon_0}\cdot n_i\cdot s^2&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus folgt ein Zusammenhang zwischen angelegtem Potential und Randschichtdicke bzw. Teilchendichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anregung von Atomen==&lt;br /&gt;
Einem Plasma muss Energie zugeführt werden, um Energieverluste zu kompensieren. Diese werden durch inelastische Stößen, die in Vibrationen umgesetzt werden, durch elektrische Anregung, Dissoziation und Ionisation des Hintergrundgases verursacht.&lt;br /&gt;
An- und Abregung von Elektronen im Atom stehen im Gleichgewicht, was durch folgende Ratengleichung beschrieben werden kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\frac{d n_i(t)}{dt}=n_0 \cdot E_{i}(t) - A_i\cdot n_i(t)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_0&amp;lt;/math&amp;gt;: Dichte der Elektronen im Grundzustand&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_i&amp;lt;/math&amp;gt;: Dichte der Elektronen im betrachteten Zustand i&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;A_{ik}&amp;lt;/math&amp;gt;: Wahrscheinlichkeit der Emission&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;E_i&amp;lt;/math&amp;gt;: Anregungsfunktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Effekte sind Quenching (Energieabgabe an neutrale Stoßpartner), Reabsorption, Anregung aus metastabilen Zuständen und Kaskaden (stufenweise Anregung). Reabsorption und Quenching ergeben in den untersuchten Fällen nur kleine Beiträge, daher werden sie in der weiteren Betrachtung nicht berücksichtigt. Es existieren Linien, die nicht aus metastabilen Zuständen angeregt werden, wodurch eine Abregung über Kaskaden nicht möglich ist. Für den Versuch müssen passende Emissionslinien gefunden werden, für die diese Annahmen gelten.&lt;br /&gt;
Die Anregungsfunktion hat folgende Gestalt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;E_i(t)=\frac{1}{A_{ik}\;n_0}\left(\frac{d\dot{n}_{Ph,i}}{dt}+A_i\dot{n}_{Ph,i}(t)\right)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Formel sind die zeitliche Entwicklung der Anzahl der Photonen pro Zeiteinheit &amp;lt;math&amp;gt;\dot{n}_{Ph,i}&amp;lt;/math&amp;gt;, &amp;lt;math&amp;gt;A_i=1/\tau&amp;lt;/math&amp;gt; und die Übergangswahrscheinlichkeit &amp;lt;math&amp;gt;A_{ik}&amp;lt;/math&amp;gt; enthalten. Die Anregung kann aus den bekannten Parametern der Anzahl der Photonen pro Zeiteinheit, der Lebensdauer der Niveaus, der Übergangswahrscheinlichkeit sowie aus der Messung der Emission im Plasma bestimmt werden. Eine genaue Beschreibung kann der Versuchsanleitung [[Optical Plasma Diagnostics]] entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Durchführung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer ICCD-Kamera (eine CCD-Kamera mit hoher Intensitätsauflösung) können Signale im Wellenlängenbereich von 400 nm bis 700 nm aufgenommen werden. Als Voraussetzung für die Aufnahme einer Emissionslinie ist eine maximale Lebensdauer 30 ns und eine genügend hohe Intensität (die relative Intensität wird durch verschiedene Autoren unterschiedlich angegeben und bezieht sich ausschließlich auf Linien im gleichen Spektrum. Daher ist die &amp;quot;hohe&amp;quot; Intensität kein konkret definierter Wert oder Begriff) notwendig. Benachbarte Linien müssen einen minimalen Abstand von 5 nm aufweisen, da sonst Überlagerungseffekte auftreten. Die Lebensdauer darf 10 ns nicht übersteigen, damit Prozesse innerhalb weniger ns aufgelöst werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zeit- und phasenaufgelöste Emissionsspektroskopie zu betreiben, muss die Kamera mit einem Signal vom RF-Generator synchronisiert werden. Die Kamera bekommt bei einer bestimmten Phase der Sinuskurve ein Triggersignal, mit dem die Aufnahme von 5 ns Dauer beginnt. Um nun die weiteren 69 ns eines kompletten Zyklus der angelegten Spannung aufzunehmen, wird ein Delay von 5 ns auf das Triggersignal gelegt. Die Kamera beginnt mit der nächsten Aufnahme um 5 ns versetzt. Die einzelnen Messungen werden aufaddiert, sodass am Ende das Bild eines kompletten Zyklus vorhanden ist.&lt;br /&gt;
Die einzelnen Messungen werden an den PC weitergeleitet und als Matrix dargestellt. Dort können sie durch Bearbeitung mit Origin und Excel auf einen Vektor geshrinkt werden. Die Vektoren der einzelnen Bilder zusammen ergeben die Matrix der Emission. Unter Verwendung von Gleichung \ref{Emission} ergibt sich aus der Emissionsmatrix die Matrix der Anregung. Über einen Filter kann die gewählte Wellenlänge mit der ICCD-Kamera beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis erhält man bei einer induktiven Einkopplung zum Beispiel folgende PROES-Aufnahme, wie in Abbildung der [[:Datei:SOWAS induktiveEinkopplungH250W.png|Anregung im induktiv gekoppelten Wasserstoffplasma]] dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Darstellung sind Intensitäten durch Falschfarben gegeben. Rote Bereiche kennzeichnen hohe Intensitäten, blaue Bereiche niedrige. An den Stellen, an denen die Intensität hoch ist, ist auch die Anregung hoch. In dieser Abbildung sind die Charakteristika einer induktiven Entladung zu erkennen. Es sind zwei Bereiche hoher Anregung im Plasma sichtbar. Dies stimmt mit Darstellung im vorherigen Abschnitt überein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS induktiveEinkopplungH250W.png|thumb|300px|Anregungsbereiche einer induktiv gekoppelten Entladung bei 250 W H-Plasma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Marina|Marina Prenzel+Gina Oberbossel]] 17:10, 27. Mär. 2010 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Phase_Resolved_Optical_Emission_Spectroscopy_(PROES)&amp;diff=671</id>
		<title>Phase Resolved Optical Emission Spectroscopy (PROES)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Phase_Resolved_Optical_Emission_Spectroscopy_(PROES)&amp;diff=671"/>
				<updated>2010-03-27T17:31:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: /* Durchführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Grundlagen=&lt;br /&gt;
Die phasenaufgelöste optische Emissionsspektroskopie (PROES für Phase Resolved Opticial&lt;br /&gt;
Emission Spectroscopy) wird die Anregung von Elektronen in Abhängigkeit von der Phase der angelegten Spannung an Elektrode oder Spule untersucht. Ebenfalls können Elektronengeschwindigkeit und&lt;br /&gt;
Randschichtausdehnung bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_CCP-Welle.PNG|thumb|right|200px|Heizung im CCP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_ICP-Welle.PNG‎|thumb|right|200px|Heizung im ICP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einer das Plasma begrenzenden Wand verlassen Elektronen und Ionen das Plasma, es bildet sich eine Randschicht aus, in der die Quasineutralität verletzt ist. Während einer rf-Periode verlassen an der Elektrode gleich viele Elektronen und Ionen das Plasma. Nun werden die einzelnen Phasen des eingekoppelten Signals näher erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die gesamte Periode erfahren die Ionen eine geringe örtliche Verschiebung, da sie wenig beweglich sind. Dahingegen werden die leichten Elektronen stärker von der rf-Spannung beeinflusst. Eine steigende positive Spannung an der getriebenen Elektrode, führt zu einer Anziehung der Elektronen, welche dann über die Elektrode abfließen. Dadurch bildet sich eine Schicht aus Ionen, in welcher ein negatives Potential vorherrscht. Überschreitet die angelegte Spannung ihr positives Maximum, so findet ein Schichtkollaps statt. Die Elektronen werden weniger stark angezogen, bis sie schließlich bei dem negativen Spannungsminimum maximal abgestoßen werden und die Ausdehnung der Randschicht maximal wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer kapazitiven Einkopplung findet einmal pro Phase eine Reflexion der Elektronen statt, wodurch das Plasma geheizt wird. Das induktive Plasma wird mit Hilfe einer Spule betrieben. Eine angelegte sinusförmige Spannung führt zu zweimaligem Heizen pro Phase. Bei maximalem oder minimalem Strom in der Spule ist die Änderung des induzierten Magnetfeldes sowie der ins Plasma eingekoppelte Strom maximal. Da zweimal pro Phase geheizt wird ist die induktive Einkopplung effektiver als die kapazitive. Eine an der Elektrode angelegte Frequenz von 13,56 MHz entspricht einer Periodendauer von 74 ns.&lt;br /&gt;
Die Ausdehnung der Randschicht kann mit Hilfe der Poisson-Gleichung bestimmt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\vec{\nabla}\cdot\ \vec{E}=\frac{\rho}{\epsilon_0}=\frac{e}{\epsilon_0}\cdot(n_i-n_e)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_e&amp;lt;/math&amp;gt;  : Elektronendichte&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_i&amp;lt;/math&amp;gt;  : Ionendichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die weitere Berechnung wird angenommen, dass in der Randschicht die Anzahl der Ionen konstant ist und keine Elektronen vorhanden sind. Dies ist eine Vereinfachung, insbesondere bei niedrigen Drücken gelten die Annahmen nicht mehr. Für das Potential (gegen Null), bei einer Randschichtdicke s, ergibt sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\phi=\frac{1}{2}\cdot \frac{e}{\epsilon_0}\cdot n_i\cdot s^2&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus folgt ein Zusammenhang zwischen angelegtem Potential und Randschichtdicke bzw. Teilchendichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anregung von Atomen==&lt;br /&gt;
Einem Plasma muss Energie zugeführt werden, um Energieverluste zu kompensieren. Diese werden durch inelastische Stößen, die in Vibrationen umgesetzt werden, durch elektrische Anregung, Dissoziation und Ionisation des Hintergrundgases verursacht.&lt;br /&gt;
An- und Abregung von Elektronen im Atom stehen im Gleichgewicht, was durch folgende Ratengleichung beschrieben werden kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\frac{d n_i(t)}{dt}=n_0 \cdot E_{i}(t) - A_i\cdot n_i(t)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_0&amp;lt;/math&amp;gt;: Dichte der Elektronen im Grundzustand&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_i&amp;lt;/math&amp;gt;: Dichte der Elektronen im betrachteten Zustand i&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;A_{ik}&amp;lt;/math&amp;gt;: Wahrscheinlichkeit der Emission&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;E_i&amp;lt;/math&amp;gt;: Anregungsfunktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Effekte sind Quenching (Energieabgabe an neutrale Stoßpartner), Reabsorption, Anregung aus metastabilen Zuständen und Kaskaden (stufenweise Anregung). Reabsorption und Quenching ergeben in den untersuchten Fällen nur kleine Beiträge, daher werden sie in der weiteren Betrachtung nicht berücksichtigt. Es existieren Linien, die nicht aus metastabilen Zuständen angeregt werden, wodurch eine Abregung über Kaskaden nicht möglich ist. Für den Versuch müssen passende Emissionslinien gefunden werden, für die diese Annahmen gelten.&lt;br /&gt;
Die Anregungsfunktion hat folgende Gestalt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;E_i(t)=\frac{1}{A_{ik}\;n_0}\left(\frac{d\dot{n}_{Ph,i}}{dt}+A_i\dot{n}_{Ph,i}(t)\right)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Formel sind die zeitliche Entwicklung der Anzahl der Photonen pro Zeiteinheit &amp;lt;math&amp;gt;\dot{n}_{Ph,i}&amp;lt;/math&amp;gt;, &amp;lt;math&amp;gt;A_i=1/\tau&amp;lt;/math&amp;gt; und die Übergangswahrscheinlichkeit &amp;lt;math&amp;gt;A_{ik}&amp;lt;/math&amp;gt; enthalten. Die Anregung kann aus den bekannten Parametern der Anzahl der Photonen pro Zeiteinheit, der Lebensdauer der Niveaus, der Übergangswahrscheinlichkeit sowie aus der Messung der Emission im Plasma bestimmt werden. Eine genaue Beschreibung kann der Versuchsanleitung [[Optical Plasma Diagnostics]] entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Durchführung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer ICCD-Kamera (eine CCD-Kamera mit hoher Intensitätsauflösung) können Signale im Wellenlängenbereich von 400 nm bis 700 nm aufgenommen werden. Als Voraussetzung für die Aufnahme einer Emissionslinie ist eine maximale Lebensdauer 30 ns und eine genügend hohe Intensität (die relative Intensität wird durch verschiedene Autoren unterschiedlich angegeben und bezieht sich ausschließlich auf Linien im gleichen Spektrum. Daher ist die &amp;quot;hohe&amp;quot; Intensität kein konkret definierter Wert oder Begriff) notwendig. Benachbarte Linien müssen einen minimalen Abstand von 5 nm aufweisen, da sonst Überlagerungseffekte auftreten. Die Lebensdauer darf 10 ns nicht übersteigen, damit Prozesse innerhalb weniger ns aufgelöst werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zeit- und phasenaufgelöste Emissionsspektroskopie zu betreiben, muss die Kamera mit einem Signal vom RF-Generator synchronisiert werden. Die Kamera bekommt bei einer bestimmten Phase der Sinuskurve ein Triggersignal, mit dem die Aufnahme von 5 ns Dauer beginnt. Um nun die weiteren 69 ns eines kompletten Zyklus der angelegten Spannung aufzunehmen, wird ein Delay von 5 ns auf das Triggersignal gelegt. Die Kamera beginnt mit der nächsten Aufnahme um 5 ns versetzt. Die einzelnen Messungen werden aufaddiert, sodass am Ende das Bild eines kompletten Zyklus vorhanden ist.&lt;br /&gt;
Die einzelnen Messungen werden an den PC weitergeleitet und als Matrix dargestellt. Dort können sie durch Bearbeitung mit Origin und Excel auf einen Vektor geshrinkt werden. Die Vektoren der einzelnen Bilder zusammen ergeben die Matrix der Emission. Unter Verwendung von Gleichung \ref{Emission} ergibt sich aus der Emissionsmatrix die Matrix der Anregung. Über einen Filter kann die gewählte Wellenlänge mit der ICCD-Kamera beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis erhält man bei einer induktiven Einkopplung zum Beispiel folgende PROES-Aufnahme, wie in Abbildung der [[:Datei:SOWAS induktiveEinkopplungH250W.png|Anregung im induktiv gekoppelten Wasserstoffplasma]] dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Darstellung sind Intensitäten durch Falschfarben gegeben. Rote Bereiche kennzeichnen hohe Intensitäten, blaue Bereiche niedrige. An den Stellen, an denen die Intensität hoch ist, ist auch die Anregung hoch. In dieser Abbildung sind die Charakteristika einer induktiven Entladung zu erkennen. Es sind zwei Bereiche hoher Anregung im Plasma sichtbar. Dies stimmt mit Darstellung im vorherigen Abschnitt überein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS induktiveEinkopplungH250W.png|thumb|300px|Anregungsbereiche einer induktiv gekoppelten Entladung bei 250 W H-Plasma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Marina|Marina Prenzel+Gina Oberbossel]] 17:10, 27. Mär. 2010 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Phase_Resolved_Optical_Emission_Spectroscopy_(PROES)&amp;diff=670</id>
		<title>Phase Resolved Optical Emission Spectroscopy (PROES)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Phase_Resolved_Optical_Emission_Spectroscopy_(PROES)&amp;diff=670"/>
				<updated>2010-03-27T17:31:38Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: /* Durchführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Grundlagen=&lt;br /&gt;
Die phasenaufgelöste optische Emissionsspektroskopie (PROES für Phase Resolved Opticial&lt;br /&gt;
Emission Spectroscopy) wird die Anregung von Elektronen in Abhängigkeit von der Phase der angelegten Spannung an Elektrode oder Spule untersucht. Ebenfalls können Elektronengeschwindigkeit und&lt;br /&gt;
Randschichtausdehnung bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_CCP-Welle.PNG|thumb|right|200px|Heizung im CCP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_ICP-Welle.PNG‎|thumb|right|200px|Heizung im ICP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einer das Plasma begrenzenden Wand verlassen Elektronen und Ionen das Plasma, es bildet sich eine Randschicht aus, in der die Quasineutralität verletzt ist. Während einer rf-Periode verlassen an der Elektrode gleich viele Elektronen und Ionen das Plasma. Nun werden die einzelnen Phasen des eingekoppelten Signals näher erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die gesamte Periode erfahren die Ionen eine geringe örtliche Verschiebung, da sie wenig beweglich sind. Dahingegen werden die leichten Elektronen stärker von der rf-Spannung beeinflusst. Eine steigende positive Spannung an der getriebenen Elektrode, führt zu einer Anziehung der Elektronen, welche dann über die Elektrode abfließen. Dadurch bildet sich eine Schicht aus Ionen, in welcher ein negatives Potential vorherrscht. Überschreitet die angelegte Spannung ihr positives Maximum, so findet ein Schichtkollaps statt. Die Elektronen werden weniger stark angezogen, bis sie schließlich bei dem negativen Spannungsminimum maximal abgestoßen werden und die Ausdehnung der Randschicht maximal wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer kapazitiven Einkopplung findet einmal pro Phase eine Reflexion der Elektronen statt, wodurch das Plasma geheizt wird. Das induktive Plasma wird mit Hilfe einer Spule betrieben. Eine angelegte sinusförmige Spannung führt zu zweimaligem Heizen pro Phase. Bei maximalem oder minimalem Strom in der Spule ist die Änderung des induzierten Magnetfeldes sowie der ins Plasma eingekoppelte Strom maximal. Da zweimal pro Phase geheizt wird ist die induktive Einkopplung effektiver als die kapazitive. Eine an der Elektrode angelegte Frequenz von 13,56 MHz entspricht einer Periodendauer von 74 ns.&lt;br /&gt;
Die Ausdehnung der Randschicht kann mit Hilfe der Poisson-Gleichung bestimmt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\vec{\nabla}\cdot\ \vec{E}=\frac{\rho}{\epsilon_0}=\frac{e}{\epsilon_0}\cdot(n_i-n_e)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_e&amp;lt;/math&amp;gt;  : Elektronendichte&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_i&amp;lt;/math&amp;gt;  : Ionendichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die weitere Berechnung wird angenommen, dass in der Randschicht die Anzahl der Ionen konstant ist und keine Elektronen vorhanden sind. Dies ist eine Vereinfachung, insbesondere bei niedrigen Drücken gelten die Annahmen nicht mehr. Für das Potential (gegen Null), bei einer Randschichtdicke s, ergibt sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\phi=\frac{1}{2}\cdot \frac{e}{\epsilon_0}\cdot n_i\cdot s^2&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus folgt ein Zusammenhang zwischen angelegtem Potential und Randschichtdicke bzw. Teilchendichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anregung von Atomen==&lt;br /&gt;
Einem Plasma muss Energie zugeführt werden, um Energieverluste zu kompensieren. Diese werden durch inelastische Stößen, die in Vibrationen umgesetzt werden, durch elektrische Anregung, Dissoziation und Ionisation des Hintergrundgases verursacht.&lt;br /&gt;
An- und Abregung von Elektronen im Atom stehen im Gleichgewicht, was durch folgende Ratengleichung beschrieben werden kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\frac{d n_i(t)}{dt}=n_0 \cdot E_{i}(t) - A_i\cdot n_i(t)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_0&amp;lt;/math&amp;gt;: Dichte der Elektronen im Grundzustand&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_i&amp;lt;/math&amp;gt;: Dichte der Elektronen im betrachteten Zustand i&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;A_{ik}&amp;lt;/math&amp;gt;: Wahrscheinlichkeit der Emission&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;E_i&amp;lt;/math&amp;gt;: Anregungsfunktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Effekte sind Quenching (Energieabgabe an neutrale Stoßpartner), Reabsorption, Anregung aus metastabilen Zuständen und Kaskaden (stufenweise Anregung). Reabsorption und Quenching ergeben in den untersuchten Fällen nur kleine Beiträge, daher werden sie in der weiteren Betrachtung nicht berücksichtigt. Es existieren Linien, die nicht aus metastabilen Zuständen angeregt werden, wodurch eine Abregung über Kaskaden nicht möglich ist. Für den Versuch müssen passende Emissionslinien gefunden werden, für die diese Annahmen gelten.&lt;br /&gt;
Die Anregungsfunktion hat folgende Gestalt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;E_i(t)=\frac{1}{A_{ik}\;n_0}\left(\frac{d\dot{n}_{Ph,i}}{dt}+A_i\dot{n}_{Ph,i}(t)\right)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Formel sind die zeitliche Entwicklung der Anzahl der Photonen pro Zeiteinheit &amp;lt;math&amp;gt;\dot{n}_{Ph,i}&amp;lt;/math&amp;gt;, &amp;lt;math&amp;gt;A_i=1/\tau&amp;lt;/math&amp;gt; und die Übergangswahrscheinlichkeit &amp;lt;math&amp;gt;A_{ik}&amp;lt;/math&amp;gt; enthalten. Die Anregung kann aus den bekannten Parametern der Anzahl der Photonen pro Zeiteinheit, der Lebensdauer der Niveaus, der Übergangswahrscheinlichkeit sowie aus der Messung der Emission im Plasma bestimmt werden. Eine genaue Beschreibung kann der Versuchsanleitung [[Optical Plasma Diagnostics]] entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Durchführung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer ICCD-Kamera (eine CCD-Kamera mit hoher Intensitätsauflösung) können Signale im Wellenlängenbereich von 400 nm bis 700 nm aufgenommen werden. Als Voraussetzung für die Aufnahme einer Emissionslinie ist eine maximale Lebensdauer 30 ns und eine genügend hohe Intensität (die relative Intensität wird durch verschiedene Autoren unterschiedlich angegeben und bezieht sich ausschließlich auf Linien im gleichen Spektrum. Daher ist die &amp;quot;hohe&amp;quot; Intensität kein konkret definierter Wert oder Begriff) notwendig. Benachbarte Linien müssen einen minimalen Abstand von 5 nm aufweisen, da sonst Überlagerungseffekte auftreten. Die Lebensdauer darf 10 ns nicht übersteigen, damit Prozesse innerhalb weniger ns aufgelöst werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zeit- und phasenaufgelöste Emissionsspektroskopie zu betreiben, muss die Kamera mit einem Signal vom RF-Generator synchronisiert werden. Die Kamera bekommt bei einer bestimmten Phase der Sinuskurve ein Triggersignal, mit dem die Aufnahme von 5 ns Dauer beginnt. Um nun die weiteren 69 ns eines kompletten Zyklus der angelegten Spannung aufzunehmen, wird ein Delay von 5 ns auf das Triggersignal gelegt. Die Kamera beginnt mit der nächsten Aufnahme um 5 ns versetzt. Die einzelnen Messungen werden aufaddiert, sodass am Ende das Bild eines kompletten Zyklus vorhanden ist.&lt;br /&gt;
Die einzelnen Messungen werden an den PC weitergeleitet und als Matrix dargestellt. Dort können sie durch Bearbeitung mit Origin und Excel auf einen Vektor geshrinkt werden. Die Vektoren der einzelnen Bilder zusammen ergeben die Matrix der Emission. Unter Verwendung von Gleichung \ref{Emission} ergibt sich aus der Emissionsmatrix die Matrix der Anregung. Über einen Filter kann die gewählte Wellenlänge mit der ICCD-Kamera beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis erhält man bei einer induktiven Einkopplung zum Beispiel folgende PROES-Aufnahme, wie in Abbildung der [[:Datei:SOWAS induktiveEinkopplungH250W.png|Anregung im induktiv gekoppelten Wasserstoffplasma]] dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Darstellung sind Intensitäten durch Falschfarben gegeben. Rote Bereiche kennzeichnen hohe Intensitäten, blaue Bereiche niedrige. An den Stellen, an denen die Intensität hoch ist, ist auch die Anregung hoch. In dieser Abbildung sind die Charakteristika einer induktiven Entladung zu erkennen. Es sind zwei Bereiche hoher Anregung im Plasma sichtbar. Dies stimmt mit Darstellung im vorherigen Abschnitt überein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS induktiveEinkopplungH250W.png|thumb|300px|Anregungsbereiche einer induktiv gekoppelten Entladung bei 250 W H-Plasma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Marina|Marina Prenzel+Gina Oberbossel]] 17:10, 27. Mär. 2010 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Phase_Resolved_Optical_Emission_Spectroscopy_(PROES)&amp;diff=669</id>
		<title>Phase Resolved Optical Emission Spectroscopy (PROES)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Phase_Resolved_Optical_Emission_Spectroscopy_(PROES)&amp;diff=669"/>
				<updated>2010-03-27T17:30:08Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: /* Durchführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Grundlagen=&lt;br /&gt;
Die phasenaufgelöste optische Emissionsspektroskopie (PROES für Phase Resolved Opticial&lt;br /&gt;
Emission Spectroscopy) wird die Anregung von Elektronen in Abhängigkeit von der Phase der angelegten Spannung an Elektrode oder Spule untersucht. Ebenfalls können Elektronengeschwindigkeit und&lt;br /&gt;
Randschichtausdehnung bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_CCP-Welle.PNG|thumb|right|200px|Heizung im CCP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_ICP-Welle.PNG‎|thumb|right|200px|Heizung im ICP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einer das Plasma begrenzenden Wand verlassen Elektronen und Ionen das Plasma, es bildet sich eine Randschicht aus, in der die Quasineutralität verletzt ist. Während einer rf-Periode verlassen an der Elektrode gleich viele Elektronen und Ionen das Plasma. Nun werden die einzelnen Phasen des eingekoppelten Signals näher erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die gesamte Periode erfahren die Ionen eine geringe örtliche Verschiebung, da sie wenig beweglich sind. Dahingegen werden die leichten Elektronen stärker von der rf-Spannung beeinflusst. Eine steigende positive Spannung an der getriebenen Elektrode, führt zu einer Anziehung der Elektronen, welche dann über die Elektrode abfließen. Dadurch bildet sich eine Schicht aus Ionen, in welcher ein negatives Potential vorherrscht. Überschreitet die angelegte Spannung ihr positives Maximum, so findet ein Schichtkollaps statt. Die Elektronen werden weniger stark angezogen, bis sie schließlich bei dem negativen Spannungsminimum maximal abgestoßen werden und die Ausdehnung der Randschicht maximal wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer kapazitiven Einkopplung findet einmal pro Phase eine Reflexion der Elektronen statt, wodurch das Plasma geheizt wird. Das induktive Plasma wird mit Hilfe einer Spule betrieben. Eine angelegte sinusförmige Spannung führt zu zweimaligem Heizen pro Phase. Bei maximalem oder minimalem Strom in der Spule ist die Änderung des induzierten Magnetfeldes sowie der ins Plasma eingekoppelte Strom maximal. Da zweimal pro Phase geheizt wird ist die induktive Einkopplung effektiver als die kapazitive. Eine an der Elektrode angelegte Frequenz von 13,56 MHz entspricht einer Periodendauer von 74 ns.&lt;br /&gt;
Die Ausdehnung der Randschicht kann mit Hilfe der Poisson-Gleichung bestimmt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\vec{\nabla}\cdot\ \vec{E}=\frac{\rho}{\epsilon_0}=\frac{e}{\epsilon_0}\cdot(n_i-n_e)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_e&amp;lt;/math&amp;gt;  : Elektronendichte&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_i&amp;lt;/math&amp;gt;  : Ionendichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die weitere Berechnung wird angenommen, dass in der Randschicht die Anzahl der Ionen konstant ist und keine Elektronen vorhanden sind. Dies ist eine Vereinfachung, insbesondere bei niedrigen Drücken gelten die Annahmen nicht mehr. Für das Potential (gegen Null), bei einer Randschichtdicke s, ergibt sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\phi=\frac{1}{2}\cdot \frac{e}{\epsilon_0}\cdot n_i\cdot s^2&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus folgt ein Zusammenhang zwischen angelegtem Potential und Randschichtdicke bzw. Teilchendichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anregung von Atomen==&lt;br /&gt;
Einem Plasma muss Energie zugeführt werden, um Energieverluste zu kompensieren. Diese werden durch inelastische Stößen, die in Vibrationen umgesetzt werden, durch elektrische Anregung, Dissoziation und Ionisation des Hintergrundgases verursacht.&lt;br /&gt;
An- und Abregung von Elektronen im Atom stehen im Gleichgewicht, was durch folgende Ratengleichung beschrieben werden kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\frac{d n_i(t)}{dt}=n_0 \cdot E_{i}(t) - A_i\cdot n_i(t)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_0&amp;lt;/math&amp;gt;: Dichte der Elektronen im Grundzustand&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_i&amp;lt;/math&amp;gt;: Dichte der Elektronen im betrachteten Zustand i&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;A_{ik}&amp;lt;/math&amp;gt;: Wahrscheinlichkeit der Emission&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;E_i&amp;lt;/math&amp;gt;: Anregungsfunktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Effekte sind Quenching (Energieabgabe an neutrale Stoßpartner), Reabsorption, Anregung aus metastabilen Zuständen und Kaskaden (stufenweise Anregung). Reabsorption und Quenching ergeben in den untersuchten Fällen nur kleine Beiträge, daher werden sie in der weiteren Betrachtung nicht berücksichtigt. Es existieren Linien, die nicht aus metastabilen Zuständen angeregt werden, wodurch eine Abregung über Kaskaden nicht möglich ist. Für den Versuch müssen passende Emissionslinien gefunden werden, für die diese Annahmen gelten.&lt;br /&gt;
Die Anregungsfunktion hat folgende Gestalt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;E_i(t)=\frac{1}{A_{ik}\;n_0}\left(\frac{d\dot{n}_{Ph,i}}{dt}+A_i\dot{n}_{Ph,i}(t)\right)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Formel sind die zeitliche Entwicklung der Anzahl der Photonen pro Zeiteinheit &amp;lt;math&amp;gt;\dot{n}_{Ph,i}&amp;lt;/math&amp;gt;, &amp;lt;math&amp;gt;A_i=1/\tau&amp;lt;/math&amp;gt; und die Übergangswahrscheinlichkeit &amp;lt;math&amp;gt;A_{ik}&amp;lt;/math&amp;gt; enthalten. Die Anregung kann aus den bekannten Parametern der Anzahl der Photonen pro Zeiteinheit, der Lebensdauer der Niveaus, der Übergangswahrscheinlichkeit sowie aus der Messung der Emission im Plasma bestimmt werden. Eine genaue Beschreibung kann der Versuchsanleitung [[Optical Plasma Diagnostics]] entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Durchführung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer ICCD-Kamera (eine CCD-Kamera mit hoher Intensitätsauflösung) können Signale im Wellenlängenbereich von 400 nm bis 700 nm aufgenommen werden. Als Voraussetzung für die Aufnahme einer Emissionslinie ist eine maximale Lebensdauer 30 ns und eine genügend hohe Intensität (die relative Intensität wird durch verschiedene Autoren unterschiedlich angegeben und bezieht sich ausschließlich auf Linien im gleichen Spektrum. Daher ist die &amp;quot;hohe&amp;quot; Intensität kein konkret definierter Wert oder Begriff) notwendig. Benachbarte Linien müssen einen minimalen Abstand von 5 nm aufweisen, da sonst Überlagerungseffekte auftreten. Die Lebensdauer darf 10 ns nicht übersteigen, damit Prozesse innerhalb weniger ns aufgelöst werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zeit- und phasenaufgelöste Emissionsspektroskopie zu betreiben, muss die Kamera mit einem Signal vom RF-Generator synchronisiert werden. Die Kamera bekommt bei einer bestimmten Phase der Sinuskurve ein Triggersignal, mit dem die Aufnahme von 5 ns Dauer beginnt. Um nun die weiteren 69 ns eines kompletten Zyklus der angelegten Spannung aufzunehmen, wird ein Delay von 5 ns auf das Triggersignal gelegt. Die Kamera beginnt mit der nächsten Aufnahme um 5 ns versetzt. Die einzelnen Messungen werden aufaddiert, sodass am Ende das Bild eines kompletten Zyklus vorhanden ist.&lt;br /&gt;
Die einzelnen Messungen werden an den PC weitergeleitet und als Matrix dargestellt. Dort können sie durch Bearbeitung mit Origin und Excel auf einen Vektor geshrinkt werden. Die Vektoren der einzelnen Bilder zusammen ergeben die Matrix der Emission. Unter Verwendung von Gleichung \ref{Emission} ergibt sich aus der Emissionsmatrix die Matrix der Anregung. Über einen Filter kann die gewählte Wellenlänge mit der ICCD-Kamera beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis erhält man bei einer induktiven Einkopplung zum Beispiel folgende PROES-Aufnahme, wie in Abbildung [[SOWAS induktiveEinkopplungH250W.png|der Anregung im induktiv gekoppelten Wasserstoffplasma]] dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Darstellung sind Intensitäten durch Falschfarben gegeben. Rote Bereiche kennzeichnen hohe Intensitäten, blaue Bereiche niedrige. An den Stellen, an denen die Intensität hoch ist, ist auch die Anregung hoch. In dieser Abbildung sind die Charakteristika einer induktiven Entladung zu erkennen. Es sind zwei Bereiche hoher Anregung im Plasma sichtbar. Dies stimmt mit Darstellung im vorherigen Abschnitt überein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS induktiveEinkopplungH250W.png|thumb|300px|Anregungsbereiche einer induktiv gekoppelten Entladung bei 250 W H-Plasma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Marina|Marina Prenzel+Gina Oberbossel]] 17:10, 27. Mär. 2010 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Phase_Resolved_Optical_Emission_Spectroscopy_(PROES)&amp;diff=668</id>
		<title>Phase Resolved Optical Emission Spectroscopy (PROES)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Phase_Resolved_Optical_Emission_Spectroscopy_(PROES)&amp;diff=668"/>
				<updated>2010-03-27T17:28:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: /* Durchführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Grundlagen=&lt;br /&gt;
Die phasenaufgelöste optische Emissionsspektroskopie (PROES für Phase Resolved Opticial&lt;br /&gt;
Emission Spectroscopy) wird die Anregung von Elektronen in Abhängigkeit von der Phase der angelegten Spannung an Elektrode oder Spule untersucht. Ebenfalls können Elektronengeschwindigkeit und&lt;br /&gt;
Randschichtausdehnung bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_CCP-Welle.PNG|thumb|right|200px|Heizung im CCP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_ICP-Welle.PNG‎|thumb|right|200px|Heizung im ICP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einer das Plasma begrenzenden Wand verlassen Elektronen und Ionen das Plasma, es bildet sich eine Randschicht aus, in der die Quasineutralität verletzt ist. Während einer rf-Periode verlassen an der Elektrode gleich viele Elektronen und Ionen das Plasma. Nun werden die einzelnen Phasen des eingekoppelten Signals näher erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die gesamte Periode erfahren die Ionen eine geringe örtliche Verschiebung, da sie wenig beweglich sind. Dahingegen werden die leichten Elektronen stärker von der rf-Spannung beeinflusst. Eine steigende positive Spannung an der getriebenen Elektrode, führt zu einer Anziehung der Elektronen, welche dann über die Elektrode abfließen. Dadurch bildet sich eine Schicht aus Ionen, in welcher ein negatives Potential vorherrscht. Überschreitet die angelegte Spannung ihr positives Maximum, so findet ein Schichtkollaps statt. Die Elektronen werden weniger stark angezogen, bis sie schließlich bei dem negativen Spannungsminimum maximal abgestoßen werden und die Ausdehnung der Randschicht maximal wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer kapazitiven Einkopplung findet einmal pro Phase eine Reflexion der Elektronen statt, wodurch das Plasma geheizt wird. Das induktive Plasma wird mit Hilfe einer Spule betrieben. Eine angelegte sinusförmige Spannung führt zu zweimaligem Heizen pro Phase. Bei maximalem oder minimalem Strom in der Spule ist die Änderung des induzierten Magnetfeldes sowie der ins Plasma eingekoppelte Strom maximal. Da zweimal pro Phase geheizt wird ist die induktive Einkopplung effektiver als die kapazitive. Eine an der Elektrode angelegte Frequenz von 13,56 MHz entspricht einer Periodendauer von 74 ns.&lt;br /&gt;
Die Ausdehnung der Randschicht kann mit Hilfe der Poisson-Gleichung bestimmt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\vec{\nabla}\cdot\ \vec{E}=\frac{\rho}{\epsilon_0}=\frac{e}{\epsilon_0}\cdot(n_i-n_e)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_e&amp;lt;/math&amp;gt;  : Elektronendichte&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_i&amp;lt;/math&amp;gt;  : Ionendichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die weitere Berechnung wird angenommen, dass in der Randschicht die Anzahl der Ionen konstant ist und keine Elektronen vorhanden sind. Dies ist eine Vereinfachung, insbesondere bei niedrigen Drücken gelten die Annahmen nicht mehr. Für das Potential (gegen Null), bei einer Randschichtdicke s, ergibt sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\phi=\frac{1}{2}\cdot \frac{e}{\epsilon_0}\cdot n_i\cdot s^2&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus folgt ein Zusammenhang zwischen angelegtem Potential und Randschichtdicke bzw. Teilchendichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anregung von Atomen==&lt;br /&gt;
Einem Plasma muss Energie zugeführt werden, um Energieverluste zu kompensieren. Diese werden durch inelastische Stößen, die in Vibrationen umgesetzt werden, durch elektrische Anregung, Dissoziation und Ionisation des Hintergrundgases verursacht.&lt;br /&gt;
An- und Abregung von Elektronen im Atom stehen im Gleichgewicht, was durch folgende Ratengleichung beschrieben werden kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\frac{d n_i(t)}{dt}=n_0 \cdot E_{i}(t) - A_i\cdot n_i(t)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_0&amp;lt;/math&amp;gt;: Dichte der Elektronen im Grundzustand&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_i&amp;lt;/math&amp;gt;: Dichte der Elektronen im betrachteten Zustand i&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;A_{ik}&amp;lt;/math&amp;gt;: Wahrscheinlichkeit der Emission&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;E_i&amp;lt;/math&amp;gt;: Anregungsfunktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Effekte sind Quenching (Energieabgabe an neutrale Stoßpartner), Reabsorption, Anregung aus metastabilen Zuständen und Kaskaden (stufenweise Anregung). Reabsorption und Quenching ergeben in den untersuchten Fällen nur kleine Beiträge, daher werden sie in der weiteren Betrachtung nicht berücksichtigt. Es existieren Linien, die nicht aus metastabilen Zuständen angeregt werden, wodurch eine Abregung über Kaskaden nicht möglich ist. Für den Versuch müssen passende Emissionslinien gefunden werden, für die diese Annahmen gelten.&lt;br /&gt;
Die Anregungsfunktion hat folgende Gestalt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;E_i(t)=\frac{1}{A_{ik}\;n_0}\left(\frac{d\dot{n}_{Ph,i}}{dt}+A_i\dot{n}_{Ph,i}(t)\right)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Formel sind die zeitliche Entwicklung der Anzahl der Photonen pro Zeiteinheit &amp;lt;math&amp;gt;\dot{n}_{Ph,i}&amp;lt;/math&amp;gt;, &amp;lt;math&amp;gt;A_i=1/\tau&amp;lt;/math&amp;gt; und die Übergangswahrscheinlichkeit &amp;lt;math&amp;gt;A_{ik}&amp;lt;/math&amp;gt; enthalten. Die Anregung kann aus den bekannten Parametern der Anzahl der Photonen pro Zeiteinheit, der Lebensdauer der Niveaus, der Übergangswahrscheinlichkeit sowie aus der Messung der Emission im Plasma bestimmt werden. Eine genaue Beschreibung kann der Versuchsanleitung [[Optical Plasma Diagnostics]] entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Durchführung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer ICCD-Kamera (eine CCD-Kamera mit hoher Intensitätsauflösung) können Signale im Wellenlängenbereich von 400 nm bis 700 nm aufgenommen werden. Als Voraussetzung für die Aufnahme einer Emissionslinie ist eine maximale Lebensdauer 30 ns und eine genügend hohe Intensität (die relative Intensität wird durch verschiedene Autoren unterschiedlich angegeben und bezieht sich ausschließlich auf Linien im gleichen Spektrum. Daher ist die &amp;quot;hohe&amp;quot; Intensität kein konkret definierter Wert oder Begriff) notwendig. Benachbarte Linien müssen einen minimalen Abstand von 5 nm aufweisen, da sonst Überlagerungseffekte auftreten. Die Lebensdauer darf 10 ns nicht übersteigen, damit Prozesse innerhalb weniger ns aufgelöst werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zeit- und phasenaufgelöste Emissionsspektroskopie zu betreiben, muss die Kamera mit einem Signal vom RF-Generator synchronisiert werden. Die Kamera bekommt bei einer bestimmten Phase der Sinuskurve ein Triggersignal, mit dem die Aufnahme von 5 ns Dauer beginnt. Um nun die weiteren 69 ns eines kompletten Zyklus der angelegten Spannung aufzunehmen, wird ein Delay von 5 ns auf das Triggersignal gelegt. Die Kamera beginnt mit der nächsten Aufnahme um 5 ns versetzt. Die einzelnen Messungen werden aufaddiert, sodass am Ende das Bild eines kompletten Zyklus vorhanden ist.&lt;br /&gt;
Die einzelnen Messungen werden an den PC weitergeleitet und als Matrix dargestellt. Dort können sie durch Bearbeitung mit Origin und Excel auf einen Vektor geshrinkt werden. Die Vektoren der einzelnen Bilder zusammen ergeben die Matrix der Emission. Unter Verwendung von Gleichung \ref{Emission} ergibt sich aus der Emissionsmatrix die Matrix der Anregung. Über einen Filter kann die gewählte Wellenlänge mit der ICCD-Kamera beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis erhält man bei einer induktiven Einkopplung zum Beispiel folgende PROES-Aufnahme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Darstellung sind Intensitäten durch Falschfarben gegeben. Rote Bereiche kennzeichnen hohe Intensitäten, blaue Bereiche niedrige. An den Stellen, an denen die Intensität hoch ist, ist auch die Anregung hoch. In dieser Abbildung sind die Charakteristika einer induktiven Entladung zu erkennen. Es sind zwei Bereiche hoher Anregung im Plasma sichtbar. Dies stimmt mit Darstellung im vorherigen Abschnitt überein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS induktiveEinkopplungH250W.png|thumb|300px|Anregungsbereiche einer induktiv gekoppelten Entladung bei 250 W H-Plasma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Marina|Marina Prenzel+Gina Oberbossel]] 17:10, 27. Mär. 2010 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Phase_Resolved_Optical_Emission_Spectroscopy_(PROES)&amp;diff=667</id>
		<title>Phase Resolved Optical Emission Spectroscopy (PROES)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Phase_Resolved_Optical_Emission_Spectroscopy_(PROES)&amp;diff=667"/>
				<updated>2010-03-27T17:27:42Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: /* Durchführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Grundlagen=&lt;br /&gt;
Die phasenaufgelöste optische Emissionsspektroskopie (PROES für Phase Resolved Opticial&lt;br /&gt;
Emission Spectroscopy) wird die Anregung von Elektronen in Abhängigkeit von der Phase der angelegten Spannung an Elektrode oder Spule untersucht. Ebenfalls können Elektronengeschwindigkeit und&lt;br /&gt;
Randschichtausdehnung bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_CCP-Welle.PNG|thumb|right|200px|Heizung im CCP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_ICP-Welle.PNG‎|thumb|right|200px|Heizung im ICP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einer das Plasma begrenzenden Wand verlassen Elektronen und Ionen das Plasma, es bildet sich eine Randschicht aus, in der die Quasineutralität verletzt ist. Während einer rf-Periode verlassen an der Elektrode gleich viele Elektronen und Ionen das Plasma. Nun werden die einzelnen Phasen des eingekoppelten Signals näher erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die gesamte Periode erfahren die Ionen eine geringe örtliche Verschiebung, da sie wenig beweglich sind. Dahingegen werden die leichten Elektronen stärker von der rf-Spannung beeinflusst. Eine steigende positive Spannung an der getriebenen Elektrode, führt zu einer Anziehung der Elektronen, welche dann über die Elektrode abfließen. Dadurch bildet sich eine Schicht aus Ionen, in welcher ein negatives Potential vorherrscht. Überschreitet die angelegte Spannung ihr positives Maximum, so findet ein Schichtkollaps statt. Die Elektronen werden weniger stark angezogen, bis sie schließlich bei dem negativen Spannungsminimum maximal abgestoßen werden und die Ausdehnung der Randschicht maximal wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer kapazitiven Einkopplung findet einmal pro Phase eine Reflexion der Elektronen statt, wodurch das Plasma geheizt wird. Das induktive Plasma wird mit Hilfe einer Spule betrieben. Eine angelegte sinusförmige Spannung führt zu zweimaligem Heizen pro Phase. Bei maximalem oder minimalem Strom in der Spule ist die Änderung des induzierten Magnetfeldes sowie der ins Plasma eingekoppelte Strom maximal. Da zweimal pro Phase geheizt wird ist die induktive Einkopplung effektiver als die kapazitive. Eine an der Elektrode angelegte Frequenz von 13,56 MHz entspricht einer Periodendauer von 74 ns.&lt;br /&gt;
Die Ausdehnung der Randschicht kann mit Hilfe der Poisson-Gleichung bestimmt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\vec{\nabla}\cdot\ \vec{E}=\frac{\rho}{\epsilon_0}=\frac{e}{\epsilon_0}\cdot(n_i-n_e)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_e&amp;lt;/math&amp;gt;  : Elektronendichte&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_i&amp;lt;/math&amp;gt;  : Ionendichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die weitere Berechnung wird angenommen, dass in der Randschicht die Anzahl der Ionen konstant ist und keine Elektronen vorhanden sind. Dies ist eine Vereinfachung, insbesondere bei niedrigen Drücken gelten die Annahmen nicht mehr. Für das Potential (gegen Null), bei einer Randschichtdicke s, ergibt sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\phi=\frac{1}{2}\cdot \frac{e}{\epsilon_0}\cdot n_i\cdot s^2&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus folgt ein Zusammenhang zwischen angelegtem Potential und Randschichtdicke bzw. Teilchendichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anregung von Atomen==&lt;br /&gt;
Einem Plasma muss Energie zugeführt werden, um Energieverluste zu kompensieren. Diese werden durch inelastische Stößen, die in Vibrationen umgesetzt werden, durch elektrische Anregung, Dissoziation und Ionisation des Hintergrundgases verursacht.&lt;br /&gt;
An- und Abregung von Elektronen im Atom stehen im Gleichgewicht, was durch folgende Ratengleichung beschrieben werden kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\frac{d n_i(t)}{dt}=n_0 \cdot E_{i}(t) - A_i\cdot n_i(t)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_0&amp;lt;/math&amp;gt;: Dichte der Elektronen im Grundzustand&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_i&amp;lt;/math&amp;gt;: Dichte der Elektronen im betrachteten Zustand i&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;A_{ik}&amp;lt;/math&amp;gt;: Wahrscheinlichkeit der Emission&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;E_i&amp;lt;/math&amp;gt;: Anregungsfunktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Effekte sind Quenching (Energieabgabe an neutrale Stoßpartner), Reabsorption, Anregung aus metastabilen Zuständen und Kaskaden (stufenweise Anregung). Reabsorption und Quenching ergeben in den untersuchten Fällen nur kleine Beiträge, daher werden sie in der weiteren Betrachtung nicht berücksichtigt. Es existieren Linien, die nicht aus metastabilen Zuständen angeregt werden, wodurch eine Abregung über Kaskaden nicht möglich ist. Für den Versuch müssen passende Emissionslinien gefunden werden, für die diese Annahmen gelten.&lt;br /&gt;
Die Anregungsfunktion hat folgende Gestalt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;E_i(t)=\frac{1}{A_{ik}\;n_0}\left(\frac{d\dot{n}_{Ph,i}}{dt}+A_i\dot{n}_{Ph,i}(t)\right)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Formel sind die zeitliche Entwicklung der Anzahl der Photonen pro Zeiteinheit &amp;lt;math&amp;gt;\dot{n}_{Ph,i}&amp;lt;/math&amp;gt;, &amp;lt;math&amp;gt;A_i=1/\tau&amp;lt;/math&amp;gt; und die Übergangswahrscheinlichkeit &amp;lt;math&amp;gt;A_{ik}&amp;lt;/math&amp;gt; enthalten. Die Anregung kann aus den bekannten Parametern der Anzahl der Photonen pro Zeiteinheit, der Lebensdauer der Niveaus, der Übergangswahrscheinlichkeit sowie aus der Messung der Emission im Plasma bestimmt werden. Eine genaue Beschreibung kann der Versuchsanleitung [[Optical Plasma Diagnostics]] entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Durchführung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer ICCD-Kamera (eine CCD-Kamera mit hoher Intensitätsauflösung) können Signale im Wellenlängenbereich von 400 nm bis 700 nm aufgenommen werden. Als Voraussetzung für die Aufnahme einer Emissionslinie ist eine maximale Lebensdauer 30 ns und eine genügend hohe Intensität (die relative Intensität wird durch verschiedene Autoren unterschiedlich angegeben und bezieht sich ausschließlich auf Linien im gleichen Spektrum. Daher ist die &amp;quot;hohe&amp;quot; Intensität kein konkret definierter Wert oder Begriff) notwendig. Benachbarte Linien müssen einen minimalen Abstand von 5 nm aufweisen, da sonst Überlagerungseffekte auftreten. Die Lebensdauer darf 10 ns nicht übersteigen, damit Prozesse innerhalb weniger ns aufgelöst werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zeit- und phasenaufgelöste Emissionsspektroskopie zu betreiben, muss die Kamera mit einem Signal vom RF-Generator synchronisiert werden. Die Kamera bekommt bei einer bestimmten Phase der Sinuskurve ein Triggersignal, mit dem die Aufnahme von 5 ns Dauer beginnt. Um nun die weiteren 69 ns eines kompletten Zyklus der angelegten Spannung aufzunehmen, wird ein Delay von 5 ns auf das Triggersignal gelegt. Die Kamera beginnt mit der nächsten Aufnahme um 5 ns versetzt. Die einzelnen Messungen werden aufaddiert, sodass am Ende das Bild eines kompletten Zyklus vorhanden ist.&lt;br /&gt;
Die einzelnen Messungen werden an den PC weitergeleitet und als Matrix dargestellt. Dort können sie durch Bearbeitung mit Origin und Excel auf einen Vektor geshrinkt werden. Die Vektoren der einzelnen Bilder zusammen ergeben die Matrix der Emission. Unter Verwendung von Gleichung \ref{Emission} ergibt sich aus der Emissionsmatrix die Matrix der Anregung. Über einen Filter kann die gewählte Wellenlänge mit der ICCD-Kamera beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis erhält man bei einer induktiven Einkopplung zum Beispiel folgende PROES-Aufnahme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS induktiveEinkopplungH250W.png|thumb|right|300px|Anregungsbereiche einer induktiv gekoppelten Entladung bei 250 W H-Plasma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Darstellung sind Intensitäten durch Falschfarben gegeben. Rote Bereiche kennzeichnen hohe Intensitäten, blaue Bereiche niedrige. An den Stellen, an denen die Intensität hoch ist, ist auch die Anregung hoch. In dieser Abbildung sind die Charakteristika einer induktiven Entladung zu erkennen. Es sind zwei Bereiche hoher Anregung im Plasma sichtbar. Dies stimmt mit Darstellung im vorherigen Abschnitt überein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Marina|Marina Prenzel+Gina Oberbossel]] 17:10, 27. Mär. 2010 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Phase_Resolved_Optical_Emission_Spectroscopy_(PROES)&amp;diff=666</id>
		<title>Phase Resolved Optical Emission Spectroscopy (PROES)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Phase_Resolved_Optical_Emission_Spectroscopy_(PROES)&amp;diff=666"/>
				<updated>2010-03-27T17:26:23Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: /* Durchführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Grundlagen=&lt;br /&gt;
Die phasenaufgelöste optische Emissionsspektroskopie (PROES für Phase Resolved Opticial&lt;br /&gt;
Emission Spectroscopy) wird die Anregung von Elektronen in Abhängigkeit von der Phase der angelegten Spannung an Elektrode oder Spule untersucht. Ebenfalls können Elektronengeschwindigkeit und&lt;br /&gt;
Randschichtausdehnung bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_CCP-Welle.PNG|thumb|right|200px|Heizung im CCP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_ICP-Welle.PNG‎|thumb|right|200px|Heizung im ICP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einer das Plasma begrenzenden Wand verlassen Elektronen und Ionen das Plasma, es bildet sich eine Randschicht aus, in der die Quasineutralität verletzt ist. Während einer rf-Periode verlassen an der Elektrode gleich viele Elektronen und Ionen das Plasma. Nun werden die einzelnen Phasen des eingekoppelten Signals näher erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die gesamte Periode erfahren die Ionen eine geringe örtliche Verschiebung, da sie wenig beweglich sind. Dahingegen werden die leichten Elektronen stärker von der rf-Spannung beeinflusst. Eine steigende positive Spannung an der getriebenen Elektrode, führt zu einer Anziehung der Elektronen, welche dann über die Elektrode abfließen. Dadurch bildet sich eine Schicht aus Ionen, in welcher ein negatives Potential vorherrscht. Überschreitet die angelegte Spannung ihr positives Maximum, so findet ein Schichtkollaps statt. Die Elektronen werden weniger stark angezogen, bis sie schließlich bei dem negativen Spannungsminimum maximal abgestoßen werden und die Ausdehnung der Randschicht maximal wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer kapazitiven Einkopplung findet einmal pro Phase eine Reflexion der Elektronen statt, wodurch das Plasma geheizt wird. Das induktive Plasma wird mit Hilfe einer Spule betrieben. Eine angelegte sinusförmige Spannung führt zu zweimaligem Heizen pro Phase. Bei maximalem oder minimalem Strom in der Spule ist die Änderung des induzierten Magnetfeldes sowie der ins Plasma eingekoppelte Strom maximal. Da zweimal pro Phase geheizt wird ist die induktive Einkopplung effektiver als die kapazitive. Eine an der Elektrode angelegte Frequenz von 13,56 MHz entspricht einer Periodendauer von 74 ns.&lt;br /&gt;
Die Ausdehnung der Randschicht kann mit Hilfe der Poisson-Gleichung bestimmt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\vec{\nabla}\cdot\ \vec{E}=\frac{\rho}{\epsilon_0}=\frac{e}{\epsilon_0}\cdot(n_i-n_e)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_e&amp;lt;/math&amp;gt;  : Elektronendichte&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_i&amp;lt;/math&amp;gt;  : Ionendichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die weitere Berechnung wird angenommen, dass in der Randschicht die Anzahl der Ionen konstant ist und keine Elektronen vorhanden sind. Dies ist eine Vereinfachung, insbesondere bei niedrigen Drücken gelten die Annahmen nicht mehr. Für das Potential (gegen Null), bei einer Randschichtdicke s, ergibt sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\phi=\frac{1}{2}\cdot \frac{e}{\epsilon_0}\cdot n_i\cdot s^2&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus folgt ein Zusammenhang zwischen angelegtem Potential und Randschichtdicke bzw. Teilchendichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anregung von Atomen==&lt;br /&gt;
Einem Plasma muss Energie zugeführt werden, um Energieverluste zu kompensieren. Diese werden durch inelastische Stößen, die in Vibrationen umgesetzt werden, durch elektrische Anregung, Dissoziation und Ionisation des Hintergrundgases verursacht.&lt;br /&gt;
An- und Abregung von Elektronen im Atom stehen im Gleichgewicht, was durch folgende Ratengleichung beschrieben werden kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\frac{d n_i(t)}{dt}=n_0 \cdot E_{i}(t) - A_i\cdot n_i(t)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_0&amp;lt;/math&amp;gt;: Dichte der Elektronen im Grundzustand&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_i&amp;lt;/math&amp;gt;: Dichte der Elektronen im betrachteten Zustand i&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;A_{ik}&amp;lt;/math&amp;gt;: Wahrscheinlichkeit der Emission&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;E_i&amp;lt;/math&amp;gt;: Anregungsfunktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Effekte sind Quenching (Energieabgabe an neutrale Stoßpartner), Reabsorption, Anregung aus metastabilen Zuständen und Kaskaden (stufenweise Anregung). Reabsorption und Quenching ergeben in den untersuchten Fällen nur kleine Beiträge, daher werden sie in der weiteren Betrachtung nicht berücksichtigt. Es existieren Linien, die nicht aus metastabilen Zuständen angeregt werden, wodurch eine Abregung über Kaskaden nicht möglich ist. Für den Versuch müssen passende Emissionslinien gefunden werden, für die diese Annahmen gelten.&lt;br /&gt;
Die Anregungsfunktion hat folgende Gestalt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;E_i(t)=\frac{1}{A_{ik}\;n_0}\left(\frac{d\dot{n}_{Ph,i}}{dt}+A_i\dot{n}_{Ph,i}(t)\right)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Formel sind die zeitliche Entwicklung der Anzahl der Photonen pro Zeiteinheit &amp;lt;math&amp;gt;\dot{n}_{Ph,i}&amp;lt;/math&amp;gt;, &amp;lt;math&amp;gt;A_i=1/\tau&amp;lt;/math&amp;gt; und die Übergangswahrscheinlichkeit &amp;lt;math&amp;gt;A_{ik}&amp;lt;/math&amp;gt; enthalten. Die Anregung kann aus den bekannten Parametern der Anzahl der Photonen pro Zeiteinheit, der Lebensdauer der Niveaus, der Übergangswahrscheinlichkeit sowie aus der Messung der Emission im Plasma bestimmt werden. Eine genaue Beschreibung kann der Versuchsanleitung [[Optical Plasma Diagnostics]] entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Durchführung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer ICCD-Kamera (eine CCD-Kamera mit hoher Intensitätsauflösung) können Signale im Wellenlängenbereich von 400 nm bis 700 nm aufgenommen werden. Als Voraussetzung für die Aufnahme einer Emissionslinie ist eine maximale Lebensdauer 30 ns und eine genügend hohe Intensität (die relative Intensität wird durch verschiedene Autoren unterschiedlich angegeben und bezieht sich ausschließlich auf Linien im gleichen Spektrum. Daher ist die &amp;quot;hohe&amp;quot; Intensität kein konkret definierter Wert oder Begriff) notwendig. Benachbarte Linien müssen einen minimalen Abstand von 5 nm aufweisen, da sonst Überlagerungseffekte auftreten. Die Lebensdauer darf 10 ns nicht übersteigen, damit Prozesse innerhalb weniger ns aufgelöst werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zeit- und phasenaufgelöste Emissionsspektroskopie zu betreiben, muss die Kamera mit einem Signal vom RF-Generator synchronisiert werden. Die Kamera bekommt bei einer bestimmten Phase der Sinuskurve ein Triggersignal, mit dem die Aufnahme von 5 ns Dauer beginnt. Um nun die weiteren 69 ns eines kompletten Zyklus der angelegten Spannung aufzunehmen, wird ein Delay von 5 ns auf das Triggersignal gelegt. Die Kamera beginnt mit der nächsten Aufnahme um 5 ns versetzt. Die einzelnen Messungen werden aufaddiert, sodass am Ende das Bild eines kompletten Zyklus vorhanden ist.&lt;br /&gt;
Die einzelnen Messungen werden an den PC weitergeleitet und als Matrix dargestellt. Dort können sie durch Bearbeitung mit Origin und Excel auf einen Vektor geshrinkt werden. Die Vektoren der einzelnen Bilder zusammen ergeben die Matrix der Emission. Unter Verwendung von Gleichung \ref{Emission} ergibt sich aus der Emissionsmatrix die Matrix der Anregung. Über einen Filter kann die gewählte Wellenlänge mit der ICCD-Kamera beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis erhält man bei einer induktiven Einkopplung zum Beispiel folgende PROES-Aufnahme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS induktiveEinkopplungH250W.png|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Darstellung sind Intensitäten durch Falschfarben gegeben. Rote Bereiche kennzeichnen hohe Intensitäten, blaue Bereiche niedrige. An den Stellen, an denen die Intensität hoch ist, ist auch die Anregung hoch. In dieser Abbildung sind die Charakteristika einer induktiven Entladung zu erkennen. Es sind zwei Bereiche hoher Anregung im Plasma sichtbar. Dies stimmt mit Darstellung im vorherigen Abschnitt überein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Marina|Marina Prenzel+Gina Oberbossel]] 17:10, 27. Mär. 2010 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Datei:SOWAS_induktiveEinkopplungH250W.png&amp;diff=665</id>
		<title>Datei:SOWAS induktiveEinkopplungH250W.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Datei:SOWAS_induktiveEinkopplungH250W.png&amp;diff=665"/>
				<updated>2010-03-27T17:21:10Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: PROES-Aufnahme eines Wasserstoffplasmas mit 250 W bei induktiver Einkopplung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;PROES-Aufnahme eines Wasserstoffplasmas mit 250 W bei induktiver Einkopplung&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Phase_Resolved_Optical_Emission_Spectroscopy_(PROES)&amp;diff=664</id>
		<title>Phase Resolved Optical Emission Spectroscopy (PROES)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Phase_Resolved_Optical_Emission_Spectroscopy_(PROES)&amp;diff=664"/>
				<updated>2010-03-27T17:18:23Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Grundlagen=&lt;br /&gt;
Die phasenaufgelöste optische Emissionsspektroskopie (PROES für Phase Resolved Opticial&lt;br /&gt;
Emission Spectroscopy) wird die Anregung von Elektronen in Abhängigkeit von der Phase der angelegten Spannung an Elektrode oder Spule untersucht. Ebenfalls können Elektronengeschwindigkeit und&lt;br /&gt;
Randschichtausdehnung bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_CCP-Welle.PNG|thumb|right|200px|Heizung im CCP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_ICP-Welle.PNG‎|thumb|right|200px|Heizung im ICP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einer das Plasma begrenzenden Wand verlassen Elektronen und Ionen das Plasma, es bildet sich eine Randschicht aus, in der die Quasineutralität verletzt ist. Während einer rf-Periode verlassen an der Elektrode gleich viele Elektronen und Ionen das Plasma. Nun werden die einzelnen Phasen des eingekoppelten Signals näher erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die gesamte Periode erfahren die Ionen eine geringe örtliche Verschiebung, da sie wenig beweglich sind. Dahingegen werden die leichten Elektronen stärker von der rf-Spannung beeinflusst. Eine steigende positive Spannung an der getriebenen Elektrode, führt zu einer Anziehung der Elektronen, welche dann über die Elektrode abfließen. Dadurch bildet sich eine Schicht aus Ionen, in welcher ein negatives Potential vorherrscht. Überschreitet die angelegte Spannung ihr positives Maximum, so findet ein Schichtkollaps statt. Die Elektronen werden weniger stark angezogen, bis sie schließlich bei dem negativen Spannungsminimum maximal abgestoßen werden und die Ausdehnung der Randschicht maximal wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer kapazitiven Einkopplung findet einmal pro Phase eine Reflexion der Elektronen statt, wodurch das Plasma geheizt wird. Das induktive Plasma wird mit Hilfe einer Spule betrieben. Eine angelegte sinusförmige Spannung führt zu zweimaligem Heizen pro Phase. Bei maximalem oder minimalem Strom in der Spule ist die Änderung des induzierten Magnetfeldes sowie der ins Plasma eingekoppelte Strom maximal. Da zweimal pro Phase geheizt wird ist die induktive Einkopplung effektiver als die kapazitive. Eine an der Elektrode angelegte Frequenz von 13,56 MHz entspricht einer Periodendauer von 74 ns.&lt;br /&gt;
Die Ausdehnung der Randschicht kann mit Hilfe der Poisson-Gleichung bestimmt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\vec{\nabla}\cdot\ \vec{E}=\frac{\rho}{\epsilon_0}=\frac{e}{\epsilon_0}\cdot(n_i-n_e)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_e&amp;lt;/math&amp;gt;  : Elektronendichte&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_i&amp;lt;/math&amp;gt;  : Ionendichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die weitere Berechnung wird angenommen, dass in der Randschicht die Anzahl der Ionen konstant ist und keine Elektronen vorhanden sind. Dies ist eine Vereinfachung, insbesondere bei niedrigen Drücken gelten die Annahmen nicht mehr. Für das Potential (gegen Null), bei einer Randschichtdicke s, ergibt sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\phi=\frac{1}{2}\cdot \frac{e}{\epsilon_0}\cdot n_i\cdot s^2&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus folgt ein Zusammenhang zwischen angelegtem Potential und Randschichtdicke bzw. Teilchendichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anregung von Atomen==&lt;br /&gt;
Einem Plasma muss Energie zugeführt werden, um Energieverluste zu kompensieren. Diese werden durch inelastische Stößen, die in Vibrationen umgesetzt werden, durch elektrische Anregung, Dissoziation und Ionisation des Hintergrundgases verursacht.&lt;br /&gt;
An- und Abregung von Elektronen im Atom stehen im Gleichgewicht, was durch folgende Ratengleichung beschrieben werden kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\frac{d n_i(t)}{dt}=n_0 \cdot E_{i}(t) - A_i\cdot n_i(t)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_0&amp;lt;/math&amp;gt;: Dichte der Elektronen im Grundzustand&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_i&amp;lt;/math&amp;gt;: Dichte der Elektronen im betrachteten Zustand i&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;A_{ik}&amp;lt;/math&amp;gt;: Wahrscheinlichkeit der Emission&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;E_i&amp;lt;/math&amp;gt;: Anregungsfunktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Effekte sind Quenching (Energieabgabe an neutrale Stoßpartner), Reabsorption, Anregung aus metastabilen Zuständen und Kaskaden (stufenweise Anregung). Reabsorption und Quenching ergeben in den untersuchten Fällen nur kleine Beiträge, daher werden sie in der weiteren Betrachtung nicht berücksichtigt. Es existieren Linien, die nicht aus metastabilen Zuständen angeregt werden, wodurch eine Abregung über Kaskaden nicht möglich ist. Für den Versuch müssen passende Emissionslinien gefunden werden, für die diese Annahmen gelten.&lt;br /&gt;
Die Anregungsfunktion hat folgende Gestalt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;E_i(t)=\frac{1}{A_{ik}\;n_0}\left(\frac{d\dot{n}_{Ph,i}}{dt}+A_i\dot{n}_{Ph,i}(t)\right)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Formel sind die zeitliche Entwicklung der Anzahl der Photonen pro Zeiteinheit &amp;lt;math&amp;gt;\dot{n}_{Ph,i}&amp;lt;/math&amp;gt;, &amp;lt;math&amp;gt;A_i=1/\tau&amp;lt;/math&amp;gt; und die Übergangswahrscheinlichkeit &amp;lt;math&amp;gt;A_{ik}&amp;lt;/math&amp;gt; enthalten. Die Anregung kann aus den bekannten Parametern der Anzahl der Photonen pro Zeiteinheit, der Lebensdauer der Niveaus, der Übergangswahrscheinlichkeit sowie aus der Messung der Emission im Plasma bestimmt werden. Eine genaue Beschreibung kann der Versuchsanleitung [[Optical Plasma Diagnostics]] entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Durchführung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer ICCD-Kamera (eine CCD-Kamera mit hoher Intensitätsauflösung) können Signale im Wellenlängenbereich von 400 nm bis 700 nm aufgenommen werden. Als Voraussetzung für die Aufnahme einer Emissionslinie ist eine maximale Lebensdauer 30 ns und eine genügend hohe Intensität (die relative Intensität wird durch verschiedene Autoren unterschiedlich angegeben und bezieht sich ausschließlich auf Linien im gleichen Spektrum. Daher ist die &amp;quot;hohe&amp;quot; Intensität kein konkret definierter Wert oder Begriff) notwendig. Benachbarte Linien müssen einen minimalen Abstand von 5 nm aufweisen, da sonst Überlagerungseffekte auftreten. Die Lebensdauer darf 10 ns nicht übersteigen, damit Prozesse innerhalb weniger ns aufgelöst werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zeit- und phasenaufgelöste Emissionsspektroskopie zu betreiben, muss die Kamera mit einem Signal vom RF-Generator synchronisiert werden. Die Kamera bekommt bei einer bestimmten Phase der Sinuskurve ein Triggersignal, mit dem die Aufnahme von 5 ns Dauer beginnt. Um nun die weiteren 69 ns eines kompletten Zyklus der angelegten Spannung aufzunehmen, wird ein Delay von 5 ns auf das Triggersignal gelegt. Die Kamera beginnt mit der nächsten Aufnahme um 5 ns versetzt. Die einzelnen Messungen werden aufaddiert, sodass am Ende das Bild eines kompletten Zyklus vorhanden ist.&lt;br /&gt;
Die einzelnen Messungen werden an den PC weitergeleitet und als Matrix dargestellt. Dort können sie durch Bearbeitung mit Origin und Excel auf einen Vektor geshrinkt werden. Die Vektoren der einzelnen Bilder zusammen ergeben die Matrix der Emission. Unter Verwendung von Gleichung \ref{Emission} ergibt sich aus der Emissionsmatrix die Matrix der Anregung. Über einen Filter kann die gewählte Wellenlänge mit der ICCD-Kamera beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis erhält man eine Abbildung folgender Gestalt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Marina|Marina Prenzel+Gina Oberbossel]] 17:10, 27. Mär. 2010 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Phase_Resolved_Optical_Emission_Spectroscopy_(PROES)&amp;diff=663</id>
		<title>Phase Resolved Optical Emission Spectroscopy (PROES)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Phase_Resolved_Optical_Emission_Spectroscopy_(PROES)&amp;diff=663"/>
				<updated>2010-03-27T17:16:42Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: /* Anregung von Atomen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Grundlagen=&lt;br /&gt;
Die phasenaufgelöste optische Emissionsspektroskopie (PROES für Phase Resolved Opticial&lt;br /&gt;
Emission Spectroscopy) wird die Anregung von Elektronen in Abhängigkeit von der Phase der angelegten Spannung an Elektrode oder Spule untersucht. Ebenfalls können Elektronengeschwindigkeit und&lt;br /&gt;
Randschichtausdehnung bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_CCP-Welle.PNG|thumb|right|200px|Heizung im CCP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_ICP-Welle.PNG‎|thumb|right|200px|Heizung im ICP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einer das Plasma begrenzenden Wand verlassen Elektronen und Ionen das Plasma, es bildet sich eine Randschicht aus, in der die Quasineutralität verletzt ist. Während einer rf-Periode verlassen an der Elektrode gleich viele Elektronen und Ionen das Plasma. Nun werden die einzelnen Phasen des eingekoppelten Signals näher erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die gesamte Periode erfahren die Ionen eine geringe örtliche Verschiebung, da sie wenig beweglich sind. Dahingegen werden die leichten Elektronen stärker von der rf-Spannung beeinflusst. Eine steigende positive Spannung an der getriebenen Elektrode, führt zu einer Anziehung der Elektronen, welche dann über die Elektrode abfließen. Dadurch bildet sich eine Schicht aus Ionen, in welcher ein negatives Potential vorherrscht. Überschreitet die angelegte Spannung ihr positives Maximum, so findet ein Schichtkollaps statt. Die Elektronen werden weniger stark angezogen, bis sie schließlich bei dem negativen Spannungsminimum maximal abgestoßen werden und die Ausdehnung der Randschicht maximal wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer kapazitiven Einkopplung findet einmal pro Phase eine Reflexion der Elektronen statt, wodurch das Plasma geheizt wird. Das induktive Plasma wird mit Hilfe einer Spule betrieben. Eine angelegte sinusförmige Spannung führt zu zweimaligem Heizen pro Phase. Bei maximalem oder minimalem Strom in der Spule ist die Änderung des induzierten Magnetfeldes sowie der ins Plasma eingekoppelte Strom maximal. Da zweimal pro Phase geheizt wird ist die induktive Einkopplung effektiver als die kapazitive. Eine an der Elektrode angelegte Frequenz von 13,56 MHz entspricht einer Periodendauer von 74 ns.&lt;br /&gt;
Die Ausdehnung der Randschicht kann mit Hilfe der Poisson-Gleichung bestimmt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\vec{\nabla}\cdot\ \vec{E}=\frac{\rho}{\epsilon_0}=\frac{e}{\epsilon_0}\cdot(n_i-n_e)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_e&amp;lt;/math&amp;gt;  : Elektronendichte&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_i&amp;lt;/math&amp;gt;  : Ionendichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die weitere Berechnung wird angenommen, dass in der Randschicht die Anzahl der Ionen konstant ist und keine Elektronen vorhanden sind. Dies ist eine Vereinfachung, insbesondere bei niedrigen Drücken gelten die Annahmen nicht mehr. Für das Potential (gegen Null), bei einer Randschichtdicke s, ergibt sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\phi=\frac{1}{2}\cdot \frac{e}{\epsilon_0}\cdot n_i\cdot s^2&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus folgt ein Zusammenhang zwischen angelegtem Potential und Randschichtdicke bzw. Teilchendichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anregung von Atomen==&lt;br /&gt;
Einem Plasma muss Energie zugeführt werden, um Energieverluste zu kompensieren. Diese werden durch inelastische Stößen, die in Vibrationen umgesetzt werden, durch elektrische Anregung, Dissoziation und Ionisation des Hintergrundgases verursacht.&lt;br /&gt;
An- und Abregung von Elektronen im Atom stehen im Gleichgewicht, was durch folgende Ratengleichung beschrieben werden kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\frac{d n_i(t)}{dt}=n_0 \cdot E_{i}(t) - A_i\cdot n_i(t)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_0&amp;lt;/math&amp;gt;: Dichte der Elektronen im Grundzustand&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_i&amp;lt;/math&amp;gt;: Dichte der Elektronen im betrachteten Zustand i&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;A_{ik}&amp;lt;/math&amp;gt;: Wahrscheinlichkeit der Emission&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;E_i&amp;lt;/math&amp;gt;: Anregungsfunktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Effekte sind Quenching (Energieabgabe an neutrale Stoßpartner), Reabsorption, Anregung aus metastabilen Zuständen und Kaskaden (stufenweise Anregung). Reabsorption und Quenching ergeben in den untersuchten Fällen nur kleine Beiträge, daher werden sie in der weiteren Betrachtung nicht berücksichtigt. Es existieren Linien, die nicht aus metastabilen Zuständen angeregt werden, wodurch eine Abregung über Kaskaden nicht möglich ist. Für den Versuch müssen passende Emissionslinien gefunden werden, für die diese Annahmen gelten.&lt;br /&gt;
Die Anregungsfunktion hat folgende Gestalt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;E_i(t)=\frac{1}{A_{ik}\;n_0}\left(\frac{d\dot{n}_{Ph,i}}{dt}+A_i\dot{n}_{Ph,i}(t)\right)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Formel sind die zeitliche Entwicklung der Anzahl der Photonen pro Zeiteinheit &amp;lt;math&amp;gt;\dot{n}_{Ph,i}&amp;lt;/math&amp;gt;, &amp;lt;math&amp;gt;A_i=1/\tau&amp;lt;/math&amp;gt; und die Übergangswahrscheinlichkeit &amp;lt;math&amp;gt;A_{ik}&amp;lt;/math&amp;gt; enthalten. Die Anregung kann aus den bekannten Parametern der Anzahl der Photonen pro Zeiteinheit, der Lebensdauer der Niveaus, der Übergangswahrscheinlichkeit sowie aus der Messung der Emission im Plasma bestimmt werden. Eine genaue Beschreibung kann der Versuchsanleitung [[Optical Plasma Diagnostics]] entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Durchführung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer ICCD-Kamera (eine CCD-Kamera mit hoher Intensitätsauflösung) können Signale im Wellenlängenbereich von 400 nm bis 700 nm aufgenommen werden. Als Voraussetzung für die Aufnahme einer Emissionslinie ist eine maximale Lebensdauer 30 ns und eine genügend hohe Intensität (die relative Intensität wird durch verschiedene Autoren unterschiedlich angegeben und bezieht sich ausschließlich auf Linien im gleichen Spektrum. Daher ist die &amp;quot;hohe&amp;quot; Intensität kein konkret definierter Wert oder Begriff) notwendig. Benachbarte Linien müssen einen minimalen Abstand von 5 nm aufweisen, da sonst Überlagerungseffekte auftreten. Die Lebensdauer darf 10 ns nicht übersteigen, damit Prozesse innerhalb weniger ns aufgelöst werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zeit- und phasenaufgelöste Emissionsspektroskopie zu betreiben, muss die Kamera mit einem Signal vom RF-Generator synchronisiert werden. Die Kamera bekommt bei einer bestimmten Phase der Sinuskurve ein Triggersignal, mit dem die Aufnahme von 5 ns Dauer beginnt. Um nun die weiteren 69 ns eines kompletten Zyklus der angelegten Spannung aufzunehmen, wird ein Delay von 5 ns auf das Triggersignal gelegt. Die Kamera beginnt mit der nächsten Aufnahme um 5 ns versetzt. Die einzelnen Messungen werden aufaddiert, sodass am Ende das Bild eines kompletten Zyklus vorhanden ist.&lt;br /&gt;
Die einzelnen Messungen werden an den PC weitergeleitet und als Matrix dargestellt. Dort können sie durch Bearbeitung mit Origin und Excel auf einen Vektor geshrinkt werden. Die Vektoren der einzelnen Bilder zusammen ergeben die Matrix der Emission. Unter Verwendung von Gleichung \ref{Emission} ergibt sich aus der Emissionsmatrix die Matrix der Anregung. Über einen Filter kann die gewählte Wellenlänge mit der ICCD-Kamera beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Marina|Marina Prenzel+Gina Oberbossel]] 17:10, 27. Mär. 2010 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Phase_Resolved_Optical_Emission_Spectroscopy_(PROES)&amp;diff=662</id>
		<title>Phase Resolved Optical Emission Spectroscopy (PROES)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Phase_Resolved_Optical_Emission_Spectroscopy_(PROES)&amp;diff=662"/>
				<updated>2010-03-27T17:16:27Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: /* Anregung von Atomen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Grundlagen=&lt;br /&gt;
Die phasenaufgelöste optische Emissionsspektroskopie (PROES für Phase Resolved Opticial&lt;br /&gt;
Emission Spectroscopy) wird die Anregung von Elektronen in Abhängigkeit von der Phase der angelegten Spannung an Elektrode oder Spule untersucht. Ebenfalls können Elektronengeschwindigkeit und&lt;br /&gt;
Randschichtausdehnung bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_CCP-Welle.PNG|thumb|right|200px|Heizung im CCP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_ICP-Welle.PNG‎|thumb|right|200px|Heizung im ICP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einer das Plasma begrenzenden Wand verlassen Elektronen und Ionen das Plasma, es bildet sich eine Randschicht aus, in der die Quasineutralität verletzt ist. Während einer rf-Periode verlassen an der Elektrode gleich viele Elektronen und Ionen das Plasma. Nun werden die einzelnen Phasen des eingekoppelten Signals näher erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die gesamte Periode erfahren die Ionen eine geringe örtliche Verschiebung, da sie wenig beweglich sind. Dahingegen werden die leichten Elektronen stärker von der rf-Spannung beeinflusst. Eine steigende positive Spannung an der getriebenen Elektrode, führt zu einer Anziehung der Elektronen, welche dann über die Elektrode abfließen. Dadurch bildet sich eine Schicht aus Ionen, in welcher ein negatives Potential vorherrscht. Überschreitet die angelegte Spannung ihr positives Maximum, so findet ein Schichtkollaps statt. Die Elektronen werden weniger stark angezogen, bis sie schließlich bei dem negativen Spannungsminimum maximal abgestoßen werden und die Ausdehnung der Randschicht maximal wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer kapazitiven Einkopplung findet einmal pro Phase eine Reflexion der Elektronen statt, wodurch das Plasma geheizt wird. Das induktive Plasma wird mit Hilfe einer Spule betrieben. Eine angelegte sinusförmige Spannung führt zu zweimaligem Heizen pro Phase. Bei maximalem oder minimalem Strom in der Spule ist die Änderung des induzierten Magnetfeldes sowie der ins Plasma eingekoppelte Strom maximal. Da zweimal pro Phase geheizt wird ist die induktive Einkopplung effektiver als die kapazitive. Eine an der Elektrode angelegte Frequenz von 13,56 MHz entspricht einer Periodendauer von 74 ns.&lt;br /&gt;
Die Ausdehnung der Randschicht kann mit Hilfe der Poisson-Gleichung bestimmt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\vec{\nabla}\cdot\ \vec{E}=\frac{\rho}{\epsilon_0}=\frac{e}{\epsilon_0}\cdot(n_i-n_e)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_e&amp;lt;/math&amp;gt;  : Elektronendichte&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_i&amp;lt;/math&amp;gt;  : Ionendichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die weitere Berechnung wird angenommen, dass in der Randschicht die Anzahl der Ionen konstant ist und keine Elektronen vorhanden sind. Dies ist eine Vereinfachung, insbesondere bei niedrigen Drücken gelten die Annahmen nicht mehr. Für das Potential (gegen Null), bei einer Randschichtdicke s, ergibt sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\phi=\frac{1}{2}\cdot \frac{e}{\epsilon_0}\cdot n_i\cdot s^2&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus folgt ein Zusammenhang zwischen angelegtem Potential und Randschichtdicke bzw. Teilchendichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anregung von Atomen==&lt;br /&gt;
Einem Plasma muss Energie zugeführt werden, um Energieverluste zu kompensieren. Diese werden durch inelastische Stößen, die in Vibrationen umgesetzt werden, durch elektrische Anregung, Dissoziation und Ionisation des Hintergrundgases verursacht.&lt;br /&gt;
An- und Abregung von Elektronen im Atom stehen im Gleichgewicht, was durch folgende Ratengleichung beschrieben werden kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\frac{d n_i(t)}{dt}=n_0 \cdot E_{i}(t) - A_i\cdot n_i(t)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_0&amp;lt;/math&amp;gt;: Dichte der Elektronen im Grundzustand&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_i&amp;lt;/math&amp;gt;: Dichte der Elektronen im betrachteten Zustand i&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;A_{ik}&amp;lt;/math&amp;gt;: Wahrscheinlichkeit der Emission&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;E_i&amp;lt;/math&amp;gt;: Anregungsfunktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Effekte sind Quenching (Energieabgabe an neutrale Stoßpartner), Reabsorption, Anregung aus metastabilen Zuständen und Kaskaden (stufenweise Anregung). Reabsorption und Quenching ergeben in den untersuchten Fällen nur kleine Beiträge, daher werden sie in der weiteren Betrachtung nicht berücksichtigt. Es existieren Linien, die nicht aus metastabilen Zuständen angeregt werden, wodurch eine Abregung über Kaskaden nicht möglich ist. Für den Versuch müssen passende Emissionslinien gefunden werden, für die diese Annahmen gelten.&lt;br /&gt;
Die Anregungsfunktion hat folgende Gestalt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;E_i(t)=\frac{1}{A_{ik}\;n_0}\left(\frac{d\dot{n}_{Ph,i}}{dt}+A_i\dot{n}_{Ph,i}(t)\right)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
In dieser Formel sind die zeitliche Entwicklung der Anzahl der Photonen pro Zeiteinheit &amp;lt;math&amp;gt;\dot{n}_{Ph,i}&amp;lt;/math&amp;gt;, &amp;lt;math&amp;gt;A_i=1/\tau&amp;lt;/math&amp;gt; und die Übergangswahrscheinlichkeit &amp;lt;math&amp;gt;A_{ik}&amp;lt;/math&amp;gt; enthalten. Die Anregung kann aus den bekannten Parametern der Anzahl der Photonen pro Zeiteinheit, der Lebensdauer der Niveaus, der Übergangswahrscheinlichkeit sowie aus der Messung der Emission im Plasma bestimmt werden. Eine genaue Beschreibung kann der Versuchsanleitung [[Optical Plasma Diagnostics]] entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Durchführung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer ICCD-Kamera (eine CCD-Kamera mit hoher Intensitätsauflösung) können Signale im Wellenlängenbereich von 400 nm bis 700 nm aufgenommen werden. Als Voraussetzung für die Aufnahme einer Emissionslinie ist eine maximale Lebensdauer 30 ns und eine genügend hohe Intensität (die relative Intensität wird durch verschiedene Autoren unterschiedlich angegeben und bezieht sich ausschließlich auf Linien im gleichen Spektrum. Daher ist die &amp;quot;hohe&amp;quot; Intensität kein konkret definierter Wert oder Begriff) notwendig. Benachbarte Linien müssen einen minimalen Abstand von 5 nm aufweisen, da sonst Überlagerungseffekte auftreten. Die Lebensdauer darf 10 ns nicht übersteigen, damit Prozesse innerhalb weniger ns aufgelöst werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zeit- und phasenaufgelöste Emissionsspektroskopie zu betreiben, muss die Kamera mit einem Signal vom RF-Generator synchronisiert werden. Die Kamera bekommt bei einer bestimmten Phase der Sinuskurve ein Triggersignal, mit dem die Aufnahme von 5 ns Dauer beginnt. Um nun die weiteren 69 ns eines kompletten Zyklus der angelegten Spannung aufzunehmen, wird ein Delay von 5 ns auf das Triggersignal gelegt. Die Kamera beginnt mit der nächsten Aufnahme um 5 ns versetzt. Die einzelnen Messungen werden aufaddiert, sodass am Ende das Bild eines kompletten Zyklus vorhanden ist.&lt;br /&gt;
Die einzelnen Messungen werden an den PC weitergeleitet und als Matrix dargestellt. Dort können sie durch Bearbeitung mit Origin und Excel auf einen Vektor geshrinkt werden. Die Vektoren der einzelnen Bilder zusammen ergeben die Matrix der Emission. Unter Verwendung von Gleichung \ref{Emission} ergibt sich aus der Emissionsmatrix die Matrix der Anregung. Über einen Filter kann die gewählte Wellenlänge mit der ICCD-Kamera beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Marina|Marina Prenzel+Gina Oberbossel]] 17:10, 27. Mär. 2010 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Phase_Resolved_Optical_Emission_Spectroscopy_(PROES)&amp;diff=661</id>
		<title>Phase Resolved Optical Emission Spectroscopy (PROES)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Phase_Resolved_Optical_Emission_Spectroscopy_(PROES)&amp;diff=661"/>
				<updated>2010-03-27T17:14:25Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Grundlagen=&lt;br /&gt;
Die phasenaufgelöste optische Emissionsspektroskopie (PROES für Phase Resolved Opticial&lt;br /&gt;
Emission Spectroscopy) wird die Anregung von Elektronen in Abhängigkeit von der Phase der angelegten Spannung an Elektrode oder Spule untersucht. Ebenfalls können Elektronengeschwindigkeit und&lt;br /&gt;
Randschichtausdehnung bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_CCP-Welle.PNG|thumb|right|200px|Heizung im CCP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_ICP-Welle.PNG‎|thumb|right|200px|Heizung im ICP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einer das Plasma begrenzenden Wand verlassen Elektronen und Ionen das Plasma, es bildet sich eine Randschicht aus, in der die Quasineutralität verletzt ist. Während einer rf-Periode verlassen an der Elektrode gleich viele Elektronen und Ionen das Plasma. Nun werden die einzelnen Phasen des eingekoppelten Signals näher erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die gesamte Periode erfahren die Ionen eine geringe örtliche Verschiebung, da sie wenig beweglich sind. Dahingegen werden die leichten Elektronen stärker von der rf-Spannung beeinflusst. Eine steigende positive Spannung an der getriebenen Elektrode, führt zu einer Anziehung der Elektronen, welche dann über die Elektrode abfließen. Dadurch bildet sich eine Schicht aus Ionen, in welcher ein negatives Potential vorherrscht. Überschreitet die angelegte Spannung ihr positives Maximum, so findet ein Schichtkollaps statt. Die Elektronen werden weniger stark angezogen, bis sie schließlich bei dem negativen Spannungsminimum maximal abgestoßen werden und die Ausdehnung der Randschicht maximal wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer kapazitiven Einkopplung findet einmal pro Phase eine Reflexion der Elektronen statt, wodurch das Plasma geheizt wird. Das induktive Plasma wird mit Hilfe einer Spule betrieben. Eine angelegte sinusförmige Spannung führt zu zweimaligem Heizen pro Phase. Bei maximalem oder minimalem Strom in der Spule ist die Änderung des induzierten Magnetfeldes sowie der ins Plasma eingekoppelte Strom maximal. Da zweimal pro Phase geheizt wird ist die induktive Einkopplung effektiver als die kapazitive. Eine an der Elektrode angelegte Frequenz von 13,56 MHz entspricht einer Periodendauer von 74 ns.&lt;br /&gt;
Die Ausdehnung der Randschicht kann mit Hilfe der Poisson-Gleichung bestimmt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\vec{\nabla}\cdot\ \vec{E}=\frac{\rho}{\epsilon_0}=\frac{e}{\epsilon_0}\cdot(n_i-n_e)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_e&amp;lt;/math&amp;gt;  : Elektronendichte&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_i&amp;lt;/math&amp;gt;  : Ionendichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die weitere Berechnung wird angenommen, dass in der Randschicht die Anzahl der Ionen konstant ist und keine Elektronen vorhanden sind. Dies ist eine Vereinfachung, insbesondere bei niedrigen Drücken gelten die Annahmen nicht mehr. Für das Potential (gegen Null), bei einer Randschichtdicke s, ergibt sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\phi=\frac{1}{2}\cdot \frac{e}{\epsilon_0}\cdot n_i\cdot s^2&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus folgt ein Zusammenhang zwischen angelegtem Potential und Randschichtdicke bzw. Teilchendichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anregung von Atomen==&lt;br /&gt;
Einem Plasma muss Energie zugeführt werden, um Energieverluste zu kompensieren. Diese werden durch inelastische Stößen, die in Vibrationen umgesetzt werden, durch elektrische Anregung, Dissoziation und Ionisation des Hintergrundgases verursacht.&lt;br /&gt;
An- und Abregung von Elektronen im Atom stehen im Gleichgewicht, was durch folgende Ratengleichung beschrieben werden kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\frac{d n_i(t)}{dt}=n_0 \cdot E_{i}(t) - A_i\cdot n_i(t)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_0&amp;lt;/math&amp;gt;: Dichte der Elektronen im Grundzustand&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_i&amp;lt;/math&amp;gt;: Dichte der Elektronen im betrachteten Zustand i&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;A_{ik}&amp;lt;/math&amp;gt;: Wahrscheinlichkeit der Emission&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;E_i&amp;lt;/math&amp;gt;: Anregungsfunktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Effekte sind Quenching (Energieabgabe an neutrale Stoßpartner), Reabsorption, Anregung aus metastabilen Zuständen und Kaskaden (stufenweise Anregung). Reabsorption und Quenching ergeben in den untersuchten Fällen nur kleine Beiträge, daher werden sie in der weiteren Betrachtung nicht berücksichtigt. Es existieren Linien, die nicht aus metastabilen Zuständen angeregt werden, wodurch eine Abregung über Kaskaden nicht möglich ist. Für den Versuch müssen passende Emissionslinien gefunden werden, für die diese Annahmen gelten.&lt;br /&gt;
Die Anregung kann aus den bekannten Parametern der Anzahl der Photonen pro Zeiteinheit, der Lebensdauer der Niveaus, der Übergangswahrscheinlichkeit sowie aus der Messung der Emission im Plasma bestimmt werden.&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung kann der Versuchsanleitung [[Optical Plasma Diagnostics]] entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Durchführung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer ICCD-Kamera (eine CCD-Kamera mit hoher Intensitätsauflösung) können Signale im Wellenlängenbereich von 400 nm bis 700 nm aufgenommen werden. Als Voraussetzung für die Aufnahme einer Emissionslinie ist eine maximale Lebensdauer 30 ns und eine genügend hohe Intensität (die relative Intensität wird durch verschiedene Autoren unterschiedlich angegeben und bezieht sich ausschließlich auf Linien im gleichen Spektrum. Daher ist die &amp;quot;hohe&amp;quot; Intensität kein konkret definierter Wert oder Begriff) notwendig. Benachbarte Linien müssen einen minimalen Abstand von 5 nm aufweisen, da sonst Überlagerungseffekte auftreten. Die Lebensdauer darf 10 ns nicht übersteigen, damit Prozesse innerhalb weniger ns aufgelöst werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zeit- und phasenaufgelöste Emissionsspektroskopie zu betreiben, muss die Kamera mit einem Signal vom RF-Generator synchronisiert werden. Die Kamera bekommt bei einer bestimmten Phase der Sinuskurve ein Triggersignal, mit dem die Aufnahme von 5 ns Dauer beginnt. Um nun die weiteren 69 ns eines kompletten Zyklus der angelegten Spannung aufzunehmen, wird ein Delay von 5 ns auf das Triggersignal gelegt. Die Kamera beginnt mit der nächsten Aufnahme um 5 ns versetzt. Die einzelnen Messungen werden aufaddiert, sodass am Ende das Bild eines kompletten Zyklus vorhanden ist.&lt;br /&gt;
Die einzelnen Messungen werden an den PC weitergeleitet und als Matrix dargestellt. Dort können sie durch Bearbeitung mit Origin und Excel auf einen Vektor geshrinkt werden. Die Vektoren der einzelnen Bilder zusammen ergeben die Matrix der Emission. Unter Verwendung von Gleichung \ref{Emission} ergibt sich aus der Emissionsmatrix die Matrix der Anregung. Über einen Filter kann die gewählte Wellenlänge mit der ICCD-Kamera beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Marina|Marina Prenzel+Gina Oberbossel]] 17:10, 27. Mär. 2010 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Phase_Resolved_Optical_Emission_Spectroscopy_(PROES)&amp;diff=660</id>
		<title>Phase Resolved Optical Emission Spectroscopy (PROES)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Phase_Resolved_Optical_Emission_Spectroscopy_(PROES)&amp;diff=660"/>
				<updated>2010-03-27T17:14:13Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: /* Durchführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Grundlagen=&lt;br /&gt;
Die phasenaufgelöste optische Emissionsspektroskopie (PROES für Phase Resolved Opticial&lt;br /&gt;
Emission Spectroscopy) wird die Anregung von Elektronen in Abhängigkeit von der Phase der angelegten Spannung an Elektrode oder Spule untersucht. Ebenfalls können Elektronengeschwindigkeit und&lt;br /&gt;
Randschichtausdehnung bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_CCP-Welle.PNG|thumb|right|200px|Heizung im CCP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_ICP-Welle.PNG‎|thumb|right|200px|Heizung im ICP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einer das Plasma begrenzenden Wand verlassen Elektronen und Ionen das Plasma, es bildet sich eine Randschicht aus, in der die Quasineutralität verletzt ist. Während einer rf-Periode verlassen an der Elektrode gleich viele Elektronen und Ionen das Plasma. Nun werden die einzelnen Phasen des eingekoppelten Signals näher erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die gesamte Periode erfahren die Ionen eine geringe örtliche Verschiebung, da sie wenig beweglich sind. Dahingegen werden die leichten Elektronen stärker von der rf-Spannung beeinflusst. Eine steigende positive Spannung an der getriebenen Elektrode, führt zu einer Anziehung der Elektronen, welche dann über die Elektrode abfließen. Dadurch bildet sich eine Schicht aus Ionen, in welcher ein negatives Potential vorherrscht. Überschreitet die angelegte Spannung ihr positives Maximum, so findet ein Schichtkollaps statt. Die Elektronen werden weniger stark angezogen, bis sie schließlich bei dem negativen Spannungsminimum maximal abgestoßen werden und die Ausdehnung der Randschicht maximal wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer kapazitiven Einkopplung findet einmal pro Phase eine Reflexion der Elektronen statt, wodurch das Plasma geheizt wird. Das induktive Plasma wird mit Hilfe einer Spule betrieben. Eine angelegte sinusförmige Spannung führt zu zweimaligem Heizen pro Phase. Bei maximalem oder minimalem Strom in der Spule ist die Änderung des induzierten Magnetfeldes sowie der ins Plasma eingekoppelte Strom maximal. Da zweimal pro Phase geheizt wird ist die induktive Einkopplung effektiver als die kapazitive. Eine an der Elektrode angelegte Frequenz von 13,56 MHz entspricht einer Periodendauer von 74 ns.&lt;br /&gt;
Die Ausdehnung der Randschicht kann mit Hilfe der Poisson-Gleichung bestimmt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\vec{\nabla}\cdot\ \vec{E}=\frac{\rho}{\epsilon_0}=\frac{e}{\epsilon_0}\cdot(n_i-n_e)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_e&amp;lt;/math&amp;gt;  : Elektronendichte&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_i&amp;lt;/math&amp;gt;  : Ionendichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die weitere Berechnung wird angenommen, dass in der Randschicht die Anzahl der Ionen konstant ist und keine Elektronen vorhanden sind. Dies ist eine Vereinfachung, insbesondere bei niedrigen Drücken gelten die Annahmen nicht mehr. Für das Potential (gegen Null), bei einer Randschichtdicke s, ergibt sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\phi=\frac{1}{2}\cdot \frac{e}{\epsilon_0}\cdot n_i\cdot s^2&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus folgt ein Zusammenhang zwischen angelegtem Potential und Randschichtdicke bzw. Teilchendichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anregung von Atomen==&lt;br /&gt;
Einem Plasma muss Energie zugeführt werden, um Energieverluste zu kompensieren. Diese werden durch inelastische Stößen, die in Vibrationen umgesetzt werden, durch elektrische Anregung, Dissoziation und Ionisation des Hintergrundgases verursacht.&lt;br /&gt;
An- und Abregung von Elektronen im Atom stehen im Gleichgewicht, was durch folgende Ratengleichung beschrieben werden kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\frac{d n_i(t)}{dt}=n_0 \cdot E_{i}(t) - A_i\cdot n_i(t)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_0&amp;lt;/math&amp;gt;: Dichte der Elektronen im Grundzustand&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_i&amp;lt;/math&amp;gt;: Dichte der Elektronen im betrachteten Zustand i&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;A_{ik}&amp;lt;/math&amp;gt;: Wahrscheinlichkeit der Emission&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;E_i&amp;lt;/math&amp;gt;: Anregungsfunktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Effekte sind Quenching (Energieabgabe an neutrale Stoßpartner), Reabsorption, Anregung aus metastabilen Zuständen und Kaskaden (stufenweise Anregung). Reabsorption und Quenching ergeben in den untersuchten Fällen nur kleine Beiträge, daher werden sie in der weiteren Betrachtung nicht berücksichtigt. Es existieren Linien, die nicht aus metastabilen Zuständen angeregt werden, wodurch eine Abregung über Kaskaden nicht möglich ist. Für den Versuch müssen passende Emissionslinien gefunden werden, für die diese Annahmen gelten.&lt;br /&gt;
Die Anregung kann aus den bekannten Parametern der Anzahl der Photonen pro Zeiteinheit, der Lebensdauer der Niveaus, der Übergangswahrscheinlichkeit sowie aus der Messung der Emission im Plasma bestimmt werden.&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung kann der Versuchsanleitung [[Optical Plasma Diagnostics]] entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Durchführung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer ICCD-Kamera (eine CCD-Kamera mit hoher Intensitätsauflösung) können Signale im Wellenlängenbereich von 400 nm bis 700 nm aufgenommen werden. Als Voraussetzung für die Aufnahme einer Emissionslinie ist eine maximale Lebensdauer 30 ns und eine genügend hohe Intensität (die relative Intensität wird durch verschiedene Autoren unterschiedlich angegeben und bezieht sich ausschließlich auf Linien im gleichen Spektrum. Daher ist die &amp;quot;hohe&amp;quot; Intensität kein konkret definierter Wert oder Begriff) notwendig. Benachbarte Linien müssen einen minimalen Abstand von 5 nm aufweisen, da sonst Überlagerungseffekte auftreten. Die Lebensdauer darf 10 ns nicht übersteigen, damit Prozesse innerhalb weniger ns aufgelöst werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zeit- und phasenaufgelöste Emissionsspektroskopie zu betreiben, muss die Kamera mit einem Signal vom RF-Generator synchronisiert werden. Die Kamera bekommt bei einer bestimmten Phase der Sinuskurve ein Triggersignal, mit dem die Aufnahme von 5 ns Dauer beginnt. Um nun die weiteren 69 ns eines kompletten Zyklus der angelegten Spannung aufzunehmen, wird ein Delay von 5 ns auf das Triggersignal gelegt. Die Kamera beginnt mit der nächsten Aufnahme um 5 ns versetzt. Die einzelnen Messungen werden aufaddiert, sodass am Ende das Bild eines kompletten Zyklus vorhanden ist.&lt;br /&gt;
Die einzelnen Messungen werden an den PC weitergeleitet und als Matrix dargestellt. Dort können sie durch Bearbeitung mit Origin und Excel auf einen Vektor geshrinkt werden. Die Vektoren der einzelnen Bilder zusammen ergeben die Matrix der Emission. Unter Verwendung von Gleichung \ref{Emission} ergibt sich aus der Emissionsmatrix die Matrix der Anregung. Über einen Filter kann die gewählte Wellenlänge mit der ICCD-Kamera beobachtet werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Phase_Resolved_Optical_Emission_Spectroscopy_(PROES)&amp;diff=659</id>
		<title>Phase Resolved Optical Emission Spectroscopy (PROES)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Phase_Resolved_Optical_Emission_Spectroscopy_(PROES)&amp;diff=659"/>
				<updated>2010-03-27T17:12:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: /* Durchführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Grundlagen=&lt;br /&gt;
Die phasenaufgelöste optische Emissionsspektroskopie (PROES für Phase Resolved Opticial&lt;br /&gt;
Emission Spectroscopy) wird die Anregung von Elektronen in Abhängigkeit von der Phase der angelegten Spannung an Elektrode oder Spule untersucht. Ebenfalls können Elektronengeschwindigkeit und&lt;br /&gt;
Randschichtausdehnung bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_CCP-Welle.PNG|thumb|right|200px|Heizung im CCP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_ICP-Welle.PNG‎|thumb|right|200px|Heizung im ICP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einer das Plasma begrenzenden Wand verlassen Elektronen und Ionen das Plasma, es bildet sich eine Randschicht aus, in der die Quasineutralität verletzt ist. Während einer rf-Periode verlassen an der Elektrode gleich viele Elektronen und Ionen das Plasma. Nun werden die einzelnen Phasen des eingekoppelten Signals näher erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die gesamte Periode erfahren die Ionen eine geringe örtliche Verschiebung, da sie wenig beweglich sind. Dahingegen werden die leichten Elektronen stärker von der rf-Spannung beeinflusst. Eine steigende positive Spannung an der getriebenen Elektrode, führt zu einer Anziehung der Elektronen, welche dann über die Elektrode abfließen. Dadurch bildet sich eine Schicht aus Ionen, in welcher ein negatives Potential vorherrscht. Überschreitet die angelegte Spannung ihr positives Maximum, so findet ein Schichtkollaps statt. Die Elektronen werden weniger stark angezogen, bis sie schließlich bei dem negativen Spannungsminimum maximal abgestoßen werden und die Ausdehnung der Randschicht maximal wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer kapazitiven Einkopplung findet einmal pro Phase eine Reflexion der Elektronen statt, wodurch das Plasma geheizt wird. Das induktive Plasma wird mit Hilfe einer Spule betrieben. Eine angelegte sinusförmige Spannung führt zu zweimaligem Heizen pro Phase. Bei maximalem oder minimalem Strom in der Spule ist die Änderung des induzierten Magnetfeldes sowie der ins Plasma eingekoppelte Strom maximal. Da zweimal pro Phase geheizt wird ist die induktive Einkopplung effektiver als die kapazitive. Eine an der Elektrode angelegte Frequenz von 13,56 MHz entspricht einer Periodendauer von 74 ns.&lt;br /&gt;
Die Ausdehnung der Randschicht kann mit Hilfe der Poisson-Gleichung bestimmt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\vec{\nabla}\cdot\ \vec{E}=\frac{\rho}{\epsilon_0}=\frac{e}{\epsilon_0}\cdot(n_i-n_e)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_e&amp;lt;/math&amp;gt;  : Elektronendichte&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_i&amp;lt;/math&amp;gt;  : Ionendichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die weitere Berechnung wird angenommen, dass in der Randschicht die Anzahl der Ionen konstant ist und keine Elektronen vorhanden sind. Dies ist eine Vereinfachung, insbesondere bei niedrigen Drücken gelten die Annahmen nicht mehr. Für das Potential (gegen Null), bei einer Randschichtdicke s, ergibt sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\phi=\frac{1}{2}\cdot \frac{e}{\epsilon_0}\cdot n_i\cdot s^2&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus folgt ein Zusammenhang zwischen angelegtem Potential und Randschichtdicke bzw. Teilchendichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anregung von Atomen==&lt;br /&gt;
Einem Plasma muss Energie zugeführt werden, um Energieverluste zu kompensieren. Diese werden durch inelastische Stößen, die in Vibrationen umgesetzt werden, durch elektrische Anregung, Dissoziation und Ionisation des Hintergrundgases verursacht.&lt;br /&gt;
An- und Abregung von Elektronen im Atom stehen im Gleichgewicht, was durch folgende Ratengleichung beschrieben werden kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\frac{d n_i(t)}{dt}=n_0 \cdot E_{i}(t) - A_i\cdot n_i(t)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_0&amp;lt;/math&amp;gt;: Dichte der Elektronen im Grundzustand&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_i&amp;lt;/math&amp;gt;: Dichte der Elektronen im betrachteten Zustand i&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;A_{ik}&amp;lt;/math&amp;gt;: Wahrscheinlichkeit der Emission&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;E_i&amp;lt;/math&amp;gt;: Anregungsfunktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Effekte sind Quenching (Energieabgabe an neutrale Stoßpartner), Reabsorption, Anregung aus metastabilen Zuständen und Kaskaden (stufenweise Anregung). Reabsorption und Quenching ergeben in den untersuchten Fällen nur kleine Beiträge, daher werden sie in der weiteren Betrachtung nicht berücksichtigt. Es existieren Linien, die nicht aus metastabilen Zuständen angeregt werden, wodurch eine Abregung über Kaskaden nicht möglich ist. Für den Versuch müssen passende Emissionslinien gefunden werden, für die diese Annahmen gelten.&lt;br /&gt;
Die Anregung kann aus den bekannten Parametern der Anzahl der Photonen pro Zeiteinheit, der Lebensdauer der Niveaus, der Übergangswahrscheinlichkeit sowie aus der Messung der Emission im Plasma bestimmt werden.&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung kann der Versuchsanleitung [[Optical Plasma Diagnostics]] entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Durchführung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer ICCD-Kamera (eine CCD-Kamera mit hoher Intensitätsauflösung) können Signale im Bereich von 400 nm bis 700 nm aufgenommen werden. Als Voraussetzung für die Aufnahme einer Emissionslinie ist eine maximale Lebensdauer 30 ns und eine genügend hohe Intensität (Die relative Intensität wird durch verschiedene Autoren unterschiedlich angegeben und bezieht sich ausschließlich auf Linien im gleichen Spektrum. Daher ist die ''hohe'' Intensität kein konkret definierter Wert oder Begriff.) notwendig. Benachbarte Linien müssen einen minimalen Abstand von 5 nm aufweisen, da sonst Überlagerungseffekte auftreten. Die Lebensdauer darf 10 ns nicht übersteigen, damit Prozesse innerhalb weniger ns aufgelöst werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zeit- und phasenaufgelöste Emissionsspektroskopie zu betreiben, muss die Kamera mit einem Signal vom RF-Generator synchronisiert werden. Die Kamera bekommt bei einer bestimmten Phase der Sinuskurve ein Triggersignal, mit dem die Aufnahme von 5 ns Dauer beginnt. Um nun die weiteren 69 ns eines kompletten Zyklus der angelegten Spannung aufzunehmen, wird ein Delay von 5 ns auf das Triggersignal gelegt. Die Kamera beginnt mit der nächsten Aufnahme um 5 ns versetzt. Die einzelnen Messungen werden aufaddiert, sodass am Ende das Bild eines kompletten Zyklus vorhanden ist.&lt;br /&gt;
Die einzelnen Messungen werden an den PC weitergeleitet und als Matrix dargestellt. Dort können sie durch Bearbeitung mit Origin und Excel auf einen Vektor geshrinkt werden. Die Vektoren der einzelnen Bilder zusammen ergeben die Matrix der Emission. Unter Verwendung von Gleichung \ref{Emission} ergibt sich aus der Emissionsmatrix die Matrix der Anregung. Über einen Filter kann die gewählte Wellenlänge mit der ICCD-Kamera beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Marina|Marina Prenzel+Gina Oberbossel]] 17:10, 27. Mär. 2010 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Phase_Resolved_Optical_Emission_Spectroscopy_(PROES)&amp;diff=658</id>
		<title>Phase Resolved Optical Emission Spectroscopy (PROES)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Phase_Resolved_Optical_Emission_Spectroscopy_(PROES)&amp;diff=658"/>
				<updated>2010-03-27T17:12:29Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: /* Durchführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Grundlagen=&lt;br /&gt;
Die phasenaufgelöste optische Emissionsspektroskopie (PROES für Phase Resolved Opticial&lt;br /&gt;
Emission Spectroscopy) wird die Anregung von Elektronen in Abhängigkeit von der Phase der angelegten Spannung an Elektrode oder Spule untersucht. Ebenfalls können Elektronengeschwindigkeit und&lt;br /&gt;
Randschichtausdehnung bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_CCP-Welle.PNG|thumb|right|200px|Heizung im CCP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_ICP-Welle.PNG‎|thumb|right|200px|Heizung im ICP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einer das Plasma begrenzenden Wand verlassen Elektronen und Ionen das Plasma, es bildet sich eine Randschicht aus, in der die Quasineutralität verletzt ist. Während einer rf-Periode verlassen an der Elektrode gleich viele Elektronen und Ionen das Plasma. Nun werden die einzelnen Phasen des eingekoppelten Signals näher erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die gesamte Periode erfahren die Ionen eine geringe örtliche Verschiebung, da sie wenig beweglich sind. Dahingegen werden die leichten Elektronen stärker von der rf-Spannung beeinflusst. Eine steigende positive Spannung an der getriebenen Elektrode, führt zu einer Anziehung der Elektronen, welche dann über die Elektrode abfließen. Dadurch bildet sich eine Schicht aus Ionen, in welcher ein negatives Potential vorherrscht. Überschreitet die angelegte Spannung ihr positives Maximum, so findet ein Schichtkollaps statt. Die Elektronen werden weniger stark angezogen, bis sie schließlich bei dem negativen Spannungsminimum maximal abgestoßen werden und die Ausdehnung der Randschicht maximal wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer kapazitiven Einkopplung findet einmal pro Phase eine Reflexion der Elektronen statt, wodurch das Plasma geheizt wird. Das induktive Plasma wird mit Hilfe einer Spule betrieben. Eine angelegte sinusförmige Spannung führt zu zweimaligem Heizen pro Phase. Bei maximalem oder minimalem Strom in der Spule ist die Änderung des induzierten Magnetfeldes sowie der ins Plasma eingekoppelte Strom maximal. Da zweimal pro Phase geheizt wird ist die induktive Einkopplung effektiver als die kapazitive. Eine an der Elektrode angelegte Frequenz von 13,56 MHz entspricht einer Periodendauer von 74 ns.&lt;br /&gt;
Die Ausdehnung der Randschicht kann mit Hilfe der Poisson-Gleichung bestimmt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\vec{\nabla}\cdot\ \vec{E}=\frac{\rho}{\epsilon_0}=\frac{e}{\epsilon_0}\cdot(n_i-n_e)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_e&amp;lt;/math&amp;gt;  : Elektronendichte&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_i&amp;lt;/math&amp;gt;  : Ionendichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die weitere Berechnung wird angenommen, dass in der Randschicht die Anzahl der Ionen konstant ist und keine Elektronen vorhanden sind. Dies ist eine Vereinfachung, insbesondere bei niedrigen Drücken gelten die Annahmen nicht mehr. Für das Potential (gegen Null), bei einer Randschichtdicke s, ergibt sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\phi=\frac{1}{2}\cdot \frac{e}{\epsilon_0}\cdot n_i\cdot s^2&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus folgt ein Zusammenhang zwischen angelegtem Potential und Randschichtdicke bzw. Teilchendichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anregung von Atomen==&lt;br /&gt;
Einem Plasma muss Energie zugeführt werden, um Energieverluste zu kompensieren. Diese werden durch inelastische Stößen, die in Vibrationen umgesetzt werden, durch elektrische Anregung, Dissoziation und Ionisation des Hintergrundgases verursacht.&lt;br /&gt;
An- und Abregung von Elektronen im Atom stehen im Gleichgewicht, was durch folgende Ratengleichung beschrieben werden kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\frac{d n_i(t)}{dt}=n_0 \cdot E_{i}(t) - A_i\cdot n_i(t)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_0&amp;lt;/math&amp;gt;: Dichte der Elektronen im Grundzustand&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_i&amp;lt;/math&amp;gt;: Dichte der Elektronen im betrachteten Zustand i&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;A_{ik}&amp;lt;/math&amp;gt;: Wahrscheinlichkeit der Emission&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;E_i&amp;lt;/math&amp;gt;: Anregungsfunktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Effekte sind Quenching (Energieabgabe an neutrale Stoßpartner), Reabsorption, Anregung aus metastabilen Zuständen und Kaskaden (stufenweise Anregung). Reabsorption und Quenching ergeben in den untersuchten Fällen nur kleine Beiträge, daher werden sie in der weiteren Betrachtung nicht berücksichtigt. Es existieren Linien, die nicht aus metastabilen Zuständen angeregt werden, wodurch eine Abregung über Kaskaden nicht möglich ist. Für den Versuch müssen passende Emissionslinien gefunden werden, für die diese Annahmen gelten.&lt;br /&gt;
Die Anregung kann aus den bekannten Parametern der Anzahl der Photonen pro Zeiteinheit, der Lebensdauer der Niveaus, der Übergangswahrscheinlichkeit sowie aus der Messung der Emission im Plasma bestimmt werden.&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung kann der Versuchsanleitung [[Optical Plasma Diagnostics]] entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Durchführung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer ICCD-Kamera (eine CCD-Kamera mit hoher Intensitätsauflösung) können Signale im Bereich von 400 nm bis 700 nm aufgenommen werden. Als Voraussetzung für die Aufnahme einer Emissionslinie ist eine maximale Lebensdauer 30 ns und eine genügend hohe Intensität (Die relative Intensität wird durch verschiedene Autoren unterschiedlich angegeben und bezieht sich ausschließlich auf Linien im gleichen Spektrum. Daher ist die ''hohe'' Intensität kein konkret definierter Wert oder Begriff.) notwendig. Benachbarte Linien müssen einen minimalen Abstand von 5 nm aufweisen, da sonst Überlagerungseffekte auftreten. Die Lebensdauer darf 10 ns nicht übersteigen, damit Prozesse innerhalb weniger ns aufgelöst werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zeit- und phasenaufgelöste Emissionsspektroskopie zu betreiben, muss die Kamera mit einem Signal vom RF-Generator synchronisiert werden. Die Kamera bekommt bei einer bestimmten Phase der Sinuskurve ein Triggersignal, mit dem die Aufnahme von 5 ns Dauer beginnt. Um nun die weiteren 69 ns eines kompletten Zyklus der angelegten Spannung aufzunehmen, wird ein Delay von $5$ns auf das Triggersignal gelegt. Die Kamera beginnt mit der nächsten Aufnahme um 5 ns versetzt. Die einzelnen Messungen werden aufaddiert, sodass am Ende das Bild eines kompletten Zyklus vorhanden ist.&lt;br /&gt;
Die einzelnen Messungen werden an den PC weitergeleitet und als Matrix dargestellt. Dort können sie durch Bearbeitung mit Origin und Excel auf einen Vektor geshrinkt werden. Die Vektoren der einzelnen Bilder zusammen ergeben die Matrix der Emission. Unter Verwendung von Gleichung \ref{Emission} ergibt sich aus der Emissionsmatrix die Matrix der Anregung. Über einen Filter kann die gewählte Wellenlänge mit der ICCD-Kamera beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Marina|Marina Prenzel+Gina Oberbossel]] 17:10, 27. Mär. 2010 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Phase_Resolved_Optical_Emission_Spectroscopy_(PROES)&amp;diff=657</id>
		<title>Phase Resolved Optical Emission Spectroscopy (PROES)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Phase_Resolved_Optical_Emission_Spectroscopy_(PROES)&amp;diff=657"/>
				<updated>2010-03-27T17:11:42Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: /* Durchführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Grundlagen=&lt;br /&gt;
Die phasenaufgelöste optische Emissionsspektroskopie (PROES für Phase Resolved Opticial&lt;br /&gt;
Emission Spectroscopy) wird die Anregung von Elektronen in Abhängigkeit von der Phase der angelegten Spannung an Elektrode oder Spule untersucht. Ebenfalls können Elektronengeschwindigkeit und&lt;br /&gt;
Randschichtausdehnung bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_CCP-Welle.PNG|thumb|right|200px|Heizung im CCP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_ICP-Welle.PNG‎|thumb|right|200px|Heizung im ICP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einer das Plasma begrenzenden Wand verlassen Elektronen und Ionen das Plasma, es bildet sich eine Randschicht aus, in der die Quasineutralität verletzt ist. Während einer rf-Periode verlassen an der Elektrode gleich viele Elektronen und Ionen das Plasma. Nun werden die einzelnen Phasen des eingekoppelten Signals näher erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die gesamte Periode erfahren die Ionen eine geringe örtliche Verschiebung, da sie wenig beweglich sind. Dahingegen werden die leichten Elektronen stärker von der rf-Spannung beeinflusst. Eine steigende positive Spannung an der getriebenen Elektrode, führt zu einer Anziehung der Elektronen, welche dann über die Elektrode abfließen. Dadurch bildet sich eine Schicht aus Ionen, in welcher ein negatives Potential vorherrscht. Überschreitet die angelegte Spannung ihr positives Maximum, so findet ein Schichtkollaps statt. Die Elektronen werden weniger stark angezogen, bis sie schließlich bei dem negativen Spannungsminimum maximal abgestoßen werden und die Ausdehnung der Randschicht maximal wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer kapazitiven Einkopplung findet einmal pro Phase eine Reflexion der Elektronen statt, wodurch das Plasma geheizt wird. Das induktive Plasma wird mit Hilfe einer Spule betrieben. Eine angelegte sinusförmige Spannung führt zu zweimaligem Heizen pro Phase. Bei maximalem oder minimalem Strom in der Spule ist die Änderung des induzierten Magnetfeldes sowie der ins Plasma eingekoppelte Strom maximal. Da zweimal pro Phase geheizt wird ist die induktive Einkopplung effektiver als die kapazitive. Eine an der Elektrode angelegte Frequenz von 13,56 MHz entspricht einer Periodendauer von 74 ns.&lt;br /&gt;
Die Ausdehnung der Randschicht kann mit Hilfe der Poisson-Gleichung bestimmt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\vec{\nabla}\cdot\ \vec{E}=\frac{\rho}{\epsilon_0}=\frac{e}{\epsilon_0}\cdot(n_i-n_e)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_e&amp;lt;/math&amp;gt;  : Elektronendichte&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_i&amp;lt;/math&amp;gt;  : Ionendichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die weitere Berechnung wird angenommen, dass in der Randschicht die Anzahl der Ionen konstant ist und keine Elektronen vorhanden sind. Dies ist eine Vereinfachung, insbesondere bei niedrigen Drücken gelten die Annahmen nicht mehr. Für das Potential (gegen Null), bei einer Randschichtdicke s, ergibt sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\phi=\frac{1}{2}\cdot \frac{e}{\epsilon_0}\cdot n_i\cdot s^2&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus folgt ein Zusammenhang zwischen angelegtem Potential und Randschichtdicke bzw. Teilchendichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anregung von Atomen==&lt;br /&gt;
Einem Plasma muss Energie zugeführt werden, um Energieverluste zu kompensieren. Diese werden durch inelastische Stößen, die in Vibrationen umgesetzt werden, durch elektrische Anregung, Dissoziation und Ionisation des Hintergrundgases verursacht.&lt;br /&gt;
An- und Abregung von Elektronen im Atom stehen im Gleichgewicht, was durch folgende Ratengleichung beschrieben werden kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\frac{d n_i(t)}{dt}=n_0 \cdot E_{i}(t) - A_i\cdot n_i(t)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_0&amp;lt;/math&amp;gt;: Dichte der Elektronen im Grundzustand&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_i&amp;lt;/math&amp;gt;: Dichte der Elektronen im betrachteten Zustand i&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;A_{ik}&amp;lt;/math&amp;gt;: Wahrscheinlichkeit der Emission&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;E_i&amp;lt;/math&amp;gt;: Anregungsfunktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Effekte sind Quenching (Energieabgabe an neutrale Stoßpartner), Reabsorption, Anregung aus metastabilen Zuständen und Kaskaden (stufenweise Anregung). Reabsorption und Quenching ergeben in den untersuchten Fällen nur kleine Beiträge, daher werden sie in der weiteren Betrachtung nicht berücksichtigt. Es existieren Linien, die nicht aus metastabilen Zuständen angeregt werden, wodurch eine Abregung über Kaskaden nicht möglich ist. Für den Versuch müssen passende Emissionslinien gefunden werden, für die diese Annahmen gelten.&lt;br /&gt;
Die Anregung kann aus den bekannten Parametern der Anzahl der Photonen pro Zeiteinheit, der Lebensdauer der Niveaus, der Übergangswahrscheinlichkeit sowie aus der Messung der Emission im Plasma bestimmt werden.&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung kann der Versuchsanleitung [[Optical Plasma Diagnostics]] entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Durchführung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer ICCD-Kamera (eine CCD-Kamera mit hoher Intensitätsauflösung) können Signale im Bereich von 400 nm bis 700 nm aufgenommen werden. Als Voraussetzung für die Aufnahme einer Emissionslinie ist eine maximale Lebensdauer 30 ns und eine genügend hohe Intensität (Die relative Intensität wird durch verschiedene Autoren unterschiedlich angegeben und bezieht sich ausschließlich auf Linien im gleichen Spektrum. Daher ist die ''hohe'' Intensität kein konkret definierter Wert oder Begriff.) notwendig. Benachbarte Linien müssen einen minimalen Abstand von 5 nm aufweisen, da sonst Überlagerungseffekte auftreten. Die Lebensdauer darf 10 ns nicht übersteigen, damit Prozesse innerhalb weniger ns aufgelöst werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zeit- und phasenaufgelöste Emissionsspektroskopie zu betreiben, muss die Kamera mit einem Signal vom RF-Generator synchronisiert werden. Die Kamera bekommt bei einer bestimmten Phase der Sinuskurve ein Triggersignal, mit dem die Aufnahme von $5$ns Dauer beginnt. Um nun die weiteren $69$ns eines kompletten Zyklus der angelegten Spannung aufzunehmen, wird ein Delay von $5$ns auf das Triggersignal gelegt. Die Kamera beginnt mit der nächsten Aufnahme um $5$ns versetzt. Die einzelnen Messungen werden aufaddiert, sodass am Ende das Bild eines kompletten Zyklus vorhanden ist.\\&lt;br /&gt;
Die einzelnen Messungen werden an den PC weitergeleitet und als Matrix dargestellt. Dort können sie durch Bearbeitung mit Origin und Excel auf einen Vektor geshrinkt werden. Die Vektoren der einzelnen Bilder zusammen ergeben die Matrix der Emission. Unter Verwendung von Gleichung \ref{Emission} ergibt sich aus der Emissionsmatrix die Matrix der Anregung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Marina|Marina Prenzel+Gina Oberbossel]] 17:10, 27. Mär. 2010 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Phase_Resolved_Optical_Emission_Spectroscopy_(PROES)&amp;diff=656</id>
		<title>Phase Resolved Optical Emission Spectroscopy (PROES)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Phase_Resolved_Optical_Emission_Spectroscopy_(PROES)&amp;diff=656"/>
				<updated>2010-03-27T17:10:51Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: /* Durchführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Grundlagen=&lt;br /&gt;
Die phasenaufgelöste optische Emissionsspektroskopie (PROES für Phase Resolved Opticial&lt;br /&gt;
Emission Spectroscopy) wird die Anregung von Elektronen in Abhängigkeit von der Phase der angelegten Spannung an Elektrode oder Spule untersucht. Ebenfalls können Elektronengeschwindigkeit und&lt;br /&gt;
Randschichtausdehnung bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_CCP-Welle.PNG|thumb|right|200px|Heizung im CCP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_ICP-Welle.PNG‎|thumb|right|200px|Heizung im ICP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einer das Plasma begrenzenden Wand verlassen Elektronen und Ionen das Plasma, es bildet sich eine Randschicht aus, in der die Quasineutralität verletzt ist. Während einer rf-Periode verlassen an der Elektrode gleich viele Elektronen und Ionen das Plasma. Nun werden die einzelnen Phasen des eingekoppelten Signals näher erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die gesamte Periode erfahren die Ionen eine geringe örtliche Verschiebung, da sie wenig beweglich sind. Dahingegen werden die leichten Elektronen stärker von der rf-Spannung beeinflusst. Eine steigende positive Spannung an der getriebenen Elektrode, führt zu einer Anziehung der Elektronen, welche dann über die Elektrode abfließen. Dadurch bildet sich eine Schicht aus Ionen, in welcher ein negatives Potential vorherrscht. Überschreitet die angelegte Spannung ihr positives Maximum, so findet ein Schichtkollaps statt. Die Elektronen werden weniger stark angezogen, bis sie schließlich bei dem negativen Spannungsminimum maximal abgestoßen werden und die Ausdehnung der Randschicht maximal wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer kapazitiven Einkopplung findet einmal pro Phase eine Reflexion der Elektronen statt, wodurch das Plasma geheizt wird. Das induktive Plasma wird mit Hilfe einer Spule betrieben. Eine angelegte sinusförmige Spannung führt zu zweimaligem Heizen pro Phase. Bei maximalem oder minimalem Strom in der Spule ist die Änderung des induzierten Magnetfeldes sowie der ins Plasma eingekoppelte Strom maximal. Da zweimal pro Phase geheizt wird ist die induktive Einkopplung effektiver als die kapazitive. Eine an der Elektrode angelegte Frequenz von 13,56 MHz entspricht einer Periodendauer von 74 ns.&lt;br /&gt;
Die Ausdehnung der Randschicht kann mit Hilfe der Poisson-Gleichung bestimmt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\vec{\nabla}\cdot\ \vec{E}=\frac{\rho}{\epsilon_0}=\frac{e}{\epsilon_0}\cdot(n_i-n_e)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_e&amp;lt;/math&amp;gt;  : Elektronendichte&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_i&amp;lt;/math&amp;gt;  : Ionendichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die weitere Berechnung wird angenommen, dass in der Randschicht die Anzahl der Ionen konstant ist und keine Elektronen vorhanden sind. Dies ist eine Vereinfachung, insbesondere bei niedrigen Drücken gelten die Annahmen nicht mehr. Für das Potential (gegen Null), bei einer Randschichtdicke s, ergibt sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\phi=\frac{1}{2}\cdot \frac{e}{\epsilon_0}\cdot n_i\cdot s^2&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus folgt ein Zusammenhang zwischen angelegtem Potential und Randschichtdicke bzw. Teilchendichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anregung von Atomen==&lt;br /&gt;
Einem Plasma muss Energie zugeführt werden, um Energieverluste zu kompensieren. Diese werden durch inelastische Stößen, die in Vibrationen umgesetzt werden, durch elektrische Anregung, Dissoziation und Ionisation des Hintergrundgases verursacht.&lt;br /&gt;
An- und Abregung von Elektronen im Atom stehen im Gleichgewicht, was durch folgende Ratengleichung beschrieben werden kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\frac{d n_i(t)}{dt}=n_0 \cdot E_{i}(t) - A_i\cdot n_i(t)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_0&amp;lt;/math&amp;gt;: Dichte der Elektronen im Grundzustand&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_i&amp;lt;/math&amp;gt;: Dichte der Elektronen im betrachteten Zustand i&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;A_{ik}&amp;lt;/math&amp;gt;: Wahrscheinlichkeit der Emission&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;E_i&amp;lt;/math&amp;gt;: Anregungsfunktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Effekte sind Quenching (Energieabgabe an neutrale Stoßpartner), Reabsorption, Anregung aus metastabilen Zuständen und Kaskaden (stufenweise Anregung). Reabsorption und Quenching ergeben in den untersuchten Fällen nur kleine Beiträge, daher werden sie in der weiteren Betrachtung nicht berücksichtigt. Es existieren Linien, die nicht aus metastabilen Zuständen angeregt werden, wodurch eine Abregung über Kaskaden nicht möglich ist. Für den Versuch müssen passende Emissionslinien gefunden werden, für die diese Annahmen gelten.&lt;br /&gt;
Die Anregung kann aus den bekannten Parametern der Anzahl der Photonen pro Zeiteinheit, der Lebensdauer der Niveaus, der Übergangswahrscheinlichkeit sowie aus der Messung der Emission im Plasma bestimmt werden.&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung kann der Versuchsanleitung [[Optical Plasma Diagnostics]] entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Durchführung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer ICCD-Kamera (eine CCD-Kamera mit hoher Intensitätsauflösung) können Signale im Bereich von 400 nm bis 700 nm aufgenommen werden. Als Voraussetzung für die Aufnahme einer Emissionslinie ist eine maximale Lebensdauer 30 ns und eine genügend hohe Intensität (Die relative Intensität wird durch verschiedene Autoren unterschiedlich angegeben und bezieht sich ausschließlich auf Linien im gleichen Spektrum. Daher ist die ''hohe'' Intensität kein konkret definierter Wert oder Begriff.) notwendig. Benachbarte Linien müssen einen minimalen Abstand von 5 nm aufweisen, da sonst Überlagerungseffekte auftreten. Die Lebensdauer darf 10 ns nicht übersteigen, damit Prozesse innerhalb weniger ns aufgelöst werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Marina|Marina Prenzel]] 17:10, 27. Mär. 2010 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Phase_Resolved_Optical_Emission_Spectroscopy_(PROES)&amp;diff=655</id>
		<title>Phase Resolved Optical Emission Spectroscopy (PROES)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Phase_Resolved_Optical_Emission_Spectroscopy_(PROES)&amp;diff=655"/>
				<updated>2010-03-27T17:03:23Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: /* Grundlagen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Grundlagen=&lt;br /&gt;
Die phasenaufgelöste optische Emissionsspektroskopie (PROES für Phase Resolved Opticial&lt;br /&gt;
Emission Spectroscopy) wird die Anregung von Elektronen in Abhängigkeit von der Phase der angelegten Spannung an Elektrode oder Spule untersucht. Ebenfalls können Elektronengeschwindigkeit und&lt;br /&gt;
Randschichtausdehnung bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_CCP-Welle.PNG|thumb|right|200px|Heizung im CCP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_ICP-Welle.PNG‎|thumb|right|200px|Heizung im ICP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einer das Plasma begrenzenden Wand verlassen Elektronen und Ionen das Plasma, es bildet sich eine Randschicht aus, in der die Quasineutralität verletzt ist. Während einer rf-Periode verlassen an der Elektrode gleich viele Elektronen und Ionen das Plasma. Nun werden die einzelnen Phasen des eingekoppelten Signals näher erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die gesamte Periode erfahren die Ionen eine geringe örtliche Verschiebung, da sie wenig beweglich sind. Dahingegen werden die leichten Elektronen stärker von der rf-Spannung beeinflusst. Eine steigende positive Spannung an der getriebenen Elektrode, führt zu einer Anziehung der Elektronen, welche dann über die Elektrode abfließen. Dadurch bildet sich eine Schicht aus Ionen, in welcher ein negatives Potential vorherrscht. Überschreitet die angelegte Spannung ihr positives Maximum, so findet ein Schichtkollaps statt. Die Elektronen werden weniger stark angezogen, bis sie schließlich bei dem negativen Spannungsminimum maximal abgestoßen werden und die Ausdehnung der Randschicht maximal wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer kapazitiven Einkopplung findet einmal pro Phase eine Reflexion der Elektronen statt, wodurch das Plasma geheizt wird. Das induktive Plasma wird mit Hilfe einer Spule betrieben. Eine angelegte sinusförmige Spannung führt zu zweimaligem Heizen pro Phase. Bei maximalem oder minimalem Strom in der Spule ist die Änderung des induzierten Magnetfeldes sowie der ins Plasma eingekoppelte Strom maximal. Da zweimal pro Phase geheizt wird ist die induktive Einkopplung effektiver als die kapazitive. Eine an der Elektrode angelegte Frequenz von 13,56 MHz entspricht einer Periodendauer von 74 ns.&lt;br /&gt;
Die Ausdehnung der Randschicht kann mit Hilfe der Poisson-Gleichung bestimmt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\vec{\nabla}\cdot\ \vec{E}=\frac{\rho}{\epsilon_0}=\frac{e}{\epsilon_0}\cdot(n_i-n_e)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_e&amp;lt;/math&amp;gt;  : Elektronendichte&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_i&amp;lt;/math&amp;gt;  : Ionendichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die weitere Berechnung wird angenommen, dass in der Randschicht die Anzahl der Ionen konstant ist und keine Elektronen vorhanden sind. Dies ist eine Vereinfachung, insbesondere bei niedrigen Drücken gelten die Annahmen nicht mehr. Für das Potential (gegen Null), bei einer Randschichtdicke s, ergibt sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\phi=\frac{1}{2}\cdot \frac{e}{\epsilon_0}\cdot n_i\cdot s^2&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus folgt ein Zusammenhang zwischen angelegtem Potential und Randschichtdicke bzw. Teilchendichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anregung von Atomen==&lt;br /&gt;
Einem Plasma muss Energie zugeführt werden, um Energieverluste zu kompensieren. Diese werden durch inelastische Stößen, die in Vibrationen umgesetzt werden, durch elektrische Anregung, Dissoziation und Ionisation des Hintergrundgases verursacht.&lt;br /&gt;
An- und Abregung von Elektronen im Atom stehen im Gleichgewicht, was durch folgende Ratengleichung beschrieben werden kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\frac{d n_i(t)}{dt}=n_0 \cdot E_{i}(t) - A_i\cdot n_i(t)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_0&amp;lt;/math&amp;gt;: Dichte der Elektronen im Grundzustand&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_i&amp;lt;/math&amp;gt;: Dichte der Elektronen im betrachteten Zustand i&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;A_{ik}&amp;lt;/math&amp;gt;: Wahrscheinlichkeit der Emission&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;E_i&amp;lt;/math&amp;gt;: Anregungsfunktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Effekte sind Quenching (Energieabgabe an neutrale Stoßpartner), Reabsorption, Anregung aus metastabilen Zuständen und Kaskaden (stufenweise Anregung). Reabsorption und Quenching ergeben in den untersuchten Fällen nur kleine Beiträge, daher werden sie in der weiteren Betrachtung nicht berücksichtigt. Es existieren Linien, die nicht aus metastabilen Zuständen angeregt werden, wodurch eine Abregung über Kaskaden nicht möglich ist. Für den Versuch müssen passende Emissionslinien gefunden werden, für die diese Annahmen gelten.&lt;br /&gt;
Die Anregung kann aus den bekannten Parametern der Anzahl der Photonen pro Zeiteinheit, der Lebensdauer der Niveaus, der Übergangswahrscheinlichkeit sowie aus der Messung der Emission im Plasma bestimmt werden.&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung kann der Versuchsanleitung [[Optical Plasma Diagnostics]] entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Durchführung=&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Phase_Resolved_Optical_Emission_Spectroscopy_(PROES)&amp;diff=654</id>
		<title>Phase Resolved Optical Emission Spectroscopy (PROES)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Phase_Resolved_Optical_Emission_Spectroscopy_(PROES)&amp;diff=654"/>
				<updated>2010-03-27T17:02:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: /* Grundlagen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Grundlagen=&lt;br /&gt;
Die phasenaufgelöste optische Emissionsspektroskopie (PROES für Phase Resolved Opticial&lt;br /&gt;
Emission Spectroscopy) wird die Anregung von Elektronen in Abhängigkeit von der Phase der angelegten Spannung an Elektrode oder Spule untersucht. Ebenfalls können Elektronengeschwindigkeit und&lt;br /&gt;
Randschichtausdehnung bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_CCP-Welle.PNG|thumb|right|200px|Heizung im CCP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_ICP-Welle.PNG‎|thumb|right|200px|Heizung im ICP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einer das Plasma begrenzenden Wand verlassen Elektronen und Ionen das Plasma, es bildet sich eine Randschicht aus, in der die Quasineutralität verletzt ist. Während einer rf-Periode verlassen an der Elektrode gleich viele Elektronen und Ionen das Plasma. Nun werden die einzelnen Phasen des eingekoppelten Signals näher erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die gesamte Periode erfahren die Ionen eine geringe örtliche Verschiebung, da sie wenig beweglich sind. Dahingegen werden die leichten Elektronen stärker von der rf-Spannung beeinflusst. Eine steigende positive Spannung an der getriebenen Elektrode, führt zu einer Anziehung der Elektronen, welche dann über die Elektrode abfließen. Dadurch bildet sich eine Schicht aus Ionen, in welcher ein negatives Potential vorherrscht. Überschreitet die angelegte Spannung ihr positives Maximum, so findet ein Schichtkollaps statt. Die Elektronen werden weniger stark angezogen, bis sie schließlich bei dem negativen Spannungsminimum maximal abgestoßen werden und die Ausdehnung der Randschicht maximal wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer kapazitiven Einkopplung findet einmal pro Phase eine Reflexion der Elektronen statt, wodurch das Plasma geheizt wird. Das induktive Plasma wird mit Hilfe einer Spule betrieben. Eine angelegte sinusförmige Spannung führt zu zweimaligem Heizen pro Phase. Bei maximalem oder minimalem Strom in der Spule ist die Änderung des induzierten Magnetfeldes sowie der ins Plasma eingekoppelte Strom maximal. Da zweimal pro Phase geheizt wird ist die induktive Einkopplung effektiver als die kapazitive. Eine an der Elektrode angelegte Frequenz von \mbox{13,56 MHz} entspricht einer Periodendauer von \mbox{74 ns}.&lt;br /&gt;
Die Ausdehnung der Randschicht kann mit Hilfe der Poisson-Gleichung bestimmt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\vec{\nabla}\cdot\ \vec{E}=\frac{\rho}{\epsilon_0}=\frac{e}{\epsilon_0}\cdot(n_i-n_e)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_e&amp;lt;/math&amp;gt;  : Elektronendichte&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_i&amp;lt;/math&amp;gt;  : Ionendichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die weitere Berechnung wird angenommen, dass in der Randschicht die Anzahl der Ionen konstant ist und keine Elektronen vorhanden sind. Dies ist eine Vereinfachung, insbesondere bei niedrigen Drücken gelten die Annahmen nicht mehr. Für das Potential (gegen Null), bei einer Randschichtdicke s, ergibt sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\phi=\frac{1}{2}\cdot \frac{e}{\epsilon_0}\cdot n_i\cdot s^2&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus folgt ein Zusammenhang zwischen angelegtem Potential und Randschichtdicke bzw. Teilchendichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anregung von Atomen==&lt;br /&gt;
Einem Plasma muss Energie zugeführt werden, um Energieverluste zu kompensieren. Diese werden durch inelastische Stößen, die in Vibrationen umgesetzt werden, durch elektrische Anregung, Dissoziation und Ionisation des Hintergrundgases verursacht.&lt;br /&gt;
An- und Abregung von Elektronen im Atom stehen im Gleichgewicht, was durch folgende Ratengleichung beschrieben werden kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\frac{d n_i(t)}{dt}=n_0 \cdot E_{i}(t) - A_i\cdot n_i(t)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_0&amp;lt;/math&amp;gt;: Dichte der Elektronen im Grundzustand&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;n_i&amp;lt;/math&amp;gt;: Dichte der Elektronen im betrachteten Zustand i&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;A_{ik}&amp;lt;/math&amp;gt;: Wahrscheinlichkeit der Emission&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;E_i&amp;lt;/math&amp;gt;: Anregungsfunktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Effekte sind Quenching (Energieabgabe an neutrale Stoßpartner), Reabsorption, Anregung aus metastabilen Zuständen und Kaskaden (stufenweise Anregung). Reabsorption und Quenching ergeben in den untersuchten Fällen nur kleine Beiträge, daher werden sie in der weiteren Betrachtung nicht berücksichtigt. Es existieren Linien, die nicht aus metastabilen Zuständen angeregt werden, wodurch eine Abregung über Kaskaden nicht möglich ist. Für den Versuch müssen passende Emissionslinien gefunden werden, für die diese Annahmen gelten.&lt;br /&gt;
Die Anregung kann aus den bekannten Parametern der Anzahl der Photonen pro Zeiteinheit, der Lebensdauer der Niveaus, der Übergangswahrscheinlichkeit sowie aus der Messung der Emission im Plasma bestimmt werden.&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung kann der Versuchsanleitung [[Optical Plasma Diagnostics]] entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Durchführung=&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=USB_Spektrometer&amp;diff=653</id>
		<title>USB Spektrometer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=USB_Spektrometer&amp;diff=653"/>
				<updated>2010-03-27T16:44:33Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: /* Bedienung der Software */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Optische Emissionsspektroskopie=&lt;br /&gt;
Emissionsspektroskopie basiert darauf, dass angeregte Elektronen durch Emission von Strahlung auf einen energetisch tiefer liegenden Zustand übergehen können.&lt;br /&gt;
Die Wellenlänge und Intensität der Emissionslinien sind charakteristisch für ein Element, sodass man aus einem gemessenen Spektrum auf die enthaltenen Spezien schließen kann.&lt;br /&gt;
Allerdings überlagern sich oft die Übergänge unterschiedlicher Elemente, sodass hier genaue Überlegungen zur Identifikation notwendig sind.&lt;br /&gt;
In der [http://physics.nist.gov/PhysRefData/ASD/lines_form.html NIST] - Datenbank können für verschiedene Elemente die Eigenschaften der Emissionslinien nachgeschlagen werden. Die möglichen Übergänge eines Elements (z.B. Sauerstoff: O) werden im gewählten Wellenlängenbereich angegeben. Dabei wird zwischen Übergängen aus dem Grundzustand (gekennzeichnet durch O I) und Übergängen aus ionisierten Zuständen (O II einfach bzw. O III zweifach ionisiert) unterschieden. Beachtet werden muss, dass nur die relative Intensität zu Linien der gleichen Spezies angegeben ist. Diese Angabe bietet also keine direkte Vergleichsmöglichkeit zwischen Emissionslinien unterschiedlicher Elemente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=USB-OES Ocean Optics USB2000=&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Usb2000_oceanoptics.jpg|thumb|upright=1.2|Verwendetes 'USB2000 Miniature Fiber Optic Spectrometer' der Firma Ocean Optics]]&lt;br /&gt;
Das „USB2000 Miniature Fiber Optic Spectrometer“ der Firma Ocean Optics bietet die Möglichkeit im Wellenlängenbereich von 180 nm bis 876 nm Emissionslinien aufzunehmen. Es kann über den USB-Anschluss des Computers angeschlossen und mit der Software 'Spectra Suite' von Ocean Optics ausgelesen werden. Im Folgenden soll nun die Bedienung der Software erläutert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bedienung der Software==&lt;br /&gt;
Nach Öffnen der Software 'Spectra Suite' erscheint folgendes Fenster:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_OES_online_graph.PNG|thumb|left|800px|Angezeigtes Fenster bei Öffnen der OES-Software]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aktuelle Spektrum wird im großen Fenster angezeigt. Links davon befindet sich ein Fenster mit Geräteinformationen und Daten des Spektrometers, die bei jedem Öffnen ausgelesen werden. Klickt man mit der linken Maustaste in das Fenster, das das Spektrum anzeigt, so erscheint ein grüner Strich, der auf eine bestimmte Wellenlängen gesetzt werden kann. Sowohl die ausgewählte Wellenlänge als auch die zugehörige Intensität können unterhalb des Graphen abgelesen werden. Über das in der [[:Bild:SOWAS OES online graph.PNG|Menüleiste]] eingekreiste Symbol kann zusätzlich eine Tabelle geöffnet werden, die zu den jeweiligen Wellenlängen die gemessenen Intensitäten angibt. Über den Reiter kann zwischen der Tabelle und dem Graph gewechselt werden. So kann zum Beispiel eine bestimmte Wellenlänge beobachtet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Menueleiste_Graph.PNG|thumb|right|700px|Allgemeine Menüleiste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menüleiste befindet sich oberhalb des Hauptfensters, hier können im Wesentlichen zwei Einstellungen verändert werden. Die „Integration Time“ gibt die Zeit an, über der die Intensität einer einzelnen Wellenlänge integriert wird. Die Integration Time muss der jeweiligen Messaufgabe angepasst werden und kann zwischen 1 ms und mehreren Sekunden variieren. Als Faustregel gilt, dass sich bei geringeren Intensitäten längere Integrationszeiten eignen, während bei großen Intensitäten Integrationszeiten von einigen Millisekunden vorteilhaft sind. [[Datei:SOWAS_DarkReferenceSpectrum.PNG|thumb|400px|right|Aufnahme vom Referenz- und Hintergrundspektrum sowie Subtrahieren des Hintergrundspektrums]]&lt;br /&gt;
Mit „Scans to average“ kann die Anzahl der Spektren zur Mittlung festgesetzt werden.&lt;br /&gt;
Da immer eine gewisse Hintergrundintensität (Dark-Spektrum) vorhanden ist, sollte vor Aufnahme des eigentlichen Spektrums ein Dark-Spektrum aufgenommen werden. Das Dark-Spektrum kann über den Knopf (1) in der zum Graphen gehörenden Symbolleiste zwischengespeichert werden. Das Referenzspekrtum einer Strahlungsquelle kann über den Knopf (2) aufgenommen werden. Mit Knopf (3) kann das Spektrum der Hintergrundintensität vom aktuellen Spektrum subtrahiert werden. &lt;br /&gt;
Alle Spektren können über das Disketten-Symbol in der Graph-Symbolleiste als ASCII-Datei exportiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu muss zunächst das gewünschte Spektrum (allgemeines Spektrum, Hintergrund- oder Referenz-Spektrum) ausgewählt und einen Speicherpfad ('Filename') eingegeben werden. Als 'File Type' bietet sich „Tab delimited“ an, da dieses Format von Programmen wie „Origin“ oder „qtiplot“ problemlos geöffnet werden kann. &lt;br /&gt;
Zunächst muss das gewünschte Spektrum (allgemeines, Hintergrund- oder Referenz-Spektrum) ausgewählt und einen Speicherpfad ('Filename') muss eingegeben werden. Als 'File Type' bietet sich am besten Tab Delimited an, da dieses Format in Origin oder qtiplot problemlos geöffnet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
 |[[Datei:SOWAS_SaveOneSpectrum.PNG|390px|thumb|left|Das zu speichernde Spektrum auswählen]]  &lt;br /&gt;
 |[[Datei:SOWAS_SaveOneSpectrum2.PNG|390px|thumb|right|Speicherort und Name sowie Dateiformat angeben]]&lt;br /&gt;
 |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man mehrere Scans hintereinander in getrennten Dateien abspeichern, so gibt es die Möglichkeit über Strg' + s oder 'File'  'Save'  'Save Spektrum' ein weiteres Fenster zu öffnen, in dem die gewünschten Speichereinstellungen vorgenommen werden können.&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_SaveSpectrum.PNG|700px|thumb|left|Abspeichern mehrerer Spektren nacheinander]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fenster können nun die Speichereinstellungen vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:SOWAS_SaveSpectrum2.PNG|thumb|800px|left|Optionen für das Abspeichern mehrerer Spektren nacheinander]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem sich öffnenden Fenster kann unter 'Save Options' gewählt werden ob jeder Scan, jeder n-te Scan oder zeitversetzte Scans gespeichert werden sollen. &lt;br /&gt;
Außerdem kann die gesamte Anzahl der aufzunehmenden Scans oder die Aufnahmedauer festgesetzt werden. Auf der rechten Seite des Fensters kann der Datei-Typ und das Zielverzeichnis ausgewählt werden. Unter 'Padding-Digits' wird die Nummerierung der Dateien gewählt (1;01;001 etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Bestimmung der Gastemperatur, Aktinometrie=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gastemperatur==&lt;br /&gt;
Die Gastemperatur kann über das spektralprofil ermittelt werden, wenn ein Doppler-Profil vorliegt. Bei niedrigen Drücken sind die beobachteten Spektrallinien in ihrer Wellenlänge verschoben. Da die angeregten Atome nicht ruhen, wenn sie Energie abstrahlen, können sie sich mit einer Geschwindigkeitskomponente zum Detektor hin bewegen oder davon weg. Dadurch entsteht, wie bei Schallwellen, eine Verschiebung der Wellenlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktinometrie==&lt;br /&gt;
Es können im Plasma unterschiedliche Plasmaparameter bestimmt werden. Dazu gehören zum Beispiel die Elektronentemperatur. Hierbei müssen die unterschiedlichen Wirkungsquerschnitte der beobachteten Linien beachtet werden.&lt;br /&gt;
Die Aktinometrie wurde um 1990 von Coburn und Chen eingeführt. Sie beruht auf der Beimischung eines Verunreinigungsgases, das in geringer Menge beigeführt wird. Nun beobachtet man Strahlung aus angeregten Niveaus des beigefügten Gases und des zu untersuchenden Arbeitsgases. Haben die oberen Niveaus der beiden beobachteten Linien nahezu die gleiche Anregungsenergie, ist ihre Besetzung im Wesentlichen durch Elektronenstöße im Grundzustand bestimmt. Die Entleerung der Niveaus findet durch spontane Emission statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;n_r = \dot{n}_{ph;r}\cdot \frac{A_{i;r}}{A_{ik;r}}\frac{1}{n_e &amp;lt;\sigma_r v&amp;gt;}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierfür müssen allerdings &amp;lt;math&amp;gt;n_e&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;T_e&amp;lt;/math&amp;gt; bekannt sein. &amp;lt;math&amp;gt;&amp;lt;\sigma_r v&amp;gt;&amp;lt;/math&amp;gt; stellt die Anregungsrate dar, &amp;lt;math&amp;gt;{A_{ik;r}}&amp;lt;/math&amp;gt; ist die Übergangsrate vom Niveau i zu k des Atoms r.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=USB_Spektrometer&amp;diff=652</id>
		<title>USB Spektrometer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=USB_Spektrometer&amp;diff=652"/>
				<updated>2010-03-27T16:44:18Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: /* Bedienung der Software */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Optische Emissionsspektroskopie=&lt;br /&gt;
Emissionsspektroskopie basiert darauf, dass angeregte Elektronen durch Emission von Strahlung auf einen energetisch tiefer liegenden Zustand übergehen können.&lt;br /&gt;
Die Wellenlänge und Intensität der Emissionslinien sind charakteristisch für ein Element, sodass man aus einem gemessenen Spektrum auf die enthaltenen Spezien schließen kann.&lt;br /&gt;
Allerdings überlagern sich oft die Übergänge unterschiedlicher Elemente, sodass hier genaue Überlegungen zur Identifikation notwendig sind.&lt;br /&gt;
In der [http://physics.nist.gov/PhysRefData/ASD/lines_form.html NIST] - Datenbank können für verschiedene Elemente die Eigenschaften der Emissionslinien nachgeschlagen werden. Die möglichen Übergänge eines Elements (z.B. Sauerstoff: O) werden im gewählten Wellenlängenbereich angegeben. Dabei wird zwischen Übergängen aus dem Grundzustand (gekennzeichnet durch O I) und Übergängen aus ionisierten Zuständen (O II einfach bzw. O III zweifach ionisiert) unterschieden. Beachtet werden muss, dass nur die relative Intensität zu Linien der gleichen Spezies angegeben ist. Diese Angabe bietet also keine direkte Vergleichsmöglichkeit zwischen Emissionslinien unterschiedlicher Elemente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=USB-OES Ocean Optics USB2000=&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Usb2000_oceanoptics.jpg|thumb|upright=1.2|Verwendetes 'USB2000 Miniature Fiber Optic Spectrometer' der Firma Ocean Optics]]&lt;br /&gt;
Das „USB2000 Miniature Fiber Optic Spectrometer“ der Firma Ocean Optics bietet die Möglichkeit im Wellenlängenbereich von 180 nm bis 876 nm Emissionslinien aufzunehmen. Es kann über den USB-Anschluss des Computers angeschlossen und mit der Software 'Spectra Suite' von Ocean Optics ausgelesen werden. Im Folgenden soll nun die Bedienung der Software erläutert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bedienung der Software==&lt;br /&gt;
Nach Öffnen der Software 'Spectra Suite' erscheint folgendes Fenster:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_OES_online_graph.PNG|thumb|left|800px|Angezeigtes Fenster bei Öffnen der OES-Software]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aktuelle Spektrum wird im großen Fenster angezeigt. Links davon befindet sich ein Fenster mit Geräteinformationen und Daten des Spektrometers, die bei jedem Öffnen ausgelesen werden. Klickt man mit der linken Maustaste in das Fenster, das das Spektrum anzeigt, so erscheint ein grüner Strich, der auf eine bestimmte Wellenlängen gesetzt werden kann. Sowohl die ausgewählte Wellenlänge als auch die zugehörige Intensität können unterhalb des Graphen abgelesen werden. Über das in der [[:Bild:SOWAS OES online graph.PNG|Menüleiste]] eingekreiste Symbol kann zusätzlich eine Tabelle geöffnet werden, die zu den jeweiligen Wellenlängen die gemessenen Intensitäten angibt. Über den Reiter kann zwischen der Tabelle und dem Graph gewechselt werden. So kann zum Beispiel eine bestimmte Wellenlänge beobachtet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Menueleiste_Graph.PNG|thumb|right|700px|Allgemeine Menüleiste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menüleiste befindet sich oberhalb des Hauptfensters, hier können im Wesentlichen zwei Einstellungen verändert werden. Die „Integration Time“ gibt die Zeit an, über der die Intensität einer einzelnen Wellenlänge integriert wird. Die Integration Time muss der jeweiligen Messaufgabe angepasst werden und kann zwischen 1 ms und mehreren Sekunden variieren. Als Faustregel gilt, dass sich bei geringeren Intensitäten längere Integrationszeiten eignen, während bei großen Intensitäten Integrationszeiten von einigen Millisekunden vorteilhaft sind. [[Datei:SOWAS_DarkReferenceSpectrum.PNG|thumb|400px|right|Aufnahme vom Referenz- und Hintergrundspektrum sowie Subtrahieren des Hintergrundspektrums]]&lt;br /&gt;
Mit „Scans to average“ kann die Anzahl der Spektren zur Mittlung festgesetzt werden.&lt;br /&gt;
Da immer eine gewisse Hintergrundintensität (Dark-Spektrum) vorhanden ist, sollte vor Aufnahme des eigentlichen Spektrums ein Dark-Spektrum aufgenommen werden. Das Dark-Spektrum kann über den Knopf (1) in der zum Graphen gehörenden Symbolleiste zwischengespeichert werden. Das Referenzspekrtum einer Strahlungsquelle kann über den Knopf (2) aufgenommen werden. Mit Knopf (3) kann das Spektrum der Hintergrundintensität vom aktuellen Spektrum subtrahiert werden. &lt;br /&gt;
Alle Spektren können über das Disketten-Symbol in der Graph-Symbolleiste als ASCII-Datei exportiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu muss zunächst das gewünschte Spektrum (allgemeines Spektrum, Hintergrund- oder Referenz-Spektrum) ausgewählt und einen Speicherpfad ('Filename') eingegeben werden. Als 'File Type' bietet sich „Tab delimited“ an, da dieses Format von Programmen wie „Origin“ oder „qtiplot“ problemlos geöffnet werden kann. &lt;br /&gt;
Zunächst muss das gewünschte Spektrum (allgemeines, Hintergrund- oder Referenz-Spektrum) ausgewählt und einen Speicherpfad ('Filename') muss eingegeben werden. Als 'File Type' bietet sich am besten Tab Delimited an, da dieses Format in Origin oder qtiplot problemlos geöffnet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
 |[[Datei:SOWAS_SaveOneSpectrum.PNG|390px|thumb|left|Das zu speichernde Spektrum auswählen]]  &lt;br /&gt;
 |[[Datei:SOWAS_SaveOneSpectrum2.PNG|390px|thumb|right|Speicherort und Name sowie Dateiformat angeben]]&lt;br /&gt;
 |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man mehrere Scans hintereinander in getrennten Dateien abspeichern, so gibt es die Möglichkeit über Strg' + s oder 'File'  'Save'  'Save Spektrum' ein weiteres Fenster zu öffnen, in dem die gewünschten Speichereinstellungen vorgenommen werden können.&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_SaveSpectrum.PNG|700px|thumb|left|Abspeichern mehrerer Spektren nacheinander]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fenster können nun die Speichereinstellungen vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:SOWAS_SaveSpectrum2.PNG|thumb|800px|left|Optionen für das Abspeichern mehrerer Spektren nacheinander]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem sich öffnenden Fenster kann unter 'Save Options' gewählt werden ob jeder Scan, jeder n-te Scan oder zeitversetzte Scans gespeichert werden sollen. &lt;br /&gt;
Außerdem kann die gesamte Anzahl der aufzunehmenden Scans oder die Aufnahmedauer festgesetzt werden. Auf der rechten Seite des Fensters kann der Datei-Typ und das Zielverzeichnis ausgewählt werden. Unter 'Padding-Digits' wird die Nummerierung der Dateien gewählt (1;01;001 etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Bestimmung der Gastemperatur, Aktinometrie=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gastemperatur==&lt;br /&gt;
Die Gastemperatur kann über das spektralprofil ermittelt werden, wenn ein Doppler-Profil vorliegt. Bei niedrigen Drücken sind die beobachteten Spektrallinien in ihrer Wellenlänge verschoben. Da die angeregten Atome nicht ruhen, wenn sie Energie abstrahlen, können sie sich mit einer Geschwindigkeitskomponente zum Detektor hin bewegen oder davon weg. Dadurch entsteht, wie bei Schallwellen, eine Verschiebung der Wellenlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktinometrie==&lt;br /&gt;
Es können im Plasma unterschiedliche Plasmaparameter bestimmt werden. Dazu gehören zum Beispiel die Elektronentemperatur. Hierbei müssen die unterschiedlichen Wirkungsquerschnitte der beobachteten Linien beachtet werden.&lt;br /&gt;
Die Aktinometrie wurde um 1990 von Coburn und Chen eingeführt. Sie beruht auf der Beimischung eines Verunreinigungsgases, das in geringer Menge beigeführt wird. Nun beobachtet man Strahlung aus angeregten Niveaus des beigefügten Gases und des zu untersuchenden Arbeitsgases. Haben die oberen Niveaus der beiden beobachteten Linien nahezu die gleiche Anregungsenergie, ist ihre Besetzung im Wesentlichen durch Elektronenstöße im Grundzustand bestimmt. Die Entleerung der Niveaus findet durch spontane Emission statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;n_r = \dot{n}_{ph;r}\cdot \frac{A_{i;r}}{A_{ik;r}}\frac{1}{n_e &amp;lt;\sigma_r v&amp;gt;}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierfür müssen allerdings &amp;lt;math&amp;gt;n_e&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;T_e&amp;lt;/math&amp;gt; bekannt sein. &amp;lt;math&amp;gt;&amp;lt;\sigma_r v&amp;gt;&amp;lt;/math&amp;gt; stellt die Anregungsrate dar, &amp;lt;math&amp;gt;{A_{ik;r}}&amp;lt;/math&amp;gt; ist die Übergangsrate vom Niveau i zu k des Atoms r.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=USB_Spektrometer&amp;diff=651</id>
		<title>USB Spektrometer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=USB_Spektrometer&amp;diff=651"/>
				<updated>2010-03-27T16:43:55Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: /* Bedienung der Software */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Optische Emissionsspektroskopie=&lt;br /&gt;
Emissionsspektroskopie basiert darauf, dass angeregte Elektronen durch Emission von Strahlung auf einen energetisch tiefer liegenden Zustand übergehen können.&lt;br /&gt;
Die Wellenlänge und Intensität der Emissionslinien sind charakteristisch für ein Element, sodass man aus einem gemessenen Spektrum auf die enthaltenen Spezien schließen kann.&lt;br /&gt;
Allerdings überlagern sich oft die Übergänge unterschiedlicher Elemente, sodass hier genaue Überlegungen zur Identifikation notwendig sind.&lt;br /&gt;
In der [http://physics.nist.gov/PhysRefData/ASD/lines_form.html NIST] - Datenbank können für verschiedene Elemente die Eigenschaften der Emissionslinien nachgeschlagen werden. Die möglichen Übergänge eines Elements (z.B. Sauerstoff: O) werden im gewählten Wellenlängenbereich angegeben. Dabei wird zwischen Übergängen aus dem Grundzustand (gekennzeichnet durch O I) und Übergängen aus ionisierten Zuständen (O II einfach bzw. O III zweifach ionisiert) unterschieden. Beachtet werden muss, dass nur die relative Intensität zu Linien der gleichen Spezies angegeben ist. Diese Angabe bietet also keine direkte Vergleichsmöglichkeit zwischen Emissionslinien unterschiedlicher Elemente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=USB-OES Ocean Optics USB2000=&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Usb2000_oceanoptics.jpg|thumb|upright=1.2|Verwendetes 'USB2000 Miniature Fiber Optic Spectrometer' der Firma Ocean Optics]]&lt;br /&gt;
Das „USB2000 Miniature Fiber Optic Spectrometer“ der Firma Ocean Optics bietet die Möglichkeit im Wellenlängenbereich von 180 nm bis 876 nm Emissionslinien aufzunehmen. Es kann über den USB-Anschluss des Computers angeschlossen und mit der Software 'Spectra Suite' von Ocean Optics ausgelesen werden. Im Folgenden soll nun die Bedienung der Software erläutert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bedienung der Software==&lt;br /&gt;
Nach Öffnen der Software 'Spectra Suite' erscheint folgendes Fenster:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_OES_online_graph.PNG|thumb|left|800px|Angezeigtes Fenster bei Öffnen der OES-Software]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aktuelle Spektrum wird im großen Fenster angezeigt. Links davon befindet sich ein Fenster mit Geräteinformationen und Daten des Spektrometers, die bei jedem Öffnen ausgelesen werden. Klickt man mit der linken Maustaste in das Fenster, das das Spektrum anzeigt, so erscheint ein grüner Strich, der auf eine bestimmte Wellenlängen gesetzt werden kann. Sowohl die ausgewählte Wellenlänge als auch die zugehörige Intensität können unterhalb des Graphen abgelesen werden. Über das in der [[:Bild:SOWAS OES online graph.PNG|Menüleiste]] eingekreiste Symbol kann zusätzlich eine Tabelle geöffnet werden, die zu den jeweiligen Wellenlängen die gemessenen Intensitäten angibt. Über den Reiter kann zwischen der Tabelle und dem Graph gewechselt werden. So kann zum Beispiel eine bestimmte Wellenlänge beobachtet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Menueleiste_Graph.PNG|thumb|right|700px|Allgemeine Menüleiste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menüleiste befindet sich oberhalb des Hauptfensters, hier können im Wesentlichen zwei Einstellungen verändert werden. Die „Integration Time“ gibt die Zeit an, über der die Intensität einer einzelnen Wellenlänge integriert wird. Die Integration Time muss der jeweiligen Messaufgabe angepasst werden und kann zwischen 1 ms und mehreren Sekunden variieren. Als Faustregel gilt, dass sich bei geringeren Intensitäten längere Integrationszeiten eignen, während bei großen Intensitäten Integrationszeiten von einigen Millisekunden vorteilhaft sind. [[Datei:SOWAS_DarkReferenceSpectrum.PNG|thumb|400px|right|Aufnahme vom Referenz- und Hintergrundspektrum sowie Subtrahieren des Hintergrundspektrums]]&lt;br /&gt;
Mit „Scans to average“ kann die Anzahl der Spektren zur Mittlung festgesetzt werden.&lt;br /&gt;
Da immer eine gewisse Hintergrundintensität (Dark-Spektrum) vorhanden ist, sollte vor Aufnahme des eigentlichen Spektrums ein Dark-Spektrum aufgenommen werden. Das Dark-Spektrum kann über den Knopf (1) in der zum Graphen gehörenden Symbolleiste zwischengespeichert werden. Das Referenzspekrtum einer Strahlungsquelle kann über den Knopf (2) aufgenommen werden. Mit Knopf (3) kann das Spektrum der Hintergrundintensität vom aktuellen Spektrum subtrahiert werden. &lt;br /&gt;
Alle Spektren können über das Disketten-Symbol in der Graph-Symbolleiste als ASCII-Datei exportiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu muss zunächst das gewünschte Spektrum (allgemeines Spektrum, Hintergrund- oder Referenz-Spektrum) ausgewählt und einen Speicherpfad ('Filename') eingegeben werden. Als 'File Type' bietet sich „Tab delimited“ an, da dieses Format von Programmen wie „Origin“ oder „qtiplot“ problemlos geöffnet werden kann. &lt;br /&gt;
Zunächst muss das gewünschte Spektrum (allgemeines, Hintergrund- oder Referenz-Spektrum) ausgewählt und einen Speicherpfad ('Filename') muss eingegeben werden. Als 'File Type' bietet sich am besten Tab Delimited an, da dieses Format in Origin oder qtiplot problemlos geöffnet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
 |[[Datei:SOWAS_SaveOneSpectrum.PNG|390px|thumb|left|Das zu speichernde Spektrum auswählen]]  &lt;br /&gt;
 |[[Datei:SOWAS_SaveOneSpectrum2.PNG|390px|thumb|right|Speicherort und Name sowie Dateiformat angeben]]&lt;br /&gt;
 |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man mehrere Scans hintereinander in getrennten Dateien abspeichern, so gibt es die Möglichkeit über Strg' + s oder 'File'  'Save'  'Save Spektrum' ein weiteres Fenster zu öffnen, in dem die gewünschten Speichereinstellungen vorgenommen werden können.&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_SaveSpectrum.PNG|700px|thumb|left|Abspeichern mehrerer Spektren nacheinander]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fenster können nun die Speichereinstellungen vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:SOWAS_SaveSpectrum2.PNG|thumb|800px|left|Optionen für das Abspeichern mehrerer Spektren nacheinander]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem sich öffnenden Fenster kann unter 'Save Options' gewählt werden ob jeder Scan, jeder n-te Scan oder zeitversetzte Scans gespeichert werden sollen. &lt;br /&gt;
Außerdem kann die gesamte Anzahl der aufzunehmenden Scans oder die Aufnahmedauer festgesetzt werden. Auf der rechten Seite des Fensters kann der Datei-Typ und das Zielverzeichnis ausgewählt werden. Unter 'Padding-Digits' wird die Nummerierung der Dateien gewählt (1;01;001 etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Bestimmung der Gastemperatur, Aktinometrie=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gastemperatur==&lt;br /&gt;
Die Gastemperatur kann über das spektralprofil ermittelt werden, wenn ein Doppler-Profil vorliegt. Bei niedrigen Drücken sind die beobachteten Spektrallinien in ihrer Wellenlänge verschoben. Da die angeregten Atome nicht ruhen, wenn sie Energie abstrahlen, können sie sich mit einer Geschwindigkeitskomponente zum Detektor hin bewegen oder davon weg. Dadurch entsteht, wie bei Schallwellen, eine Verschiebung der Wellenlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktinometrie==&lt;br /&gt;
Es können im Plasma unterschiedliche Plasmaparameter bestimmt werden. Dazu gehören zum Beispiel die Elektronentemperatur. Hierbei müssen die unterschiedlichen Wirkungsquerschnitte der beobachteten Linien beachtet werden.&lt;br /&gt;
Die Aktinometrie wurde um 1990 von Coburn und Chen eingeführt. Sie beruht auf der Beimischung eines Verunreinigungsgases, das in geringer Menge beigeführt wird. Nun beobachtet man Strahlung aus angeregten Niveaus des beigefügten Gases und des zu untersuchenden Arbeitsgases. Haben die oberen Niveaus der beiden beobachteten Linien nahezu die gleiche Anregungsenergie, ist ihre Besetzung im Wesentlichen durch Elektronenstöße im Grundzustand bestimmt. Die Entleerung der Niveaus findet durch spontane Emission statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;n_r = \dot{n}_{ph;r}\cdot \frac{A_{i;r}}{A_{ik;r}}\frac{1}{n_e &amp;lt;\sigma_r v&amp;gt;}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierfür müssen allerdings &amp;lt;math&amp;gt;n_e&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;T_e&amp;lt;/math&amp;gt; bekannt sein. &amp;lt;math&amp;gt;&amp;lt;\sigma_r v&amp;gt;&amp;lt;/math&amp;gt; stellt die Anregungsrate dar, &amp;lt;math&amp;gt;{A_{ik;r}}&amp;lt;/math&amp;gt; ist die Übergangsrate vom Niveau i zu k des Atoms r.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=USB_Spektrometer&amp;diff=650</id>
		<title>USB Spektrometer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=USB_Spektrometer&amp;diff=650"/>
				<updated>2010-03-27T16:43:40Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: /* Bedienung der Software */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Optische Emissionsspektroskopie=&lt;br /&gt;
Emissionsspektroskopie basiert darauf, dass angeregte Elektronen durch Emission von Strahlung auf einen energetisch tiefer liegenden Zustand übergehen können.&lt;br /&gt;
Die Wellenlänge und Intensität der Emissionslinien sind charakteristisch für ein Element, sodass man aus einem gemessenen Spektrum auf die enthaltenen Spezien schließen kann.&lt;br /&gt;
Allerdings überlagern sich oft die Übergänge unterschiedlicher Elemente, sodass hier genaue Überlegungen zur Identifikation notwendig sind.&lt;br /&gt;
In der [http://physics.nist.gov/PhysRefData/ASD/lines_form.html NIST] - Datenbank können für verschiedene Elemente die Eigenschaften der Emissionslinien nachgeschlagen werden. Die möglichen Übergänge eines Elements (z.B. Sauerstoff: O) werden im gewählten Wellenlängenbereich angegeben. Dabei wird zwischen Übergängen aus dem Grundzustand (gekennzeichnet durch O I) und Übergängen aus ionisierten Zuständen (O II einfach bzw. O III zweifach ionisiert) unterschieden. Beachtet werden muss, dass nur die relative Intensität zu Linien der gleichen Spezies angegeben ist. Diese Angabe bietet also keine direkte Vergleichsmöglichkeit zwischen Emissionslinien unterschiedlicher Elemente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=USB-OES Ocean Optics USB2000=&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Usb2000_oceanoptics.jpg|thumb|upright=1.2|Verwendetes 'USB2000 Miniature Fiber Optic Spectrometer' der Firma Ocean Optics]]&lt;br /&gt;
Das „USB2000 Miniature Fiber Optic Spectrometer“ der Firma Ocean Optics bietet die Möglichkeit im Wellenlängenbereich von 180 nm bis 876 nm Emissionslinien aufzunehmen. Es kann über den USB-Anschluss des Computers angeschlossen und mit der Software 'Spectra Suite' von Ocean Optics ausgelesen werden. Im Folgenden soll nun die Bedienung der Software erläutert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bedienung der Software==&lt;br /&gt;
Nach Öffnen der Software 'Spectra Suite' erscheint folgendes Fenster:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_OES_online_graph.PNG|thumb|left|800px|Angezeigtes Fenster bei Öffnen der OES-Software]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aktuelle Spektrum wird im großen Fenster angezeigt. Links davon befindet sich ein Fenster mit Geräteinformationen und Daten des Spektrometers, die bei jedem Öffnen ausgelesen werden. Klickt man mit der linken Maustaste in das Fenster, das das Spektrum anzeigt, so erscheint ein grüner Strich, der auf eine bestimmte Wellenlängen gesetzt werden kann. Sowohl die ausgewählte Wellenlänge als auch die zugehörige Intensität können unterhalb des Graphen abgelesen werden. Über das in der [[:Bild:SOWAS OES online graph.PNG|Menüleiste]] eingekreiste Symbol kann zusätzlich eine Tabelle geöffnet werden, die zu den jeweiligen Wellenlängen die gemessenen Intensitäten angibt. Über den Reiter kann zwischen der Tabelle und dem Graph gewechselt werden. So kann zum Beispiel eine bestimmte Wellenlänge beobachtet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Menueleiste_Graph.PNG|thumb|right|700px|Allgemeine Menüleiste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menüleiste befindet sich oberhalb des Hauptfensters, hier können im Wesentlichen zwei Einstellungen verändert werden. Die „Integration Time“ gibt die Zeit an, über der die Intensität einer einzelnen Wellenlänge integriert wird. Die Integration Time muss der jeweiligen Messaufgabe angepasst werden und kann zwischen 1 ms und mehreren Sekunden variieren. Als Faustregel gilt, dass sich bei geringeren Intensitäten längere Integrationszeiten eignen, während bei großen Intensitäten Integrationszeiten von einigen Millisekunden vorteilhaft sind. [[Datei:SOWAS_DarkReferenceSpectrum.PNG|thumb|400px|right|Aufnahme vom Referenz- und Hintergrundspektrum sowie Subtrahieren des Hintergrundspektrums]]&lt;br /&gt;
Mit „Scans to average“ kann die Anzahl der Spektren zur Mittlung festgesetzt werden.&lt;br /&gt;
Da immer eine gewisse Hintergrundintensität (Dark-Spektrum) vorhanden ist, sollte vor Aufnahme des eigentlichen Spektrums ein Dark-Spektrum aufgenommen werden. Das Dark-Spektrum kann über den Knopf (1) in der zum Graphen gehörenden Symbolleiste zwischengespeichert werden. Das Referenzspekrtum einer Strahlungsquelle kann über den Knopf (2) aufgenommen werden. Mit Knopf (3) kann das Spektrum der Hintergrundintensität vom aktuellen Spektrum subtrahiert werden. &lt;br /&gt;
Alle Spektren können über das Disketten-Symbol in der Graph-Symbolleiste als ASCII-Datei exportiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu muss zunächst das gewünschte Spektrum (allgemeines Spektrum, Hintergrund- oder Referenz-Spektrum) ausgewählt und einen Speicherpfad ('Filename') eingegeben werden. Als 'File Type' bietet sich „Tab delimited“ an, da dieses Format von Programmen wie „Origin“ oder „qtiplot“ problemlos geöffnet werden kann. &lt;br /&gt;
Zunächst muss das gewünschte Spektrum (allgemeines, Hintergrund- oder Referenz-Spektrum) ausgewählt und einen Speicherpfad ('Filename') muss eingegeben werden. Als 'File Type' bietet sich am besten Tab Delimited an, da dieses Format in Origin oder qtiplot problemlos geöffnet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
 |[[Datei:SOWAS_SaveOneSpectrum.PNG|390px|thumb|left|Das zu speichernde Spektrum auswählen]]  &lt;br /&gt;
 |[[Datei:SOWAS_SaveOneSpectrum2.PNG|390px|thumb|right|Speicherort und Name sowie Dateiformat angeben]]&lt;br /&gt;
 |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man mehrere Scans hintereinander in getrennten Dateien abspeichern, so gibt es die Möglichkeit über Strg' + s oder 'File'  'Save'  'Save Spektrum' ein weiteres Fenster zu öffnen, in dem die gewünschten Speichereinstellungen vorgenommen werden können.&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_SaveSpectrum.PNG|700px|thumb|left|Abspeichern mehrerer Spektren nacheinander]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fenster können nun die Speichereinstellungen vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:SOWAS_SaveSpectrum2.PNG|thumb|800px|left|Optionen für das Abspeichern mehrerer Spektren nacheinander]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem sich öffnenden Fenster kann unter 'Save Options' gewählt werden ob jeder Scan, jeder n-te Scan oder zeitversetzte Scans gespeichert werden sollen. &lt;br /&gt;
Außerdem kann die gesamte Anzahl der aufzunehmenden Scans oder die Aufnahmedauer festgesetzt werden. Auf der rechten Seite des Fensters kann der Datei-Typ und das Zielverzeichnis ausgewählt werden. Unter 'Padding-Digits' wird die Nummerierung der Dateien gewählt (1;01;001 etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Bestimmung der Gastemperatur, Aktinometrie=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gastemperatur==&lt;br /&gt;
Die Gastemperatur kann über das spektralprofil ermittelt werden, wenn ein Doppler-Profil vorliegt. Bei niedrigen Drücken sind die beobachteten Spektrallinien in ihrer Wellenlänge verschoben. Da die angeregten Atome nicht ruhen, wenn sie Energie abstrahlen, können sie sich mit einer Geschwindigkeitskomponente zum Detektor hin bewegen oder davon weg. Dadurch entsteht, wie bei Schallwellen, eine Verschiebung der Wellenlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktinometrie==&lt;br /&gt;
Es können im Plasma unterschiedliche Plasmaparameter bestimmt werden. Dazu gehören zum Beispiel die Elektronentemperatur. Hierbei müssen die unterschiedlichen Wirkungsquerschnitte der beobachteten Linien beachtet werden.&lt;br /&gt;
Die Aktinometrie wurde um 1990 von Coburn und Chen eingeführt. Sie beruht auf der Beimischung eines Verunreinigungsgases, das in geringer Menge beigeführt wird. Nun beobachtet man Strahlung aus angeregten Niveaus des beigefügten Gases und des zu untersuchenden Arbeitsgases. Haben die oberen Niveaus der beiden beobachteten Linien nahezu die gleiche Anregungsenergie, ist ihre Besetzung im Wesentlichen durch Elektronenstöße im Grundzustand bestimmt. Die Entleerung der Niveaus findet durch spontane Emission statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;n_r = \dot{n}_{ph;r}\cdot \frac{A_{i;r}}{A_{ik;r}}\frac{1}{n_e &amp;lt;\sigma_r v&amp;gt;}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierfür müssen allerdings &amp;lt;math&amp;gt;n_e&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;T_e&amp;lt;/math&amp;gt; bekannt sein. &amp;lt;math&amp;gt;&amp;lt;\sigma_r v&amp;gt;&amp;lt;/math&amp;gt; stellt die Anregungsrate dar, &amp;lt;math&amp;gt;{A_{ik;r}}&amp;lt;/math&amp;gt; ist die Übergangsrate vom Niveau i zu k des Atoms r.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=USB_Spektrometer&amp;diff=649</id>
		<title>USB Spektrometer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=USB_Spektrometer&amp;diff=649"/>
				<updated>2010-03-27T16:43:22Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: /* Bedienung der Software */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Optische Emissionsspektroskopie=&lt;br /&gt;
Emissionsspektroskopie basiert darauf, dass angeregte Elektronen durch Emission von Strahlung auf einen energetisch tiefer liegenden Zustand übergehen können.&lt;br /&gt;
Die Wellenlänge und Intensität der Emissionslinien sind charakteristisch für ein Element, sodass man aus einem gemessenen Spektrum auf die enthaltenen Spezien schließen kann.&lt;br /&gt;
Allerdings überlagern sich oft die Übergänge unterschiedlicher Elemente, sodass hier genaue Überlegungen zur Identifikation notwendig sind.&lt;br /&gt;
In der [http://physics.nist.gov/PhysRefData/ASD/lines_form.html NIST] - Datenbank können für verschiedene Elemente die Eigenschaften der Emissionslinien nachgeschlagen werden. Die möglichen Übergänge eines Elements (z.B. Sauerstoff: O) werden im gewählten Wellenlängenbereich angegeben. Dabei wird zwischen Übergängen aus dem Grundzustand (gekennzeichnet durch O I) und Übergängen aus ionisierten Zuständen (O II einfach bzw. O III zweifach ionisiert) unterschieden. Beachtet werden muss, dass nur die relative Intensität zu Linien der gleichen Spezies angegeben ist. Diese Angabe bietet also keine direkte Vergleichsmöglichkeit zwischen Emissionslinien unterschiedlicher Elemente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=USB-OES Ocean Optics USB2000=&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Usb2000_oceanoptics.jpg|thumb|upright=1.2|Verwendetes 'USB2000 Miniature Fiber Optic Spectrometer' der Firma Ocean Optics]]&lt;br /&gt;
Das „USB2000 Miniature Fiber Optic Spectrometer“ der Firma Ocean Optics bietet die Möglichkeit im Wellenlängenbereich von 180 nm bis 876 nm Emissionslinien aufzunehmen. Es kann über den USB-Anschluss des Computers angeschlossen und mit der Software 'Spectra Suite' von Ocean Optics ausgelesen werden. Im Folgenden soll nun die Bedienung der Software erläutert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bedienung der Software==&lt;br /&gt;
Nach Öffnen der Software 'Spectra Suite' erscheint folgendes Fenster:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_OES_online_graph.PNG|thumb|left|800px|Angezeigtes Fenster bei Öffnen der OES-Software]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aktuelle Spektrum wird im großen Fenster angezeigt. Links davon befindet sich ein Fenster mit Geräteinformationen und Daten des Spektrometers, die bei jedem Öffnen ausgelesen werden. Klickt man mit der linken Maustaste in das Fenster, das das Spektrum anzeigt, so erscheint ein grüner Strich, der auf eine bestimmte Wellenlängen gesetzt werden kann. Sowohl die ausgewählte Wellenlänge als auch die zugehörige Intensität können unterhalb des Graphen abgelesen werden. Über das in der [[:Bild:SOWAS OES online graph.PNG|Menüleiste]] eingekreiste Symbol kann zusätzlich eine Tabelle geöffnet werden, die zu den jeweiligen Wellenlängen die gemessenen Intensitäten angibt. Über den Reiter kann zwischen der Tabelle und dem Graph gewechselt werden. So kann zum Beispiel eine bestimmte Wellenlänge beobachtet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Menueleiste_Graph.PNG|thumb|right|700px|Allgemeine Menüleiste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menüleiste befindet sich oberhalb des Hauptfensters, hier können im Wesentlichen zwei Einstellungen verändert werden. Die „Integration Time“ gibt die Zeit an, über der die Intensität einer einzelnen Wellenlänge integriert wird. Die Integration Time muss der jeweiligen Messaufgabe angepasst werden und kann zwischen 1 ms und mehreren Sekunden variieren. Als Faustregel gilt, dass sich bei geringeren Intensitäten längere Integrationszeiten eignen, während bei großen Intensitäten Integrationszeiten von einigen Millisekunden vorteilhaft sind. [[Datei:SOWAS_DarkReferenceSpectrum.PNG|thumb|400px|right|Aufnahme vom Referenz- und Hintergrundspektrum sowie Subtrahieren des Hintergrundspektrums]]&lt;br /&gt;
Mit „Scans to average“ kann die Anzahl der Spektren zur Mittlung festgesetzt werden.&lt;br /&gt;
Da immer eine gewisse Hintergrundintensität (Dark-Spektrum) vorhanden ist, sollte vor Aufnahme des eigentlichen Spektrums ein Dark-Spektrum aufgenommen werden. Das Dark-Spektrum kann über den Knopf (1) in der zum Graphen gehörenden Symbolleiste zwischengespeichert werden. Das Referenzspekrtum einer Strahlungsquelle kann über den Knopf (2) aufgenommen werden. Mit Knopf (3) kann das Spektrum der Hintergrundintensität vom aktuellen Spektrum subtrahiert werden. &lt;br /&gt;
Alle Spektren können über das Disketten-Symbol in der Graph-Symbolleiste als ASCII-Datei exportiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu muss zunächst das gewünschte Spektrum (allgemeines Spektrum, Hintergrund- oder Referenz-Spektrum) ausgewählt und einen Speicherpfad ('Filename') eingegeben werden. Als 'File Type' bietet sich „Tab delimited“ an, da dieses Format von Programmen wie „Origin“ oder „qtiplot“ problemlos geöffnet werden kann. &lt;br /&gt;
Zunächst muss das gewünschte Spektrum (allgemeines, Hintergrund- oder Referenz-Spektrum) ausgewählt und einen Speicherpfad ('Filename') muss eingegeben werden. Als 'File Type' bietet sich am besten Tab Delimited an, da dieses Format in Origin oder qtiplot problemlos geöffnet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
 |[[Datei:SOWAS_SaveOneSpectrum.PNG|390px|thumb|left|Das zu speichernde Spektrum auswählen]]  &lt;br /&gt;
 |[[Datei:SOWAS_SaveOneSpectrum2.PNG|390px|thumb|right|Speicherort und Name sowie Dateiformat angeben]]&lt;br /&gt;
 |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man mehrere Scans hintereinander in getrennten Dateien abspeichern, so gibt es die Möglichkeit über Strg' + s oder 'File'  'Save'  'Save Spektrum' ein weiteres Fenster zu öffnen, in dem die gewünschten Speichereinstellungen vorgenommen werden können.&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_SaveSpectrum.PNG|700px|thumb|left|Abspeichern mehrerer Spektren nacheinander]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fenster können nun die Speichereinstellungen vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:SOWAS_SaveSpectrum2.PNG|thumb|800px|left|Optionen für das Abspeichern mehrerer Spektren nacheinander]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem sich öffnenden Fenster kann unter 'Save Options' gewählt werden ob jeder Scan, jeder n-te Scan oder zeitversetzte Scans gespeichert werden sollen. &lt;br /&gt;
Außerdem kann die gesamte Anzahl der aufzunehmenden Scans oder die Aufnahmedauer festgesetzt werden. Auf der rechten Seite des Fensters kann der Datei-Typ und das Zielverzeichnis ausgewählt werden. Unter 'Padding-Digits' wird die Nummerierung der Dateien gewählt (1;01;001 etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Bestimmung der Gastemperatur, Aktinometrie=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gastemperatur==&lt;br /&gt;
Die Gastemperatur kann über das spektralprofil ermittelt werden, wenn ein Doppler-Profil vorliegt. Bei niedrigen Drücken sind die beobachteten Spektrallinien in ihrer Wellenlänge verschoben. Da die angeregten Atome nicht ruhen, wenn sie Energie abstrahlen, können sie sich mit einer Geschwindigkeitskomponente zum Detektor hin bewegen oder davon weg. Dadurch entsteht, wie bei Schallwellen, eine Verschiebung der Wellenlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktinometrie==&lt;br /&gt;
Es können im Plasma unterschiedliche Plasmaparameter bestimmt werden. Dazu gehören zum Beispiel die Elektronentemperatur. Hierbei müssen die unterschiedlichen Wirkungsquerschnitte der beobachteten Linien beachtet werden.&lt;br /&gt;
Die Aktinometrie wurde um 1990 von Coburn und Chen eingeführt. Sie beruht auf der Beimischung eines Verunreinigungsgases, das in geringer Menge beigeführt wird. Nun beobachtet man Strahlung aus angeregten Niveaus des beigefügten Gases und des zu untersuchenden Arbeitsgases. Haben die oberen Niveaus der beiden beobachteten Linien nahezu die gleiche Anregungsenergie, ist ihre Besetzung im Wesentlichen durch Elektronenstöße im Grundzustand bestimmt. Die Entleerung der Niveaus findet durch spontane Emission statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;n_r = \dot{n}_{ph;r}\cdot \frac{A_{i;r}}{A_{ik;r}}\frac{1}{n_e &amp;lt;\sigma_r v&amp;gt;}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierfür müssen allerdings &amp;lt;math&amp;gt;n_e&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;T_e&amp;lt;/math&amp;gt; bekannt sein. &amp;lt;math&amp;gt;&amp;lt;\sigma_r v&amp;gt;&amp;lt;/math&amp;gt; stellt die Anregungsrate dar, &amp;lt;math&amp;gt;{A_{ik;r}}&amp;lt;/math&amp;gt; ist die Übergangsrate vom Niveau i zu k des Atoms r.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=USB_Spektrometer&amp;diff=648</id>
		<title>USB Spektrometer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=USB_Spektrometer&amp;diff=648"/>
				<updated>2010-03-27T16:43:12Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: /* Bedienung der Software */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Optische Emissionsspektroskopie=&lt;br /&gt;
Emissionsspektroskopie basiert darauf, dass angeregte Elektronen durch Emission von Strahlung auf einen energetisch tiefer liegenden Zustand übergehen können.&lt;br /&gt;
Die Wellenlänge und Intensität der Emissionslinien sind charakteristisch für ein Element, sodass man aus einem gemessenen Spektrum auf die enthaltenen Spezien schließen kann.&lt;br /&gt;
Allerdings überlagern sich oft die Übergänge unterschiedlicher Elemente, sodass hier genaue Überlegungen zur Identifikation notwendig sind.&lt;br /&gt;
In der [http://physics.nist.gov/PhysRefData/ASD/lines_form.html NIST] - Datenbank können für verschiedene Elemente die Eigenschaften der Emissionslinien nachgeschlagen werden. Die möglichen Übergänge eines Elements (z.B. Sauerstoff: O) werden im gewählten Wellenlängenbereich angegeben. Dabei wird zwischen Übergängen aus dem Grundzustand (gekennzeichnet durch O I) und Übergängen aus ionisierten Zuständen (O II einfach bzw. O III zweifach ionisiert) unterschieden. Beachtet werden muss, dass nur die relative Intensität zu Linien der gleichen Spezies angegeben ist. Diese Angabe bietet also keine direkte Vergleichsmöglichkeit zwischen Emissionslinien unterschiedlicher Elemente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=USB-OES Ocean Optics USB2000=&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Usb2000_oceanoptics.jpg|thumb|upright=1.2|Verwendetes 'USB2000 Miniature Fiber Optic Spectrometer' der Firma Ocean Optics]]&lt;br /&gt;
Das „USB2000 Miniature Fiber Optic Spectrometer“ der Firma Ocean Optics bietet die Möglichkeit im Wellenlängenbereich von 180 nm bis 876 nm Emissionslinien aufzunehmen. Es kann über den USB-Anschluss des Computers angeschlossen und mit der Software 'Spectra Suite' von Ocean Optics ausgelesen werden. Im Folgenden soll nun die Bedienung der Software erläutert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bedienung der Software==&lt;br /&gt;
Nach Öffnen der Software 'Spectra Suite' erscheint folgendes Fenster:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_OES_online_graph.PNG|thumb|left|800px|Angezeigtes Fenster bei Öffnen der OES-Software]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aktuelle Spektrum wird im großen Fenster angezeigt. Links davon befindet sich ein Fenster mit Geräteinformationen und Daten des Spektrometers, die bei jedem Öffnen ausgelesen werden. Klickt man mit der linken Maustaste in das Fenster, das das Spektrum anzeigt, so erscheint ein grüner Strich, der auf eine bestimmte Wellenlängen gesetzt werden kann. Sowohl die ausgewählte Wellenlänge als auch die zugehörige Intensität können unterhalb des Graphen abgelesen werden. Über das in der [[:Bild:SOWAS OES online graph.PNG|Menüleiste]] eingekreiste Symbol kann zusätzlich eine Tabelle geöffnet werden, die zu den jeweiligen Wellenlängen die gemessenen Intensitäten angibt. Über den Reiter kann zwischen der Tabelle und dem Graph gewechselt werden. So kann zum Beispiel eine bestimmte Wellenlänge beobachtet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Menueleiste_Graph.PNG|thumb|right|700px|Allgemeine Menüleiste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menüleiste befindet sich oberhalb des Hauptfensters, hier können im Wesentlichen zwei Einstellungen verändert werden. Die „Integration Time“ gibt die Zeit an, über der die Intensität einer einzelnen Wellenlänge integriert wird. Die Integration Time muss der jeweiligen Messaufgabe angepasst werden und kann zwischen 1 ms und mehreren Sekunden variieren. Als Faustregel gilt, dass sich bei geringeren Intensitäten längere Integrationszeiten eignen, während bei großen Intensitäten Integrationszeiten von einigen Millisekunden vorteilhaft sind. [[Datei:SOWAS_DarkReferenceSpectrum.PNG|thumb|400px|right|Aufnahme vom Referenz- und Hintergrundspektrum sowie Subtrahieren des Hintergrundspektrums]]&lt;br /&gt;
Mit „Scans to average“ kann die Anzahl der Spektren zur Mittlung festgesetzt werden.&lt;br /&gt;
Da immer eine gewisse Hintergrundintensität (Dark-Spektrum) vorhanden ist, sollte vor Aufnahme des eigentlichen Spektrums ein Dark-Spektrum aufgenommen werden. Das Dark-Spektrum kann über den Knopf (1) in der zum Graphen gehörenden Symbolleiste zwischengespeichert werden. Das Referenzspekrtum einer Strahlungsquelle kann über den Knopf (2) aufgenommen werden. Mit Knopf (3) kann das Spektrum der Hintergrundintensität vom aktuellen Spektrum subtrahiert werden. &lt;br /&gt;
Alle Spektren können über das Disketten-Symbol in der Graph-Symbolleiste als ASCII-Datei exportiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu muss zunächst das gewünschte Spektrum (allgemeines Spektrum, Hintergrund- oder Referenz-Spektrum) ausgewählt und einen Speicherpfad ('Filename') eingegeben werden. Als 'File Type' bietet sich „Tab delimited“ an, da dieses Format von Programmen wie „Origin“ oder „qtiplot“ problemlos geöffnet werden kann. &lt;br /&gt;
Zunächst muss das gewünschte Spektrum (allgemeines, Hintergrund- oder Referenz-Spektrum) ausgewählt und einen Speicherpfad ('Filename') muss eingegeben werden. Als 'File Type' bietet sich am besten Tab Delimited an, da dieses Format in Origin oder qtiplot problemlos geöffnet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
 |[[Datei:SOWAS_SaveOneSpectrum.PNG|390px|thumb|left|Das zu speichernde Spektrum auswählen]]  &lt;br /&gt;
 |[[Datei:SOWAS_SaveOneSpectrum2.PNG|390px|thumb|right|Speicherort und Name sowie Dateiformat angeben]]&lt;br /&gt;
 |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man mehrere Scans hintereinander in getrennten Dateien abspeichern, so gibt es die Möglichkeit über Strg' + s oder 'File'  'Save'  'Save Spektrum' ein weiteres Fenster zu öffnen, in dem die gewünschten Speichereinstellungen vorgenommen werden können.&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_SaveSpectrum.PNG|700px|thumb|left|Abspeichern mehrerer Spektren nacheinander]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fenster können nun die Speichereinstellungen vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:SOWAS_SaveSpectrum2.PNG|thumb|800px|left|Optionen für das Abspeichern mehrerer Spektren nacheinander]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem sich öffnenden Fenster kann unter 'Save Options' gewählt werden ob jeder Scan, jeder n-te Scan oder zeitversetzte Scans gespeichert werden sollen. &lt;br /&gt;
Außerdem kann die gesamte Anzahl der aufzunehmenden Scans oder die Aufnahmedauer festgesetzt werden. Auf der rechten Seite des Fensters kann der Datei-Typ und das Zielverzeichnis ausgewählt werden. Unter 'Padding-Digits' wird die Nummerierung der Dateien gewählt (1;01;001 etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Bestimmung der Gastemperatur, Aktinometrie=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gastemperatur==&lt;br /&gt;
Die Gastemperatur kann über das spektralprofil ermittelt werden, wenn ein Doppler-Profil vorliegt. Bei niedrigen Drücken sind die beobachteten Spektrallinien in ihrer Wellenlänge verschoben. Da die angeregten Atome nicht ruhen, wenn sie Energie abstrahlen, können sie sich mit einer Geschwindigkeitskomponente zum Detektor hin bewegen oder davon weg. Dadurch entsteht, wie bei Schallwellen, eine Verschiebung der Wellenlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktinometrie==&lt;br /&gt;
Es können im Plasma unterschiedliche Plasmaparameter bestimmt werden. Dazu gehören zum Beispiel die Elektronentemperatur. Hierbei müssen die unterschiedlichen Wirkungsquerschnitte der beobachteten Linien beachtet werden.&lt;br /&gt;
Die Aktinometrie wurde um 1990 von Coburn und Chen eingeführt. Sie beruht auf der Beimischung eines Verunreinigungsgases, das in geringer Menge beigeführt wird. Nun beobachtet man Strahlung aus angeregten Niveaus des beigefügten Gases und des zu untersuchenden Arbeitsgases. Haben die oberen Niveaus der beiden beobachteten Linien nahezu die gleiche Anregungsenergie, ist ihre Besetzung im Wesentlichen durch Elektronenstöße im Grundzustand bestimmt. Die Entleerung der Niveaus findet durch spontane Emission statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;n_r = \dot{n}_{ph;r}\cdot \frac{A_{i;r}}{A_{ik;r}}\frac{1}{n_e &amp;lt;\sigma_r v&amp;gt;}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierfür müssen allerdings &amp;lt;math&amp;gt;n_e&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;T_e&amp;lt;/math&amp;gt; bekannt sein. &amp;lt;math&amp;gt;&amp;lt;\sigma_r v&amp;gt;&amp;lt;/math&amp;gt; stellt die Anregungsrate dar, &amp;lt;math&amp;gt;{A_{ik;r}}&amp;lt;/math&amp;gt; ist die Übergangsrate vom Niveau i zu k des Atoms r.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=USB_Spektrometer&amp;diff=647</id>
		<title>USB Spektrometer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=USB_Spektrometer&amp;diff=647"/>
				<updated>2010-03-27T16:43:02Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: /* Bedienung der Software */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Optische Emissionsspektroskopie=&lt;br /&gt;
Emissionsspektroskopie basiert darauf, dass angeregte Elektronen durch Emission von Strahlung auf einen energetisch tiefer liegenden Zustand übergehen können.&lt;br /&gt;
Die Wellenlänge und Intensität der Emissionslinien sind charakteristisch für ein Element, sodass man aus einem gemessenen Spektrum auf die enthaltenen Spezien schließen kann.&lt;br /&gt;
Allerdings überlagern sich oft die Übergänge unterschiedlicher Elemente, sodass hier genaue Überlegungen zur Identifikation notwendig sind.&lt;br /&gt;
In der [http://physics.nist.gov/PhysRefData/ASD/lines_form.html NIST] - Datenbank können für verschiedene Elemente die Eigenschaften der Emissionslinien nachgeschlagen werden. Die möglichen Übergänge eines Elements (z.B. Sauerstoff: O) werden im gewählten Wellenlängenbereich angegeben. Dabei wird zwischen Übergängen aus dem Grundzustand (gekennzeichnet durch O I) und Übergängen aus ionisierten Zuständen (O II einfach bzw. O III zweifach ionisiert) unterschieden. Beachtet werden muss, dass nur die relative Intensität zu Linien der gleichen Spezies angegeben ist. Diese Angabe bietet also keine direkte Vergleichsmöglichkeit zwischen Emissionslinien unterschiedlicher Elemente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=USB-OES Ocean Optics USB2000=&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Usb2000_oceanoptics.jpg|thumb|upright=1.2|Verwendetes 'USB2000 Miniature Fiber Optic Spectrometer' der Firma Ocean Optics]]&lt;br /&gt;
Das „USB2000 Miniature Fiber Optic Spectrometer“ der Firma Ocean Optics bietet die Möglichkeit im Wellenlängenbereich von 180 nm bis 876 nm Emissionslinien aufzunehmen. Es kann über den USB-Anschluss des Computers angeschlossen und mit der Software 'Spectra Suite' von Ocean Optics ausgelesen werden. Im Folgenden soll nun die Bedienung der Software erläutert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bedienung der Software==&lt;br /&gt;
Nach Öffnen der Software 'Spectra Suite' erscheint folgendes Fenster:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_OES_online_graph.PNG|thumb|left|800px|Angezeigtes Fenster bei Öffnen der OES-Software]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aktuelle Spektrum wird im großen Fenster angezeigt. Links davon befindet sich ein Fenster mit Geräteinformationen und Daten des Spektrometers, die bei jedem Öffnen ausgelesen werden. Klickt man mit der linken Maustaste in das Fenster, das das Spektrum anzeigt, so erscheint ein grüner Strich, der auf eine bestimmte Wellenlängen gesetzt werden kann. Sowohl die ausgewählte Wellenlänge als auch die zugehörige Intensität können unterhalb des Graphen abgelesen werden. Über das in der [[:Bild:SOWAS OES online graph.PNG|Menüleiste]] eingekreiste Symbol kann zusätzlich eine Tabelle geöffnet werden, die zu den jeweiligen Wellenlängen die gemessenen Intensitäten angibt. Über den Reiter kann zwischen der Tabelle und dem Graph gewechselt werden. So kann zum Beispiel eine bestimmte Wellenlänge beobachtet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Menueleiste_Graph.PNG|thumb|right|700px|Allgemeine Menüleiste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menüleiste befindet sich oberhalb des Hauptfensters, hier können im Wesentlichen zwei Einstellungen verändert werden. Die „Integration Time“ gibt die Zeit an, über der die Intensität einer einzelnen Wellenlänge integriert wird. Die Integration Time muss der jeweiligen Messaufgabe angepasst werden und kann zwischen 1 ms und mehreren Sekunden variieren. Als Faustregel gilt, dass sich bei geringeren Intensitäten längere Integrationszeiten eignen, während bei großen Intensitäten Integrationszeiten von einigen Millisekunden vorteilhaft sind. [[Datei:SOWAS_DarkReferenceSpectrum.PNG|thumb|400px|right|Aufnahme vom Referenz- und Hintergrundspektrum sowie Subtrahieren des Hintergrundspektrums]]&lt;br /&gt;
Mit „Scans to average“ kann die Anzahl der Spektren zur Mittlung festgesetzt werden.&lt;br /&gt;
Da immer eine gewisse Hintergrundintensität (Dark-Spektrum) vorhanden ist, sollte vor Aufnahme des eigentlichen Spektrums ein Dark-Spektrum aufgenommen werden. Das Dark-Spektrum kann über den Knopf (1) in der zum Graphen gehörenden Symbolleiste zwischengespeichert werden. Das Referenzspekrtum einer Strahlungsquelle kann über den Knopf (2) aufgenommen werden. Mit Knopf (3) kann das Spektrum der Hintergrundintensität vom aktuellen Spektrum subtrahiert werden. &lt;br /&gt;
Alle Spektren können über das Disketten-Symbol in der Graph-Symbolleiste als ASCII-Datei exportiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu muss zunächst das gewünschte Spektrum (allgemeines Spektrum, Hintergrund- oder Referenz-Spektrum) ausgewählt und einen Speicherpfad ('Filename') eingegeben werden. Als 'File Type' bietet sich „Tab delimited“ an, da dieses Format von Programmen wie „Origin“ oder „qtiplot“ problemlos geöffnet werden kann. &lt;br /&gt;
Zunächst muss das gewünschte Spektrum (allgemeines, Hintergrund- oder Referenz-Spektrum) ausgewählt und einen Speicherpfad ('Filename') muss eingegeben werden. Als 'File Type' bietet sich am besten Tab Delimited an, da dieses Format in Origin oder qtiplot problemlos geöffnet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
 |[[Datei:SOWAS_SaveOneSpectrum.PNG|390px|thumb|left|Das zu speichernde Spektrum auswählen]]  &lt;br /&gt;
 |[[Datei:SOWAS_SaveOneSpectrum2.PNG|390px|thumb|right|Speicherort und Name sowie Dateiformat angeben]]&lt;br /&gt;
 |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man mehrere Scans hintereinander in getrennten Dateien abspeichern, so gibt es die Möglichkeit über Strg' + s oder 'File'  'Save'  'Save Spektrum' ein weiteres Fenster zu öffnen, in dem die gewünschten Speichereinstellungen vorgenommen werden können.&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_SaveSpectrum.PNG|700px|thumb|left|Abspeichern mehrerer Spektren nacheinander]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fenster können nun die Speichereinstellungen vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:SOWAS_SaveSpectrum2.PNG|thumb|800px|left|Optionen für das Abspeichern mehrerer Spektren nacheinander]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem sich öffnenden Fenster kann unter 'Save Options' gewählt werden ob jeder Scan, jeder n-te Scan oder zeitversetzte Scans gespeichert werden sollen. &lt;br /&gt;
Außerdem kann die gesamte Anzahl der aufzunehmenden Scans oder die Aufnahmedauer festgesetzt werden. Auf der rechten Seite des Fensters kann der Datei-Typ und das Zielverzeichnis ausgewählt werden. Unter 'Padding-Digits' wird die Nummerierung der Dateien gewählt (1;01;001 etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Bestimmung der Gastemperatur, Aktinometrie=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gastemperatur==&lt;br /&gt;
Die Gastemperatur kann über das spektralprofil ermittelt werden, wenn ein Doppler-Profil vorliegt. Bei niedrigen Drücken sind die beobachteten Spektrallinien in ihrer Wellenlänge verschoben. Da die angeregten Atome nicht ruhen, wenn sie Energie abstrahlen, können sie sich mit einer Geschwindigkeitskomponente zum Detektor hin bewegen oder davon weg. Dadurch entsteht, wie bei Schallwellen, eine Verschiebung der Wellenlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktinometrie==&lt;br /&gt;
Es können im Plasma unterschiedliche Plasmaparameter bestimmt werden. Dazu gehören zum Beispiel die Elektronentemperatur. Hierbei müssen die unterschiedlichen Wirkungsquerschnitte der beobachteten Linien beachtet werden.&lt;br /&gt;
Die Aktinometrie wurde um 1990 von Coburn und Chen eingeführt. Sie beruht auf der Beimischung eines Verunreinigungsgases, das in geringer Menge beigeführt wird. Nun beobachtet man Strahlung aus angeregten Niveaus des beigefügten Gases und des zu untersuchenden Arbeitsgases. Haben die oberen Niveaus der beiden beobachteten Linien nahezu die gleiche Anregungsenergie, ist ihre Besetzung im Wesentlichen durch Elektronenstöße im Grundzustand bestimmt. Die Entleerung der Niveaus findet durch spontane Emission statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;n_r = \dot{n}_{ph;r}\cdot \frac{A_{i;r}}{A_{ik;r}}\frac{1}{n_e &amp;lt;\sigma_r v&amp;gt;}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierfür müssen allerdings &amp;lt;math&amp;gt;n_e&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;T_e&amp;lt;/math&amp;gt; bekannt sein. &amp;lt;math&amp;gt;&amp;lt;\sigma_r v&amp;gt;&amp;lt;/math&amp;gt; stellt die Anregungsrate dar, &amp;lt;math&amp;gt;{A_{ik;r}}&amp;lt;/math&amp;gt; ist die Übergangsrate vom Niveau i zu k des Atoms r.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=USB_Spektrometer&amp;diff=646</id>
		<title>USB Spektrometer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=USB_Spektrometer&amp;diff=646"/>
				<updated>2010-03-27T16:42:50Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: /* Bedienung der Software */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Optische Emissionsspektroskopie=&lt;br /&gt;
Emissionsspektroskopie basiert darauf, dass angeregte Elektronen durch Emission von Strahlung auf einen energetisch tiefer liegenden Zustand übergehen können.&lt;br /&gt;
Die Wellenlänge und Intensität der Emissionslinien sind charakteristisch für ein Element, sodass man aus einem gemessenen Spektrum auf die enthaltenen Spezien schließen kann.&lt;br /&gt;
Allerdings überlagern sich oft die Übergänge unterschiedlicher Elemente, sodass hier genaue Überlegungen zur Identifikation notwendig sind.&lt;br /&gt;
In der [http://physics.nist.gov/PhysRefData/ASD/lines_form.html NIST] - Datenbank können für verschiedene Elemente die Eigenschaften der Emissionslinien nachgeschlagen werden. Die möglichen Übergänge eines Elements (z.B. Sauerstoff: O) werden im gewählten Wellenlängenbereich angegeben. Dabei wird zwischen Übergängen aus dem Grundzustand (gekennzeichnet durch O I) und Übergängen aus ionisierten Zuständen (O II einfach bzw. O III zweifach ionisiert) unterschieden. Beachtet werden muss, dass nur die relative Intensität zu Linien der gleichen Spezies angegeben ist. Diese Angabe bietet also keine direkte Vergleichsmöglichkeit zwischen Emissionslinien unterschiedlicher Elemente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=USB-OES Ocean Optics USB2000=&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Usb2000_oceanoptics.jpg|thumb|upright=1.2|Verwendetes 'USB2000 Miniature Fiber Optic Spectrometer' der Firma Ocean Optics]]&lt;br /&gt;
Das „USB2000 Miniature Fiber Optic Spectrometer“ der Firma Ocean Optics bietet die Möglichkeit im Wellenlängenbereich von 180 nm bis 876 nm Emissionslinien aufzunehmen. Es kann über den USB-Anschluss des Computers angeschlossen und mit der Software 'Spectra Suite' von Ocean Optics ausgelesen werden. Im Folgenden soll nun die Bedienung der Software erläutert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bedienung der Software==&lt;br /&gt;
Nach Öffnen der Software 'Spectra Suite' erscheint folgendes Fenster:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_OES_online_graph.PNG|thumb|left|800px|Angezeigtes Fenster bei Öffnen der OES-Software]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aktuelle Spektrum wird im großen Fenster angezeigt. Links davon befindet sich ein Fenster mit Geräteinformationen und Daten des Spektrometers, die bei jedem Öffnen ausgelesen werden. Klickt man mit der linken Maustaste in das Fenster, das das Spektrum anzeigt, so erscheint ein grüner Strich, der auf eine bestimmte Wellenlängen gesetzt werden kann. Sowohl die ausgewählte Wellenlänge als auch die zugehörige Intensität können unterhalb des Graphen abgelesen werden. Über das in der [[:Bild:SOWAS OES online graph.PNG|Menüleiste]] eingekreiste Symbol kann zusätzlich eine Tabelle geöffnet werden, die zu den jeweiligen Wellenlängen die gemessenen Intensitäten angibt. Über den Reiter kann zwischen der Tabelle und dem Graph gewechselt werden. So kann zum Beispiel eine bestimmte Wellenlänge beobachtet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Menueleiste_Graph.PNG|thumb|right|700px|Allgemeine Menüleiste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menüleiste befindet sich oberhalb des Hauptfensters, hier können im Wesentlichen zwei Einstellungen verändert werden. Die „Integration Time“ gibt die Zeit an, über der die Intensität einer einzelnen Wellenlänge integriert wird. Die Integration Time muss der jeweiligen Messaufgabe angepasst werden und kann zwischen 1 ms und mehreren Sekunden variieren. Als Faustregel gilt, dass sich bei geringeren Intensitäten längere Integrationszeiten eignen, während bei großen Intensitäten Integrationszeiten von einigen Millisekunden vorteilhaft sind. [[Datei:SOWAS_DarkReferenceSpectrum.PNG|thumb|400px|right|Aufnahme vom Referenz- und Hintergrundspektrum sowie Subtrahieren des Hintergrundspektrums]]&lt;br /&gt;
Mit „Scans to average“ kann die Anzahl der Spektren zur Mittlung festgesetzt werden.&lt;br /&gt;
Da immer eine gewisse Hintergrundintensität (Dark-Spektrum) vorhanden ist, sollte vor Aufnahme des eigentlichen Spektrums ein Dark-Spektrum aufgenommen werden. Das Dark-Spektrum kann über den Knopf (1) in der zum Graphen gehörenden Symbolleiste zwischengespeichert werden. Das Referenzspekrtum einer Strahlungsquelle kann über den Knopf (2) aufgenommen werden. Mit Knopf (3) kann das Spektrum der Hintergrundintensität vom aktuellen Spektrum subtrahiert werden. &lt;br /&gt;
Alle Spektren können über das Disketten-Symbol in der Graph-Symbolleiste als ASCII-Datei exportiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu muss zunächst das gewünschte Spektrum (allgemeines Spektrum, Hintergrund- oder Referenz-Spektrum) ausgewählt und einen Speicherpfad ('Filename') eingegeben werden. Als 'File Type' bietet sich „Tab delimited“ an, da dieses Format von Programmen wie „Origin“ oder „qtiplot“ problemlos geöffnet werden kann. &lt;br /&gt;
Zunächst muss das gewünschte Spektrum (allgemeines, Hintergrund- oder Referenz-Spektrum) ausgewählt und einen Speicherpfad ('Filename') muss eingegeben werden. Als 'File Type' bietet sich am besten Tab Delimited an, da dieses Format in Origin oder qtiplot problemlos geöffnet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
 |[[Datei:SOWAS_SaveOneSpectrum.PNG|390px|thumb|left|Das zu speichernde Spektrum auswählen]]  &lt;br /&gt;
 |[[Datei:SOWAS_SaveOneSpectrum2.PNG|390px|thumb|right|Speicherort und Name sowie Dateiformat angeben]]&lt;br /&gt;
 |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man mehrere Scans hintereinander in getrennten Dateien abspeichern, so gibt es die Möglichkeit über Strg' + s oder 'File'  'Save'  'Save Spektrum' ein weiteres Fenster zu öffnen, in dem die gewünschten Speichereinstellungen vorgenommen werden können.&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_SaveSpectrum.PNG|700px|thumb|left|Abspeichern mehrerer Spektren nacheinander]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fenster können nun die Speichereinstellungen vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:SOWAS_SaveSpectrum2.PNG|thumb|800px|left|Optionen für das Abspeichern mehrerer Spektren nacheinander]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem sich öffnenden Fenster kann unter 'Save Options' gewählt werden ob jeder Scan, jeder n-te Scan oder zeitversetzte Scans gespeichert werden sollen. &lt;br /&gt;
Außerdem kann die gesamte Anzahl der aufzunehmenden Scans oder die Aufnahmedauer festgesetzt werden. Auf der rechten Seite des Fensters kann der Datei-Typ und das Zielverzeichnis ausgewählt werden. Unter 'Padding-Digits' wird die Nummerierung der Dateien gewählt (1;01;001 etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Bestimmung der Gastemperatur, Aktinometrie=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gastemperatur==&lt;br /&gt;
Die Gastemperatur kann über das spektralprofil ermittelt werden, wenn ein Doppler-Profil vorliegt. Bei niedrigen Drücken sind die beobachteten Spektrallinien in ihrer Wellenlänge verschoben. Da die angeregten Atome nicht ruhen, wenn sie Energie abstrahlen, können sie sich mit einer Geschwindigkeitskomponente zum Detektor hin bewegen oder davon weg. Dadurch entsteht, wie bei Schallwellen, eine Verschiebung der Wellenlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktinometrie==&lt;br /&gt;
Es können im Plasma unterschiedliche Plasmaparameter bestimmt werden. Dazu gehören zum Beispiel die Elektronentemperatur. Hierbei müssen die unterschiedlichen Wirkungsquerschnitte der beobachteten Linien beachtet werden.&lt;br /&gt;
Die Aktinometrie wurde um 1990 von Coburn und Chen eingeführt. Sie beruht auf der Beimischung eines Verunreinigungsgases, das in geringer Menge beigeführt wird. Nun beobachtet man Strahlung aus angeregten Niveaus des beigefügten Gases und des zu untersuchenden Arbeitsgases. Haben die oberen Niveaus der beiden beobachteten Linien nahezu die gleiche Anregungsenergie, ist ihre Besetzung im Wesentlichen durch Elektronenstöße im Grundzustand bestimmt. Die Entleerung der Niveaus findet durch spontane Emission statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;n_r = \dot{n}_{ph;r}\cdot \frac{A_{i;r}}{A_{ik;r}}\frac{1}{n_e &amp;lt;\sigma_r v&amp;gt;}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierfür müssen allerdings &amp;lt;math&amp;gt;n_e&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;T_e&amp;lt;/math&amp;gt; bekannt sein. &amp;lt;math&amp;gt;&amp;lt;\sigma_r v&amp;gt;&amp;lt;/math&amp;gt; stellt die Anregungsrate dar, &amp;lt;math&amp;gt;{A_{ik;r}}&amp;lt;/math&amp;gt; ist die Übergangsrate vom Niveau i zu k des Atoms r.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=USB_Spektrometer&amp;diff=645</id>
		<title>USB Spektrometer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=USB_Spektrometer&amp;diff=645"/>
				<updated>2010-03-27T16:42:30Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: /* Bedienung der Software */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Optische Emissionsspektroskopie=&lt;br /&gt;
Emissionsspektroskopie basiert darauf, dass angeregte Elektronen durch Emission von Strahlung auf einen energetisch tiefer liegenden Zustand übergehen können.&lt;br /&gt;
Die Wellenlänge und Intensität der Emissionslinien sind charakteristisch für ein Element, sodass man aus einem gemessenen Spektrum auf die enthaltenen Spezien schließen kann.&lt;br /&gt;
Allerdings überlagern sich oft die Übergänge unterschiedlicher Elemente, sodass hier genaue Überlegungen zur Identifikation notwendig sind.&lt;br /&gt;
In der [http://physics.nist.gov/PhysRefData/ASD/lines_form.html NIST] - Datenbank können für verschiedene Elemente die Eigenschaften der Emissionslinien nachgeschlagen werden. Die möglichen Übergänge eines Elements (z.B. Sauerstoff: O) werden im gewählten Wellenlängenbereich angegeben. Dabei wird zwischen Übergängen aus dem Grundzustand (gekennzeichnet durch O I) und Übergängen aus ionisierten Zuständen (O II einfach bzw. O III zweifach ionisiert) unterschieden. Beachtet werden muss, dass nur die relative Intensität zu Linien der gleichen Spezies angegeben ist. Diese Angabe bietet also keine direkte Vergleichsmöglichkeit zwischen Emissionslinien unterschiedlicher Elemente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=USB-OES Ocean Optics USB2000=&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Usb2000_oceanoptics.jpg|thumb|upright=1.2|Verwendetes 'USB2000 Miniature Fiber Optic Spectrometer' der Firma Ocean Optics]]&lt;br /&gt;
Das „USB2000 Miniature Fiber Optic Spectrometer“ der Firma Ocean Optics bietet die Möglichkeit im Wellenlängenbereich von 180 nm bis 876 nm Emissionslinien aufzunehmen. Es kann über den USB-Anschluss des Computers angeschlossen und mit der Software 'Spectra Suite' von Ocean Optics ausgelesen werden. Im Folgenden soll nun die Bedienung der Software erläutert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bedienung der Software==&lt;br /&gt;
Nach Öffnen der Software 'Spectra Suite' erscheint folgendes Fenster:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_OES_online_graph.PNG|thumb|left|800px|Angezeigtes Fenster bei Öffnen der OES-Software]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aktuelle Spektrum wird im großen Fenster angezeigt. Links davon befindet sich ein Fenster mit Geräteinformationen und Daten des Spektrometers, die bei jedem Öffnen ausgelesen werden. Klickt man mit der linken Maustaste in das Fenster, das das Spektrum anzeigt, so erscheint ein grüner Strich, der auf eine bestimmte Wellenlängen gesetzt werden kann. Sowohl die ausgewählte Wellenlänge als auch die zugehörige Intensität können unterhalb des Graphen abgelesen werden. Über das in der [[:Bild:SOWAS OES online graph.PNG|Menüleiste]] eingekreiste Symbol kann zusätzlich eine Tabelle geöffnet werden, die zu den jeweiligen Wellenlängen die gemessenen Intensitäten angibt. Über den Reiter kann zwischen der Tabelle und dem Graph gewechselt werden. So kann zum Beispiel eine bestimmte Wellenlänge beobachtet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Menueleiste_Graph.PNG|thumb|right|700px|Allgemeine Menüleiste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menüleiste befindet sich oberhalb des Hauptfensters, hier können im Wesentlichen zwei Einstellungen verändert werden. Die „Integration Time“ gibt die Zeit an, über der die Intensität einer einzelnen Wellenlänge integriert wird. Die Integration Time muss der jeweiligen Messaufgabe angepasst werden und kann zwischen 1 ms und mehreren Sekunden variieren. Als Faustregel gilt, dass sich bei geringeren Intensitäten längere Integrationszeiten eignen, während bei großen Intensitäten Integrationszeiten von einigen Millisekunden vorteilhaft sind. [[Datei:SOWAS_DarkReferenceSpectrum.PNG|thumb|400px|right|Aufnahme vom Referenz- und Hintergrundspektrum sowie Subtrahieren des Hintergrundspektrums]]&lt;br /&gt;
Mit „Scans to average“ kann die Anzahl der Spektren zur Mittlung festgesetzt werden.&lt;br /&gt;
Da immer eine gewisse Hintergrundintensität (Dark-Spektrum) vorhanden ist, sollte vor Aufnahme des eigentlichen Spektrums ein Dark-Spektrum aufgenommen werden. Das Dark-Spektrum kann über den Knopf (1) in der zum Graphen gehörenden Symbolleiste zwischengespeichert werden. Das Referenzspekrtum einer Strahlungsquelle kann über den Knopf (2) aufgenommen werden. Mit Knopf (3) kann das Spektrum der Hintergrundintensität vom aktuellen Spektrum subtrahiert werden. &lt;br /&gt;
Alle Spektren können über das Disketten-Symbol in der Graph-Symbolleiste als ASCII-Datei exportiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu muss zunächst das gewünschte Spektrum (allgemeines Spektrum, Hintergrund- oder Referenz-Spektrum) ausgewählt und einen Speicherpfad ('Filename') eingegeben werden. Als 'File Type' bietet sich „Tab delimited“ an, da dieses Format von Programmen wie „Origin“ oder „qtiplot“ problemlos geöffnet werden kann. &lt;br /&gt;
Zunächst muss das gewünschte Spektrum (allgemeines, Hintergrund- oder Referenz-Spektrum) ausgewählt und einen Speicherpfad ('Filename') muss eingegeben werden. Als 'File Type' bietet sich am besten Tab Delimited an, da dieses Format in Origin oder qtiplot problemlos geöffnet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
 |[[Datei:SOWAS_SaveOneSpectrum.PNG|390px|thumb|left|Das zu speichernde Spektrum auswählen]]  &lt;br /&gt;
 |[[Datei:SOWAS_SaveOneSpectrum2.PNG|390px|thumb|right|Speicherort und Name sowie Dateiformat angeben]]&lt;br /&gt;
 |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man mehrere Scans hintereinander in getrennten Dateien abspeichern, so gibt es die Möglichkeit über Strg' + s oder 'File'  'Save'  'Save Spektrum' ein weiteres Fenster zu öffnen, in dem die gewünschten Speichereinstellungen vorgenommen werden können.&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_SaveSpectrum.PNG|700px|thumb|left|Abspeichern mehrerer Spektren nacheinander]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fenster können nun die Speichereinstellungen vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:SOWAS_SaveSpectrum2.PNG|thumb|800px|left|Optionen für das Abspeichern mehrerer Spektren nacheinander]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem sich öffnenden Fenster kann unter 'Save Options' gewählt werden ob jeder Scan, jeder n-te Scan oder zeitversetzte Scans gespeichert werden sollen. &lt;br /&gt;
Außerdem kann die gesamte Anzahl der aufzunehmenden Scans oder die Aufnahmedauer festgesetzt werden. Auf der rechten Seite des Fensters kann der Datei-Typ und das Zielverzeichnis ausgewählt werden. Unter 'Padding-Digits' wird die Nummerierung der Dateien gewählt (1;01;001 etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Bestimmung der Gastemperatur, Aktinometrie=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gastemperatur==&lt;br /&gt;
Die Gastemperatur kann über das spektralprofil ermittelt werden, wenn ein Doppler-Profil vorliegt. Bei niedrigen Drücken sind die beobachteten Spektrallinien in ihrer Wellenlänge verschoben. Da die angeregten Atome nicht ruhen, wenn sie Energie abstrahlen, können sie sich mit einer Geschwindigkeitskomponente zum Detektor hin bewegen oder davon weg. Dadurch entsteht, wie bei Schallwellen, eine Verschiebung der Wellenlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktinometrie==&lt;br /&gt;
Es können im Plasma unterschiedliche Plasmaparameter bestimmt werden. Dazu gehören zum Beispiel die Elektronentemperatur. Hierbei müssen die unterschiedlichen Wirkungsquerschnitte der beobachteten Linien beachtet werden.&lt;br /&gt;
Die Aktinometrie wurde um 1990 von Coburn und Chen eingeführt. Sie beruht auf der Beimischung eines Verunreinigungsgases, das in geringer Menge beigeführt wird. Nun beobachtet man Strahlung aus angeregten Niveaus des beigefügten Gases und des zu untersuchenden Arbeitsgases. Haben die oberen Niveaus der beiden beobachteten Linien nahezu die gleiche Anregungsenergie, ist ihre Besetzung im Wesentlichen durch Elektronenstöße im Grundzustand bestimmt. Die Entleerung der Niveaus findet durch spontane Emission statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;n_r = \dot{n}_{ph;r}\cdot \frac{A_{i;r}}{A_{ik;r}}\frac{1}{n_e &amp;lt;\sigma_r v&amp;gt;}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierfür müssen allerdings &amp;lt;math&amp;gt;n_e&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;T_e&amp;lt;/math&amp;gt; bekannt sein. &amp;lt;math&amp;gt;&amp;lt;\sigma_r v&amp;gt;&amp;lt;/math&amp;gt; stellt die Anregungsrate dar, &amp;lt;math&amp;gt;{A_{ik;r}}&amp;lt;/math&amp;gt; ist die Übergangsrate vom Niveau i zu k des Atoms r.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=USB_Spektrometer&amp;diff=644</id>
		<title>USB Spektrometer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=USB_Spektrometer&amp;diff=644"/>
				<updated>2010-03-27T16:42:22Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: /* Bedienung der Software */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Optische Emissionsspektroskopie=&lt;br /&gt;
Emissionsspektroskopie basiert darauf, dass angeregte Elektronen durch Emission von Strahlung auf einen energetisch tiefer liegenden Zustand übergehen können.&lt;br /&gt;
Die Wellenlänge und Intensität der Emissionslinien sind charakteristisch für ein Element, sodass man aus einem gemessenen Spektrum auf die enthaltenen Spezien schließen kann.&lt;br /&gt;
Allerdings überlagern sich oft die Übergänge unterschiedlicher Elemente, sodass hier genaue Überlegungen zur Identifikation notwendig sind.&lt;br /&gt;
In der [http://physics.nist.gov/PhysRefData/ASD/lines_form.html NIST] - Datenbank können für verschiedene Elemente die Eigenschaften der Emissionslinien nachgeschlagen werden. Die möglichen Übergänge eines Elements (z.B. Sauerstoff: O) werden im gewählten Wellenlängenbereich angegeben. Dabei wird zwischen Übergängen aus dem Grundzustand (gekennzeichnet durch O I) und Übergängen aus ionisierten Zuständen (O II einfach bzw. O III zweifach ionisiert) unterschieden. Beachtet werden muss, dass nur die relative Intensität zu Linien der gleichen Spezies angegeben ist. Diese Angabe bietet also keine direkte Vergleichsmöglichkeit zwischen Emissionslinien unterschiedlicher Elemente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=USB-OES Ocean Optics USB2000=&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Usb2000_oceanoptics.jpg|thumb|upright=1.2|Verwendetes 'USB2000 Miniature Fiber Optic Spectrometer' der Firma Ocean Optics]]&lt;br /&gt;
Das „USB2000 Miniature Fiber Optic Spectrometer“ der Firma Ocean Optics bietet die Möglichkeit im Wellenlängenbereich von 180 nm bis 876 nm Emissionslinien aufzunehmen. Es kann über den USB-Anschluss des Computers angeschlossen und mit der Software 'Spectra Suite' von Ocean Optics ausgelesen werden. Im Folgenden soll nun die Bedienung der Software erläutert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bedienung der Software==&lt;br /&gt;
Nach Öffnen der Software 'Spectra Suite' erscheint folgendes Fenster:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_OES_online_graph.PNG|thumb|left|800px|Angezeigtes Fenster bei Öffnen der OES-Software]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aktuelle Spektrum wird im großen Fenster angezeigt. Links davon befindet sich ein Fenster mit Geräteinformationen und Daten des Spektrometers, die bei jedem Öffnen ausgelesen werden. Klickt man mit der linken Maustaste in das Fenster, das das Spektrum anzeigt, so erscheint ein grüner Strich, der auf eine bestimmte Wellenlängen gesetzt werden kann. Sowohl die ausgewählte Wellenlänge als auch die zugehörige Intensität können unterhalb des Graphen abgelesen werden. Über das in der [[:Bild:SOWAS OES online graph.PNG|Menüleiste]] eingekreiste Symbol kann zusätzlich eine Tabelle geöffnet werden, die zu den jeweiligen Wellenlängen die gemessenen Intensitäten angibt. Über den Reiter kann zwischen der Tabelle und dem Graph gewechselt werden. So kann zum Beispiel eine bestimmte Wellenlänge beobachtet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Menueleiste_Graph.PNG|thumb|right|700px|Allgemeine Menüleiste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menüleiste befindet sich oberhalb des Hauptfensters, hier können im Wesentlichen zwei Einstellungen verändert werden. Die „Integration Time“ gibt die Zeit an, über der die Intensität einer einzelnen Wellenlänge integriert wird. Die Integration Time muss der jeweiligen Messaufgabe angepasst werden und kann zwischen 1 ms und mehreren Sekunden variieren. Als Faustregel gilt, dass sich bei geringeren Intensitäten längere Integrationszeiten eignen, während bei großen Intensitäten Integrationszeiten von einigen Millisekunden vorteilhaft sind. [[Datei:SOWAS_DarkReferenceSpectrum.PNG|thumb|400px|right|Aufnahme vom Referenz- und Hintergrundspektrum sowie Subtrahieren des Hintergrundspektrums]]&lt;br /&gt;
Mit „Scans to average“ kann die Anzahl der Spektren zur Mittlung festgesetzt werden.&lt;br /&gt;
Da immer eine gewisse Hintergrundintensität (Dark-Spektrum) vorhanden ist, sollte vor Aufnahme des eigentlichen Spektrums ein Dark-Spektrum aufgenommen werden. Das Dark-Spektrum kann über den Knopf (1) in der zum Graphen gehörenden Symbolleiste zwischengespeichert werden. Das Referenzspekrtum einer Strahlungsquelle kann über den Knopf (2) aufgenommen werden. Mit Knopf (3) kann das Spektrum der Hintergrundintensität vom aktuellen Spektrum subtrahiert werden. &lt;br /&gt;
Alle Spektren können über das Disketten-Symbol in der Graph-Symbolleiste als ASCII-Datei exportiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu muss zunächst das gewünschte Spektrum (allgemeines Spektrum, Hintergrund- oder Referenz-Spektrum) ausgewählt und einen Speicherpfad ('Filename') eingegeben werden. Als 'File Type' bietet sich „Tab delimited“ an, da dieses Format von Programmen wie „Origin“ oder „qtiplot“ problemlos geöffnet werden kann. &lt;br /&gt;
Zunächst muss das gewünschte Spektrum (allgemeines, Hintergrund- oder Referenz-Spektrum) ausgewählt und einen Speicherpfad ('Filename') muss eingegeben werden. Als 'File Type' bietet sich am besten Tab Delimited an, da dieses Format in Origin oder qtiplot problemlos geöffnet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
 |[[Datei:SOWAS_SaveOneSpectrum.PNG|390px|thumb|left|Das zu speichernde Spektrum auswählen]]  &lt;br /&gt;
 |[[Datei:SOWAS_SaveOneSpectrum2.PNG|390px|thumb|right|Speicherort und Name sowie Dateiformat angeben]]&lt;br /&gt;
 |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man mehrere Scans hintereinander in getrennten Dateien abspeichern, so gibt es die Möglichkeit über Strg' + s oder 'File'  'Save'  'Save Spektrum' ein weiteres Fenster zu öffnen, in dem die gewünschten Speichereinstellungen vorgenommen werden können.&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_SaveSpectrum.PNG|700px|thumb|left|Abspeichern mehrerer Spektren nacheinander]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fenster können nun die Speichereinstellungen vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:SOWAS_SaveSpectrum2.PNG|thumb|800px|left|Optionen für das Abspeichern mehrerer Spektren nacheinander]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem sich öffnenden Fenster kann unter 'Save Options' gewählt werden ob jeder Scan, jeder n-te Scan oder zeitversetzte Scans gespeichert werden sollen. &lt;br /&gt;
Außerdem kann die gesamte Anzahl der aufzunehmenden Scans oder die Aufnahmedauer festgesetzt werden. Auf der rechten Seite des Fensters kann der Datei-Typ und das Zielverzeichnis ausgewählt werden. Unter 'Padding-Digits' wird die Nummerierung der Dateien gewählt (1;01;001 etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Bestimmung der Gastemperatur, Aktinometrie=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gastemperatur==&lt;br /&gt;
Die Gastemperatur kann über das spektralprofil ermittelt werden, wenn ein Doppler-Profil vorliegt. Bei niedrigen Drücken sind die beobachteten Spektrallinien in ihrer Wellenlänge verschoben. Da die angeregten Atome nicht ruhen, wenn sie Energie abstrahlen, können sie sich mit einer Geschwindigkeitskomponente zum Detektor hin bewegen oder davon weg. Dadurch entsteht, wie bei Schallwellen, eine Verschiebung der Wellenlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktinometrie==&lt;br /&gt;
Es können im Plasma unterschiedliche Plasmaparameter bestimmt werden. Dazu gehören zum Beispiel die Elektronentemperatur. Hierbei müssen die unterschiedlichen Wirkungsquerschnitte der beobachteten Linien beachtet werden.&lt;br /&gt;
Die Aktinometrie wurde um 1990 von Coburn und Chen eingeführt. Sie beruht auf der Beimischung eines Verunreinigungsgases, das in geringer Menge beigeführt wird. Nun beobachtet man Strahlung aus angeregten Niveaus des beigefügten Gases und des zu untersuchenden Arbeitsgases. Haben die oberen Niveaus der beiden beobachteten Linien nahezu die gleiche Anregungsenergie, ist ihre Besetzung im Wesentlichen durch Elektronenstöße im Grundzustand bestimmt. Die Entleerung der Niveaus findet durch spontane Emission statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;n_r = \dot{n}_{ph;r}\cdot \frac{A_{i;r}}{A_{ik;r}}\frac{1}{n_e &amp;lt;\sigma_r v&amp;gt;}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierfür müssen allerdings &amp;lt;math&amp;gt;n_e&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;T_e&amp;lt;/math&amp;gt; bekannt sein. &amp;lt;math&amp;gt;&amp;lt;\sigma_r v&amp;gt;&amp;lt;/math&amp;gt; stellt die Anregungsrate dar, &amp;lt;math&amp;gt;{A_{ik;r}}&amp;lt;/math&amp;gt; ist die Übergangsrate vom Niveau i zu k des Atoms r.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=USB_Spektrometer&amp;diff=643</id>
		<title>USB Spektrometer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=USB_Spektrometer&amp;diff=643"/>
				<updated>2010-03-27T16:42:14Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: /* Bedienung der Software */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Optische Emissionsspektroskopie=&lt;br /&gt;
Emissionsspektroskopie basiert darauf, dass angeregte Elektronen durch Emission von Strahlung auf einen energetisch tiefer liegenden Zustand übergehen können.&lt;br /&gt;
Die Wellenlänge und Intensität der Emissionslinien sind charakteristisch für ein Element, sodass man aus einem gemessenen Spektrum auf die enthaltenen Spezien schließen kann.&lt;br /&gt;
Allerdings überlagern sich oft die Übergänge unterschiedlicher Elemente, sodass hier genaue Überlegungen zur Identifikation notwendig sind.&lt;br /&gt;
In der [http://physics.nist.gov/PhysRefData/ASD/lines_form.html NIST] - Datenbank können für verschiedene Elemente die Eigenschaften der Emissionslinien nachgeschlagen werden. Die möglichen Übergänge eines Elements (z.B. Sauerstoff: O) werden im gewählten Wellenlängenbereich angegeben. Dabei wird zwischen Übergängen aus dem Grundzustand (gekennzeichnet durch O I) und Übergängen aus ionisierten Zuständen (O II einfach bzw. O III zweifach ionisiert) unterschieden. Beachtet werden muss, dass nur die relative Intensität zu Linien der gleichen Spezies angegeben ist. Diese Angabe bietet also keine direkte Vergleichsmöglichkeit zwischen Emissionslinien unterschiedlicher Elemente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=USB-OES Ocean Optics USB2000=&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Usb2000_oceanoptics.jpg|thumb|upright=1.2|Verwendetes 'USB2000 Miniature Fiber Optic Spectrometer' der Firma Ocean Optics]]&lt;br /&gt;
Das „USB2000 Miniature Fiber Optic Spectrometer“ der Firma Ocean Optics bietet die Möglichkeit im Wellenlängenbereich von 180 nm bis 876 nm Emissionslinien aufzunehmen. Es kann über den USB-Anschluss des Computers angeschlossen und mit der Software 'Spectra Suite' von Ocean Optics ausgelesen werden. Im Folgenden soll nun die Bedienung der Software erläutert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bedienung der Software==&lt;br /&gt;
Nach Öffnen der Software 'Spectra Suite' erscheint folgendes Fenster:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_OES_online_graph.PNG|thumb|left|800px|Angezeigtes Fenster bei Öffnen der OES-Software]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aktuelle Spektrum wird im großen Fenster angezeigt. Links davon befindet sich ein Fenster mit Geräteinformationen und Daten des Spektrometers, die bei jedem Öffnen ausgelesen werden. Klickt man mit der linken Maustaste in das Fenster, das das Spektrum anzeigt, so erscheint ein grüner Strich, der auf eine bestimmte Wellenlängen gesetzt werden kann. Sowohl die ausgewählte Wellenlänge als auch die zugehörige Intensität können unterhalb des Graphen abgelesen werden. Über das in der [[:Bild:SOWAS OES online graph.PNG|Menüleiste]] eingekreiste Symbol kann zusätzlich eine Tabelle geöffnet werden, die zu den jeweiligen Wellenlängen die gemessenen Intensitäten angibt. Über den Reiter kann zwischen der Tabelle und dem Graph gewechselt werden. So kann zum Beispiel eine bestimmte Wellenlänge beobachtet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Menueleiste_Graph.PNG|thumb|right|700px|Allgemeine Menüleiste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menüleiste befindet sich oberhalb des Hauptfensters, hier können im Wesentlichen zwei Einstellungen verändert werden. Die „Integration Time“ gibt die Zeit an, über der die Intensität einer einzelnen Wellenlänge integriert wird. Die Integration Time muss der jeweiligen Messaufgabe angepasst werden und kann zwischen 1 ms und mehreren Sekunden variieren. Als Faustregel gilt, dass sich bei geringeren Intensitäten längere Integrationszeiten eignen, während bei großen Intensitäten Integrationszeiten von einigen Millisekunden vorteilhaft sind. [[Datei:SOWAS_DarkReferenceSpectrum.PNG|thumb|400px|right|Aufnahme vom Referenz- und Hintergrundspektrum sowie Subtrahieren des Hintergrundspektrums]]&lt;br /&gt;
Mit „Scans to average“ kann die Anzahl der Spektren zur Mittlung festgesetzt werden.&lt;br /&gt;
Da immer eine gewisse Hintergrundintensität (Dark-Spektrum) vorhanden ist, sollte vor Aufnahme des eigentlichen Spektrums ein Dark-Spektrum aufgenommen werden. Das Dark-Spektrum kann über den Knopf (1) in der zum Graphen gehörenden Symbolleiste zwischengespeichert werden. Das Referenzspekrtum einer Strahlungsquelle kann über den Knopf (2) aufgenommen werden. Mit Knopf (3) kann das Spektrum der Hintergrundintensität vom aktuellen Spektrum subtrahiert werden. &lt;br /&gt;
Alle Spektren können über das Disketten-Symbol in der Graph-Symbolleiste als ASCII-Datei exportiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu muss zunächst das gewünschte Spektrum (allgemeines Spektrum, Hintergrund- oder Referenz-Spektrum) ausgewählt und einen Speicherpfad ('Filename') eingegeben werden. Als 'File Type' bietet sich „Tab delimited“ an, da dieses Format von Programmen wie „Origin“ oder „qtiplot“ problemlos geöffnet werden kann. &lt;br /&gt;
Zunächst muss das gewünschte Spektrum (allgemeines, Hintergrund- oder Referenz-Spektrum) ausgewählt und einen Speicherpfad ('Filename') muss eingegeben werden. Als 'File Type' bietet sich am besten Tab Delimited an, da dieses Format in Origin oder qtiplot problemlos geöffnet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
 |[[Datei:SOWAS_SaveOneSpectrum.PNG|390px|thumb|left|Das zu speichernde Spektrum auswählen]]  &lt;br /&gt;
 |[[Datei:SOWAS_SaveOneSpectrum2.PNG|390px|thumb|right|Speicherort und Name sowie Dateiformat angeben]]&lt;br /&gt;
 |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man mehrere Scans hintereinander in getrennten Dateien abspeichern, so gibt es die Möglichkeit über Strg' + s oder 'File'  'Save'  'Save Spektrum' ein weiteres Fenster zu öffnen, in dem die gewünschten Speichereinstellungen vorgenommen werden können.&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_SaveSpectrum.PNG|700px|thumb|left|Abspeichern mehrerer Spektren nacheinander]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fenster können nun die Speichereinstellungen vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:SOWAS_SaveSpectrum2.PNG|thumb|800px|left|Optionen für das Abspeichern mehrerer Spektren nacheinander]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem sich öffnenden Fenster kann unter 'Save Options' gewählt werden ob jeder Scan, jeder n-te Scan oder zeitversetzte Scans gespeichert werden sollen. &lt;br /&gt;
Außerdem kann die gesamte Anzahl der aufzunehmenden Scans oder die Aufnahmedauer festgesetzt werden. Auf der rechten Seite des Fensters kann der Datei-Typ und das Zielverzeichnis ausgewählt werden. Unter 'Padding-Digits' wird die Nummerierung der Dateien gewählt (1;01;001 etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Bestimmung der Gastemperatur, Aktinometrie=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gastemperatur==&lt;br /&gt;
Die Gastemperatur kann über das spektralprofil ermittelt werden, wenn ein Doppler-Profil vorliegt. Bei niedrigen Drücken sind die beobachteten Spektrallinien in ihrer Wellenlänge verschoben. Da die angeregten Atome nicht ruhen, wenn sie Energie abstrahlen, können sie sich mit einer Geschwindigkeitskomponente zum Detektor hin bewegen oder davon weg. Dadurch entsteht, wie bei Schallwellen, eine Verschiebung der Wellenlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktinometrie==&lt;br /&gt;
Es können im Plasma unterschiedliche Plasmaparameter bestimmt werden. Dazu gehören zum Beispiel die Elektronentemperatur. Hierbei müssen die unterschiedlichen Wirkungsquerschnitte der beobachteten Linien beachtet werden.&lt;br /&gt;
Die Aktinometrie wurde um 1990 von Coburn und Chen eingeführt. Sie beruht auf der Beimischung eines Verunreinigungsgases, das in geringer Menge beigeführt wird. Nun beobachtet man Strahlung aus angeregten Niveaus des beigefügten Gases und des zu untersuchenden Arbeitsgases. Haben die oberen Niveaus der beiden beobachteten Linien nahezu die gleiche Anregungsenergie, ist ihre Besetzung im Wesentlichen durch Elektronenstöße im Grundzustand bestimmt. Die Entleerung der Niveaus findet durch spontane Emission statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;n_r = \dot{n}_{ph;r}\cdot \frac{A_{i;r}}{A_{ik;r}}\frac{1}{n_e &amp;lt;\sigma_r v&amp;gt;}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierfür müssen allerdings &amp;lt;math&amp;gt;n_e&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;T_e&amp;lt;/math&amp;gt; bekannt sein. &amp;lt;math&amp;gt;&amp;lt;\sigma_r v&amp;gt;&amp;lt;/math&amp;gt; stellt die Anregungsrate dar, &amp;lt;math&amp;gt;{A_{ik;r}}&amp;lt;/math&amp;gt; ist die Übergangsrate vom Niveau i zu k des Atoms r.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=USB_Spektrometer&amp;diff=642</id>
		<title>USB Spektrometer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=USB_Spektrometer&amp;diff=642"/>
				<updated>2010-03-27T16:41:44Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: /* Bedienung der Software */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Optische Emissionsspektroskopie=&lt;br /&gt;
Emissionsspektroskopie basiert darauf, dass angeregte Elektronen durch Emission von Strahlung auf einen energetisch tiefer liegenden Zustand übergehen können.&lt;br /&gt;
Die Wellenlänge und Intensität der Emissionslinien sind charakteristisch für ein Element, sodass man aus einem gemessenen Spektrum auf die enthaltenen Spezien schließen kann.&lt;br /&gt;
Allerdings überlagern sich oft die Übergänge unterschiedlicher Elemente, sodass hier genaue Überlegungen zur Identifikation notwendig sind.&lt;br /&gt;
In der [http://physics.nist.gov/PhysRefData/ASD/lines_form.html NIST] - Datenbank können für verschiedene Elemente die Eigenschaften der Emissionslinien nachgeschlagen werden. Die möglichen Übergänge eines Elements (z.B. Sauerstoff: O) werden im gewählten Wellenlängenbereich angegeben. Dabei wird zwischen Übergängen aus dem Grundzustand (gekennzeichnet durch O I) und Übergängen aus ionisierten Zuständen (O II einfach bzw. O III zweifach ionisiert) unterschieden. Beachtet werden muss, dass nur die relative Intensität zu Linien der gleichen Spezies angegeben ist. Diese Angabe bietet also keine direkte Vergleichsmöglichkeit zwischen Emissionslinien unterschiedlicher Elemente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=USB-OES Ocean Optics USB2000=&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Usb2000_oceanoptics.jpg|thumb|upright=1.2|Verwendetes 'USB2000 Miniature Fiber Optic Spectrometer' der Firma Ocean Optics]]&lt;br /&gt;
Das „USB2000 Miniature Fiber Optic Spectrometer“ der Firma Ocean Optics bietet die Möglichkeit im Wellenlängenbereich von 180 nm bis 876 nm Emissionslinien aufzunehmen. Es kann über den USB-Anschluss des Computers angeschlossen und mit der Software 'Spectra Suite' von Ocean Optics ausgelesen werden. Im Folgenden soll nun die Bedienung der Software erläutert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bedienung der Software==&lt;br /&gt;
Nach Öffnen der Software 'Spectra Suite' erscheint folgendes Fenster:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_OES_online_graph.PNG|thumb|left|800px|Angezeigtes Fenster bei Öffnen der OES-Software]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aktuelle Spektrum wird im großen Fenster angezeigt. Links davon befindet sich ein Fenster mit Geräteinformationen und Daten des Spektrometers, die bei jedem Öffnen ausgelesen werden. Klickt man mit der linken Maustaste in das Fenster, das das Spektrum anzeigt, so erscheint ein grüner Strich, der auf eine bestimmte Wellenlängen gesetzt werden kann. Sowohl die ausgewählte Wellenlänge als auch die zugehörige Intensität können unterhalb des Graphen abgelesen werden. Über das in der [[:Bild:SOWAS OES online graph.PNG|Menüleiste]] eingekreiste Symbol kann zusätzlich eine Tabelle geöffnet werden, die zu den jeweiligen Wellenlängen die gemessenen Intensitäten angibt. Über den Reiter kann zwischen der Tabelle und dem Graph gewechselt werden. So kann zum Beispiel eine bestimmte Wellenlänge beobachtet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Menueleiste_Graph.PNG|thumb|right|700px|Allgemeine Menüleiste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menüleiste befindet sich oberhalb des Hauptfensters, hier können im Wesentlichen zwei Einstellungen verändert werden. Die „Integration Time“ gibt die Zeit an, über der die Intensität einer einzelnen Wellenlänge integriert wird. Die Integration Time muss der jeweiligen Messaufgabe angepasst werden und kann zwischen 1 ms und mehreren Sekunden variieren. Als Faustregel gilt, dass sich bei geringeren Intensitäten längere Integrationszeiten eignen, während bei großen Intensitäten Integrationszeiten von einigen Millisekunden vorteilhaft sind. [[Datei:SOWAS_DarkReferenceSpectrum.PNG|thumb|400px|right|Aufnahme vom Referenz- und Hintergrundspektrum sowie Subtrahieren des Hintergrundspektrums]]&lt;br /&gt;
Mit „Scans to average“ kann die Anzahl der Spektren zur Mittlung festgesetzt werden.&lt;br /&gt;
Da immer eine gewisse Hintergrundintensität (Dark-Spektrum) vorhanden ist, sollte vor Aufnahme des eigentlichen Spektrums ein Dark-Spektrum aufgenommen werden. Das Dark-Spektrum kann über den Knopf (1) in der zum Graphen gehörenden Symbolleiste zwischengespeichert werden. Das Referenzspekrtum einer Strahlungsquelle kann über den Knopf (2) aufgenommen werden. Mit Knopf (3) kann das Spektrum der Hintergrundintensität vom aktuellen Spektrum subtrahiert werden. &lt;br /&gt;
Alle Spektren können über das Disketten-Symbol in der Graph-Symbolleiste als ASCII-Datei exportiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu muss zunächst das gewünschte Spektrum (allgemeines Spektrum, Hintergrund- oder Referenz-Spektrum) ausgewählt und einen Speicherpfad ('Filename') eingegeben werden. Als 'File Type' bietet sich „Tab delimited“ an, da dieses Format von Programmen wie „Origin“ oder „qtiplot“ problemlos geöffnet werden kann. &lt;br /&gt;
Zunächst muss das gewünschte Spektrum (allgemeines, Hintergrund- oder Referenz-Spektrum) ausgewählt und einen Speicherpfad ('Filename') muss eingegeben werden. Als 'File Type' bietet sich am besten Tab Delimited an, da dieses Format in Origin oder qtiplot problemlos geöffnet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
 |[[Datei:SOWAS_SaveOneSpectrum.PNG|390px|thumb|left|Das zu speichernde Spektrum auswählen]]  &lt;br /&gt;
 |[[Datei:SOWAS_SaveOneSpectrum2.PNG|390px|thumb|right|Speicherort und Name sowie Dateiformat angeben]]&lt;br /&gt;
 |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man mehrere Scans hintereinander in getrennten Dateien abspeichern, so gibt es die Möglichkeit über Strg' + s oder 'File'  'Save'  'Save Spektrum' ein weiteres Fenster zu öffnen, in dem die gewünschten Speichereinstellungen vorgenommen werden können.&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_SaveSpectrum.PNG|700px|thumb|left|Abspeichern mehrerer Spektren nacheinander]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fenster können nun die Speichereinstellungen vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:SOWAS_SaveSpectrum2.PNG|thumb|800px|left|Optionen für das Abspeichern mehrerer Spektren nacheinander]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem sich öffnenden Fenster kann unter 'Save Options' gewählt werden ob jeder Scan, jeder n-te Scan oder zeitversetzte Scans gespeichert werden sollen. &lt;br /&gt;
Außerdem kann die gesamte Anzahl der aufzunehmenden Scans oder die Aufnahmedauer festgesetzt werden. Auf der rechten Seite des Fensters kann der Datei-Typ und das Zielverzeichnis ausgewählt werden. Unter 'Padding-Digits' wird die Nummerierung der Dateien gewählt (1;01;001 etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Bestimmung der Gastemperatur, Aktinometrie=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gastemperatur==&lt;br /&gt;
Die Gastemperatur kann über das spektralprofil ermittelt werden, wenn ein Doppler-Profil vorliegt. Bei niedrigen Drücken sind die beobachteten Spektrallinien in ihrer Wellenlänge verschoben. Da die angeregten Atome nicht ruhen, wenn sie Energie abstrahlen, können sie sich mit einer Geschwindigkeitskomponente zum Detektor hin bewegen oder davon weg. Dadurch entsteht, wie bei Schallwellen, eine Verschiebung der Wellenlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktinometrie==&lt;br /&gt;
Es können im Plasma unterschiedliche Plasmaparameter bestimmt werden. Dazu gehören zum Beispiel die Elektronentemperatur. Hierbei müssen die unterschiedlichen Wirkungsquerschnitte der beobachteten Linien beachtet werden.&lt;br /&gt;
Die Aktinometrie wurde um 1990 von Coburn und Chen eingeführt. Sie beruht auf der Beimischung eines Verunreinigungsgases, das in geringer Menge beigeführt wird. Nun beobachtet man Strahlung aus angeregten Niveaus des beigefügten Gases und des zu untersuchenden Arbeitsgases. Haben die oberen Niveaus der beiden beobachteten Linien nahezu die gleiche Anregungsenergie, ist ihre Besetzung im Wesentlichen durch Elektronenstöße im Grundzustand bestimmt. Die Entleerung der Niveaus findet durch spontane Emission statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;n_r = \dot{n}_{ph;r}\cdot \frac{A_{i;r}}{A_{ik;r}}\frac{1}{n_e &amp;lt;\sigma_r v&amp;gt;}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierfür müssen allerdings &amp;lt;math&amp;gt;n_e&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;T_e&amp;lt;/math&amp;gt; bekannt sein. &amp;lt;math&amp;gt;&amp;lt;\sigma_r v&amp;gt;&amp;lt;/math&amp;gt; stellt die Anregungsrate dar, &amp;lt;math&amp;gt;{A_{ik;r}}&amp;lt;/math&amp;gt; ist die Übergangsrate vom Niveau i zu k des Atoms r.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Profilometer&amp;diff=602</id>
		<title>Profilometer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Profilometer&amp;diff=602"/>
				<updated>2009-12-07T10:58:06Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein Profilometer kann zur Vermessung von mikroskopischer oder submikroskopischer Oberflächentopografien verwendet werden.&lt;br /&gt;
Wegen der zu hohen Auflösung, wird es meist zur Bestimmung von Schichtdicken verwendet. Dazu wird vor der Beschichtung ein Stück des Wafers abgeklebt und der Höhenunterschied zwischen Beschichtung und Wafer wird gemessen. Aus diesen Informationen kann bei bekannter Beschichtungszeit die Beschichtungsrate ermittelt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Grundlagen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hier verwendete Profilometer arbeitet über die kontaktbehaftete Abtastung der Oberfläche. Die Auflösung ist durch die Geometrie der Spitze auf 100 Å beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Profilometer_Schema.jpg|thumb|right|800px|Schema eines Profilometers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Messung des Oberflächenprofils wird eine Probe auf den Probenhalter gelegt. Eine Diamantnadel wird auf die Oberfläche gebracht. Der Probenhalter wird während der Messung unter der Spitze hinweg bewegt. Unterschiedliche Höhen der Probe bewirken eine vertikale Bewegung der Diamantnadel. Diese Änderung wird als elektrisches Signal an den PC weitergeleitet. Es entsteht ein zweidimensionales Bild der Probe.&lt;br /&gt;
Über die Rate der Aufnahmen pro Sekunde kann die Auflösung begrenzt werden. Allerdings ist auch eine zu geringe Rate nicht immer sinnvoll, da sie nur eine längere Messzeit verursacht und keine bessere Auflösung bewirkt. Andererseits ist eine zu schnelle Messung nicht sinnvoll, da bei großen Höhenuntershcieden die Nadel überschwingt.&lt;br /&gt;
Die Scanweite kann zwischen 50 &amp;lt;math&amp;gt;\mu&amp;lt;/math&amp;gt;m und 30 mm eingestellt werden, je nach Probenbeschaffung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Messung mit dem Profilometer=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Probe wird zunächst auf den Probentisch des Profilometers gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Profilometer_Geraet.PNG|thumb|left|600px|Profilometer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend werden die Scan-Parameter eingestellt. Als '''Scan-Type''' sollte Standard Scan gewählt werden. Die '''Scanlänge''', über die das Profil aufgenommen werden soll, hängt von der Probe ab. Die '''Duration''' gibt die Dauer der Messung an. Wenn zu schnell gemessen wird, schwingt die Spitze über die Probenoberfläche und das aufgenommene Profil wird undeutlich. Eine normale Einstellung hierfür sind 10-20 Sekunden, nach Bedarf auch länger. Die '''Kraft''', mit der die Spitze auf die Oberfläche drückt, sind 3 mg. Die '''Measurement Range''' hängt von der Rauigkeit der Probenoberfläche ab. Bei feinen Strukutren sind 65 kÅ notwendig. Der '''Scan-Radius''' beträgt 12 μm. Das '''Profil''' kann als Hills+Valleys angegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Profilometer1.PNG|left|thumb|400px|Paramter einstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein aufgenommenes Profil kann wie folgt aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Profilometer2.PNG|left|thumb|400px|Profil]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in dem Profil zu sehen ist, hat das Profil eine von nicht zur x-Achse parallele Basislinie. Mit dem Rad unterhalb des Probentisches (siehe [[:Bild:Profilometer3.PNG|Einstellrädchen]]) kann die Basislinie angeglichen werden. Es muss natürlich wieder eine neue Aufnahme gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Profilometer3.PNG|thumb|left|400px|Einstellrädchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aufgenommene Profil wird im Normalfall keine Basislinie mit x=0 haben. Daher ist es möglich mit Hilfe der Software die Basislinie zu subtrahieren. Werden die Cursor R und M an zwei Punkten des Profils gebracht, kann mit der Option &amp;quot;Level&amp;quot; die Linie zwischen den beiden Punkten von dem Profil abgezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Profilometer4.PNG|thumb|left|400px|Basislinie abziehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es weiterhin eine Verschiebung des Profils in y-Richtung, kann außerdem noch eine Nullpunktsverschiebung vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Profilometer5.PNG|thumb|left|400px|Nullpunktskorrektur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es möglich, die Schichtdicke der Profile zu bestimmen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Profilometer&amp;diff=601</id>
		<title>Profilometer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Profilometer&amp;diff=601"/>
				<updated>2009-12-07T10:57:49Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein Profilometer kann zur Vermessung von mikroskopischer oder submikroskopischer Oberflächentopografien verwendet werden.&lt;br /&gt;
Wegen der zu hohen Auflösung, wird es meist zur Bestimmung von Schichtdicken verwendet. Dazu wird vor der Beschichtung ein Stück des Wafers abgeklebt und der Höhenunterschied zwischen Beschichtung und Wafer wird gemessen. Aus diesen Informationen kann bei bekannter Beschichtungszeit die Beschichtungsrate ermittelt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Grundlagen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hier verwendete Profilometer arbeitet über die kontaktbehaftete Abtastung der Oberfläche. Die Auflösung ist durch die Geometrie der Spitze auf 100 Å beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Profilometer_Schema.jpg|thumb|right|800px|Schema eines Profilometers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Messung des Oberflächenprofils wird eine Probe auf den Probenhalter gelegt. Eine Diamantnadel wird auf die Oberfläche gebracht. Der Probenhalter wird während der Messung unter der Spitze hinweg bewegt. Unterschiedliche Höhen der Probe bewirken eine vertikale Bewegung der Diamantnadel. Diese Änderung wird als elektrisches Signal an den PC weitergeleitet. Es entsteht ein zweidimensionales Bild der Probe.&lt;br /&gt;
Über die Rate der Aufnahmen pro Sekunde kann die Auflösung begrenzt werden. Allerdings ist auch eine zu geringe Rate nicht immer sinnvoll, da sie nur eine längere Messzeit verursacht und keine bessere Auflösung bewirkt. Andererseits ist eine zu schnelle Messung nicht sinnvoll, da bei großen Höhenuntershcieden die Nadel überschwingt.&lt;br /&gt;
Die Scanweite kann zwischen 50 &amp;lt;math&amp;gt;\mu&amp;lt;/math&amp;gt;m und 30 mm eingestellt werden, je nach Probenbeschaffung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Messung mit dem Profilometer=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Probe wird zunächst auf den Probentisch des Profilometers gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Profilometer_Geraet.PNG|thumb|left|600px|Profilometer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend werden die Scan-Parameter eingestellt. Als '''Scan-Type''' sollte Standard Scan gewählt werden. Die '''Scanlänge''', über die das Profil aufgenommen werden soll, hängt von der Probe ab. Die '''Duration''' gibt die Dauer der Messung an. Wenn zu schnell gemessen wird, schwingt die Spitze über die Probenoberfläche und das aufgenommene Profil wird undeutlich. Eine normale Einstellung hierfür sind 10-20 Sekunden, nach Bedarf auch länger. Die '''Kraft''', mit der die Spitze auf die Oberfläche drückt, sind 3 mg. Die '''Measurement Range''' hängt von der Rauigkeit der Probenoberfläche ab. Bei feinen Strukutren sind 65 kÅ notwendig. Der '''Scan-Radius''' beträgt 12 μm.&lt;br /&gt;
Das Profil kann als Hills+Valleys angegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Profilometer1.PNG|left|thumb|400px|Paramter einstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein aufgenommenes Profil kann wie folgt aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Profilometer2.PNG|left|thumb|400px|Profil]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in dem Profil zu sehen ist, hat das Profil eine von nicht zur x-Achse parallele Basislinie. Mit dem Rad unterhalb des Probentisches (siehe [[:Bild:Profilometer3.PNG|Einstellrädchen]]) kann die Basislinie angeglichen werden. Es muss natürlich wieder eine neue Aufnahme gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Profilometer3.PNG|thumb|left|400px|Einstellrädchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aufgenommene Profil wird im Normalfall keine Basislinie mit x=0 haben. Daher ist es möglich mit Hilfe der Software die Basislinie zu subtrahieren. Werden die Cursor R und M an zwei Punkten des Profils gebracht, kann mit der Option &amp;quot;Level&amp;quot; die Linie zwischen den beiden Punkten von dem Profil abgezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Profilometer4.PNG|thumb|left|400px|Basislinie abziehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es weiterhin eine Verschiebung des Profils in y-Richtung, kann außerdem noch eine Nullpunktsverschiebung vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Profilometer5.PNG|thumb|left|400px|Nullpunktskorrektur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es möglich, die Schichtdicke der Profile zu bestimmen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Profilometer&amp;diff=600</id>
		<title>Profilometer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Profilometer&amp;diff=600"/>
				<updated>2009-12-07T10:56:39Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein Profilometer kann zur Vermessung von mikroskopischer oder submikroskopischer Oberflächentopografien verwendet werden.&lt;br /&gt;
Wegen der zu hohen Auflösung, wird es meist zur Bestimmung von Schichtdicken verwendet. Dazu wird vor der Beschichtung ein Stück des Wafers abgeklebt und der Höhenunterschied zwischen Beschichtung und Wafer wird gemessen. Aus diesen Informationen kann bei bekannter Beschichtungszeit die Beschichtungsrate ermittelt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Grundlagen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hier verwendete Profilometer arbeitet über die kontaktbehaftete Abtastung der Oberfläche. Die Auflösung ist durch die Geometrie der Spitze auf 100 Å beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Profilometer_Schema.jpg|thumb|right|800px|Schema eines Profilometers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Messung des Oberflächenprofils wird eine Probe auf den Probenhalter gelegt. Eine Diamantnadel wird auf die Oberfläche gebracht. Der Probenhalter wird während der Messung unter der Spitze hinweg bewegt. Unterschiedliche Höhen der Probe bewirken eine vertikale Bewegung der Diamantnadel. Diese Änderung wird als elektrisches Signal an den PC weitergeleitet. Es entsteht ein zweidimensionales Bild der Probe.&lt;br /&gt;
Über die Rate der Aufnahmen pro Sekunde kann die Auflösung begrenzt werden. Allerdings ist auch eine zu geringe Rate nicht immer sinnvoll, da sie nur eine längere Messzeit verursacht und keine bessere Auflösung bewirkt. Andererseits ist eine zu schnelle Messung nicht sinnvoll, da bei großen Höhenuntershcieden die Nadel überschwingt.&lt;br /&gt;
Die Scanweite kann zwischen 50 &amp;lt;math&amp;gt;\mu&amp;lt;/math&amp;gt;m und 30 mm eingestellt werden, je nach Probenbeschaffung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Messung mit dem Profilometer=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Probe wird zunächst auf den Probentisch des Profilometers gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Profilometer_Geraet.PNG|thumb|left|600px|Profilometer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend werden die Scan-Parameter eingestellt. Als Scan-Type sollte Standard Scan gewählt werden. Die Länge, über die das Profil aufgenommen werden soll, hängt von der Probe ab. Die Duration gibt die Dauer der Messung an. Wenn zu schnell gemessen wird, schwingt die Spitze über die Probenoberfläche und das aufgenommene Profil wird undeutlich. Eine normale Einstellung hierfür sind 10-20 Sekunden, nach Bedarf auch länger. Die Kraft, mit der die Spitze auf die Oberfläche drückt, sind 3 mg. Die Measurement Range hängt von der Rauigkeit der Probenoberfläche ab. Bei feinen Strukutren sind 65 kÅ notwendig. Der Scan-Radius beträgt 12 μm.&lt;br /&gt;
Das Profil kann als Hills+Valleys angegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Profilometer1.PNG|left|thumb|400px|Paramter einstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein aufgenommenes Profil kann wie folgt aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Profilometer2.PNG|left|thumb|400px|Profil]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in dem Profil zu sehen ist, hat das Profil eine von nicht zur x-Achse parallele Basislinie. Mit dem Rad unterhalb des Probentisches (siehe [[:Bild:Profilometer3.PNG|Einstellrädchen]]) kann die Basislinie angeglichen werden. Es muss natürlich wieder eine neue Aufnahme gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Profilometer3.PNG|thumb|left|400px|Einstellrädchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aufgenommene Profil wird im Normalfall keine Basislinie mit x=0 haben. Daher ist es möglich mit Hilfe der Software die Basislinie zu subtrahieren. Werden die Cursor R und M an zwei Punkten des Profils gebracht, kann mit der Option &amp;quot;Level&amp;quot; die Linie zwischen den beiden Punkten von dem Profil abgezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Profilometer4.PNG|thumb|left|400px|Basislinie abziehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es weiterhin eine Verschiebung des Profils in y-Richtung, kann außerdem noch eine Nullpunktsverschiebung vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Profilometer5.PNG|thumb|left|400px|Nullpunktskorrektur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es möglich, die Schichtdicke der Profile zu bestimmen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Profilometer&amp;diff=599</id>
		<title>Profilometer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Profilometer&amp;diff=599"/>
				<updated>2009-12-07T10:56:20Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein Profilometer kann zur Vermessung von mikroskopischer oder submikroskopischer Oberflächentopografien verwendet werden.&lt;br /&gt;
Wegen der zu hohen Auflösung, wird es meist zur Bestimmung von Schichtdicken verwendet. Dazu wird vor der Beschichtung ein Stück des Wafers abgeklebt und der Höhenunterschied zwischen Beschichtung und Wafer wird gemessen. Aus diesen Informationen kann bei bekannter Beschichtungszeit die Beschichtungsrate ermittelt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Grundlagen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hier verwendete Profilometer arbeitet über die kontaktbehaftete Abtastung der Oberfläche. Die Auflösung ist durch die Geometrie der Spitze auf 100 Å beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Profilometer_Schema.jpg|thumb|right|800px|Schema eines Profilometers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Messung des Oberflächenprofils wird eine Probe auf den Probenhalter gelegt. Eine Diamantnadel wird auf die Oberfläche gebracht. Der Probenhalter wird während der Messung unter der Spitze hinweg bewegt. Unterschiedliche Höhen der Probe bewirken eine vertikale Bewegung der Diamantnadel. Diese Änderung wird als elektrisches Signal an den PC weitergeleitet. Es entsteht ein zweidimensionales Bild der Probe.&lt;br /&gt;
Über die Rate der Aufnahmen pro Sekunde kann die Auflösung begrenzt werden. Allerdings ist auch eine zu geringe Rate nicht immer sinnvoll, da sie nur eine längere Messzeit verursacht und keine bessere Auflösung bewirkt. Andererseits ist eine zu schnelle Messung nicht sinnvoll, da bei großen Höhenuntershcieden die Nadel überschwingt.&lt;br /&gt;
Die Scanweite kann zwischen 50 &amp;lt;math&amp;gt;\mu&amp;lt;/math&amp;gt;m und 30 mm eingestellt werden, je nach Probenbeschaffung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Messung mit dem Profilometer=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Probe wird zunächst auf den Probentisch des Profilometers gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Profilometer_Geraet.PNG|thumb|600px|Profilometer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend werden die Scan-Parameter eingestellt. Als Scan-Type sollte Standard Scan gewählt werden. Die Länge, über die das Profil aufgenommen werden soll, hängt von der Probe ab. Die Duration gibt die Dauer der Messung an. Wenn zu schnell gemessen wird, schwingt die Spitze über die Probenoberfläche und das aufgenommene Profil wird undeutlich. Eine normale Einstellung hierfür sind 10-20 Sekunden, nach Bedarf auch länger. Die Kraft, mit der die Spitze auf die Oberfläche drückt, sind 3 mg. Die Measurement Range hängt von der Rauigkeit der Probenoberfläche ab. Bei feinen Strukutren sind 65 kÅ notwendig. Der Scan-Radius beträgt 12 μm.&lt;br /&gt;
Das Profil kann als Hills+Valleys angegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Profilometer1.PNG|left|thumb|400px|Paramter einstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein aufgenommenes Profil kann wie folgt aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Profilometer2.PNG|left|thumb|400px|Profil]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in dem Profil zu sehen ist, hat das Profil eine von nicht zur x-Achse parallele Basislinie. Mit dem Rad unterhalb des Probentisches (siehe [[:Bild:Profilometer3.PNG|Einstellrädchen]]) kann die Basislinie angeglichen werden. Es muss natürlich wieder eine neue Aufnahme gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Profilometer3.PNG|thumb|left|400px|Einstellrädchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aufgenommene Profil wird im Normalfall keine Basislinie mit x=0 haben. Daher ist es möglich mit Hilfe der Software die Basislinie zu subtrahieren. Werden die Cursor R und M an zwei Punkten des Profils gebracht, kann mit der Option &amp;quot;Level&amp;quot; die Linie zwischen den beiden Punkten von dem Profil abgezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Profilometer4.PNG|thumb|left|400px|Basislinie abziehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es weiterhin eine Verschiebung des Profils in y-Richtung, kann außerdem noch eine Nullpunktsverschiebung vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Profilometer5.PNG|thumb|left|400px|Nullpunktskorrektur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es möglich, die Schichtdicke der Profile zu bestimmen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Profilometer&amp;diff=598</id>
		<title>Profilometer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.physik.ruhr-uni-bochum.de/fpsowas/index.php?title=Profilometer&amp;diff=598"/>
				<updated>2009-12-07T10:56:09Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marina: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein Profilometer kann zur Vermessung von mikroskopischer oder submikroskopischer Oberflächentopografien verwendet werden.&lt;br /&gt;
Wegen der zu hohen Auflösung, wird es meist zur Bestimmung von Schichtdicken verwendet. Dazu wird vor der Beschichtung ein Stück des Wafers abgeklebt und der Höhenunterschied zwischen Beschichtung und Wafer wird gemessen. Aus diesen Informationen kann bei bekannter Beschichtungszeit die Beschichtungsrate ermittelt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Grundlagen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hier verwendete Profilometer arbeitet über die kontaktbehaftete Abtastung der Oberfläche. Die Auflösung ist durch die Geometrie der Spitze auf 100 Å beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Profilometer_Schema.jpg|thumb|right|800px|Schema eines Profilometers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Messung des Oberflächenprofils wird eine Probe auf den Probenhalter gelegt. Eine Diamantnadel wird auf die Oberfläche gebracht. Der Probenhalter wird während der Messung unter der Spitze hinweg bewegt. Unterschiedliche Höhen der Probe bewirken eine vertikale Bewegung der Diamantnadel. Diese Änderung wird als elektrisches Signal an den PC weitergeleitet. Es entsteht ein zweidimensionales Bild der Probe.&lt;br /&gt;
Über die Rate der Aufnahmen pro Sekunde kann die Auflösung begrenzt werden. Allerdings ist auch eine zu geringe Rate nicht immer sinnvoll, da sie nur eine längere Messzeit verursacht und keine bessere Auflösung bewirkt. Andererseits ist eine zu schnelle Messung nicht sinnvoll, da bei großen Höhenuntershcieden die Nadel überschwingt.&lt;br /&gt;
Die Scanweite kann zwischen 50 &amp;lt;math&amp;gt;\mu&amp;lt;/math&amp;gt;m und 30 mm eingestellt werden, je nach Probenbeschaffung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Messung mit dem Profilometer=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Probe wird zunächst auf den Probentisch des Profilometers gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Profilometer_Geraet.PNG|thumb|600px|Profilometer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend werden die Scan-Parameter eingestellt. Als Scan-Type sollte Standard Scan gewählt werden. Die Länge, über die das Profil aufgenommen werden soll, hängt von der Probe ab. Die Duration gibt die Dauer der Messung an. Wenn zu schnell gemessen wird, schwingt die Spitze über die Probenoberfläche und das aufgenommene Profil wird undeutlich. Eine normale Einstellung hierfür sind 10-20 Sekunden, nach Bedarf auch länger. Die Kraft, mit der die Spitze auf die Oberfläche drückt, sind 3 mg. Die Measurement Range hängt von der Rauigkeit der Probenoberfläche ab. Bei feinen Strukutren sind 65 kÅ notwendig. Der Scan-Radius beträgt 12 μm.&lt;br /&gt;
Das Profil kann als Hills+Valleys angegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Profilometer1.PNG|left|thumb|400px|Paramter einstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein aufgenommenes Profil kann wie folgt aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Profilometer2.PNG|left|thumb|400px|Profil]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in dem Profil zu sehen ist, hat das Profil eine von nicht zur x-Achse parallele Basislinie. Mit dem Rad unterhalb des Probentisches (siehe [[:Bild:Profilometer3.PNG|Einstellrädchen]]) kann die Basislinie angeglichen werden. Es muss natürlich wieder eine neue Aufnahme gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Profilometer3.PNG|thumb|left|400px|Einstellrädchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aufgenommene Profil wird im Normalfall keine Basislinie mit x=0 haben. Daher ist es möglich mit Hilfe der Software die Basislinie zu subtrahieren. Werden die Cursor R und M an zwei Punkten des Profils gebracht, kann mit der Option &amp;quot;Level&amp;quot; die Linie zwischen den beiden Punkten von dem Profil abgezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Profilometer4.PNG|thumb|left|400px|Basislinie abziehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es weiterhin eine Verschiebung des Profils in y-Richtung, kann außerdem noch eine Nullpunktsverschiebung vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOWAS_Profilometer5.PNG|thumb|left|400px|Nullpunktskorrektur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es möglich, die Schichtdicke der Profile zu bestimmen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marina</name></author>	</entry>

	</feed>